16. Januar 2012

'Kai - Der Auserwählte' von R.D.V. Heldt

Ein Jugendbuch für alle Fans von Fantasy, Sagen und Geschichten.

Der 10-jährige Kai Hellsing lebt mit seinen Eltern in der Stadt, bis sie durch eine Erbschaft ein Bauernhaus in einem Dorf beziehen. Kai muss mit der Trennung von seinem besten Freund, einem Schulwechsel und einer völlig neuen Umgebung fertig werden. Dies fällt ihm überhaupt nicht leicht, darum flüchtet er sich immer öfter in einen, an das Haus angrenzenden Wald. Hier fühlt er sich wohl.

Als er eines Tages gedankenverloren im Wald herumirrt, gelangt er auf wundersame Weise in das Elfenreich und trifft Serafina. Bis er aber ein Auserwählter der Elfen wird, verlangen die Regeln, dass es für ihn noch einige Rätsel zu lösen gibt.

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Leseprobe:
Ein 10jähriger Junge begreift schon alles was man ihm mitteilt, aber nimmt viele Dinge hin, ohne sich hinterher noch großartig damit zu befassen. Anders Kai. Kai legte sich erst einmal auf sein Bett, schloss die Augen und dachte an Tante Resi, an ihren schönen kleinen Hof, den Blumengarten und den nahegelegenen Wald, in dem sie immer Spaziergänge unternommen hatten. Auch an den warmen Apfelstrudel, den wohl niemand so gut backen konnte wie Tante Resi. Kai hatte all die Dinge vor Augen und empfand nun auch eine Traurigkeit darüber, dass Tante Resi nicht mehr am Leben war.

Inzwischen war es 19.00 Uhr geworden und ihm fiel ein, dass er ja noch bei Markus anrufen wollte. Da er neben einem Computer auch einen eigenen Telefonanschluß in seinem Zimmer hatte, griff er zum Hörer und wählte Markus Nummer. Am anderen Ende meldete sich die Mutter und Kai verlangte bitte mit Markus sprechen zu dürfen.
„Markus, Kai ist am Apparat“, hörte er die Mutter rufen und bald war er mit seinem Freund verbunden.
„Markus, ich verreise morgen. Das war es, was meine Eltern mir sagen wollten. Unsere Tante Resi ist gestorben.“
„Musst du nicht in die Schule?“ fragte Markus.
„Nein, meine Mutter hat mich bis zu den Ferien freistellen lassen.“ „Und wann kommst du wieder?“
„Weiß ich noch nicht, aber nach den Ferien bin ich bestimmt wieder da.“
„Schade, dann bist du ja auch über Ostern weg“, bedauerte Markus.
„Ja, aber es lässt sich nicht ändern.“
„Meldest du dich gleich wieder bei mir, wenn du da bist?“
„Na logo, als Erstes.“
„Alles klar, dann mach´s gut.“
„Ja, du auch.“
Damit verabschiedeten sich die beiden und Kai ging gleich ins Bad um sich die Zähne zu putzen und anschließend legte er sich schlafen. Es dauerte eine Weile bis er einschlafen konnte, denn die Gedanken ließen ihn nicht los.

Pünktlich um 4.00 Uhr in der Früh, strich seine Mutter ihm mit der Hand übers Haar und sagte: “Aufstehen mein Schatz, es ist Zeit.“
Kai reckte sich in seinem Bett, wischte sich den Schlaf aus den Augen, gähnte ausgiebig und kam so langsam aus dem Traumland zurück. Er konnte sich aber an keinen Traum erinnern und nach und nach fiel ihm wieder der Anlass ein, warum er so früh geweckt wurde. Er verließ sein Bett und ging im Schlafanzug in die Küche, wo seine Mutter ein Frühstück bereitete und sein Vater bereits, fertig angezogen, am Tisch saß. Kai wünschte einen Guten Morgen und ging zunächst ins Badezimmer um sich zu waschen, bevor er sich anzog und dann ebenfalls am Frühstückstisch Platz nahm. Die drei aßen eine Kleinigkeit und sprachen über die Fahrt und wie der Verkehr wohl auf der Autobahn sein würde. Kais Mutter packte inzwischen auch noch für alle drei ein paar Sachen zusammen, die sie für die Fahrt und den Aufenthalt benötigten. Nachdem die Wohnung in Ordnung gebracht war, traten sie die Fahrt an.

Im Kindle-Shop: Kai - Der Auserwählte

Mehr über und von R.D.V. Heldt auf ihrer Website.



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