17. Februar 2012

'Haben Regenwürmer Augen?' von Tine Sprandel

Eine Geschichte für Kinder ab 5 Jahre. Am Beispiel des Regenwurmes werden kindgerecht ökologische Kreisläufe verdeutlicht. Als Anregung zum Weiterforschen enthält das eBook eine Bauanleitung für ein Regenwurmhaus.

Knut, der Regenwurm, zieht los, um sich besseres Erdreich für seinen Tunnel zu suchen. Er wird ausgegraben, fliegt durch die Luft und landet im Gemüsebeet. Dort frisst er kleine Blattreste und ist ganz verzweifelt, bis ihm ein anderer Regenwurm rät, ins Blumenbeet zu ziehen. Auf dem Weg dorthin wird Knut von einer diebischen Elster verfolgt, ein Kinderhand rettet ihn und bringt ihn unter ein Laubblatt. Endlich kann Knut in Ruhe bauen. Wie erkennt ein Regenwurm Gefahren und wie schützt er sich? Hat er Augen?

Gleich lesen: Haben Regenwürmer Augen?

Leseprobe:
Der dicke Regenwurm lachte. „Was hast du denn gedacht, Kleiner! So ist Torf!“ Dann tastete er Knut Ring für Ring ab. „Kannst du überhaupt schon Tunnel bohren?“
„Bisher habe ich in den alten Gängen anderer gelebt. Aber jetzt bin ich unterwegs einen eigenen Tunnel zu bauen,“ antwortete Knut stolz.
Der Dicke schmunzelte. „Bleib dicht neben mir liegen, dann erkläre ich dir, wie du einen Tunnel graben kannst.“
Knut machte es sich neben dem Dicken bequem.
„Also, zuerst musst du wissen, woraus Erde besteht“, begann der ältere Regenwurm. „Willst du `ne gute Mischung um die Wände schön zu tapezieren, musst du Sand, Ton, Lehm und Pflanzenreste ...“
„Wie heißt du?“, unterbrach Knut.
Wieder brach der andere in Gelächter aus. „Regenwürmer haben keine Namen!“
„Ich schon!“, verkündete Knut. „Ich heiße Knut. Habe ich mir ausgedacht.“

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