16. März 2012

"Duocarns - Die Ankunft (Sonder-Edition)" von Pat McCraw

Ein erotischer Fantasy-Roman. Auf der Jagd nach ihren Erzfeinden, den Bacanis, stranden fünf attraktive, außerirdische Duocarn Krieger im kanadischen Calgary. Erst allmählich werden sie sich ihrer erotischen Anziehungskraft auf die Erdlinge bewusst. Dabei wollen sie eigentlich nur weiterhin Bacanis jagen. Aber da sind Aiden und David, die sich beide bereits ihren Duocarn erwählt haben!

Die Bacanis, angeführt von ihrem skrupellosen, herrschsüchtigen Chef Bar, schlagen sich raubend und mordend durch die Menschheit. Bar gründet ein Drogenimperium, nicht ahnend, dass seine alten Feinde bereits auf ihn lauern.

Gleich lesen: Duocarns - Die Ankunft Sonder-Edition (Duocarns Erotic Fantasy & Gay Romance 1)

Leseprobe:
Die zartbunten Schleier zwischen dem östlichen und dem nördlichen Mond Duonalias verschoben sich. Solutosan kniff die Augen zusammen. Da waren sie! Ein Bacani-Raumschiff versuchte den Mond als Deckung zu nutzen, um sich ungesehen aus dem Staub zu machen.
Die Patrouille hatte sich gelohnt.
»Chrom, siehst du sie?«, fragte er ungeduldig.
»Nein!« Chroms Blick irrte auf dem Schirm umher.
»Verdammt! Links!«
Solutosan machte einen riesigen Satz zum Hauptschirm und tippte mit dem Finger auf die linke Ecke. In diesem Moment verschwand der kleine schwarze Punkt für einige Sekunden, tauchte aber wieder auf.
»Jetzt?«
Chrom nickte endlich und seine Finger flogen über die vier Tastaturen auf der Hauptkonsole.
Beim Vraan! War der Navigator heute blind?
Solutosan schwang sich auf den großen Drehsessel, die Hände angespannt auf die Knie gelegt. Das Jagdfieber hatte ihn gepackt. Er spürte, dass die Spannung auch bei seinen Kriegern an stieg, denn abgesehen von dem leisen Tippen von Chroms Fingern auf den Tastaturen war es auf einen Schlag gespenstisch still im Kontrollraum.
Xanmeran war hinter seinen Stuhl getreten. »Wo die wohl hinwollen?« Die Frage war an Chrom gerichtet, der nicht antwortete, sondern konzentriert weiternavigierte.
Auch Patallia, an seiner medizinischen Konsole und Tervenarius an der Kommunikation hielten die Luft an, denn die Schleier hatten sich wieder verdichtet und das Bacani Raumschiff tauchte nur gelegentlich daraus auf. Inzwischen etwas größer und näher als zuvor.
»Verlier die verdammten Parasiten nur nicht!«
Chrom schaute mit seinen violetten Augen kurz zu ihm hinüber. Solutosan hielt seinem Blick stand. Was waren die Bacanis anderes als Parasiten? Und sie, die Duocarns, waren die Kammerjäger, die diesen Abschaum seit Äonen gnadenlos jagten. Chrom hatte sich ihnen angeschlossen und verfolgte nun seine eigene Spezies.
»Schneller, Chrom!«, befahl Solutosan »aber halte genügend Abstand! Die haben uns vielleicht noch nicht entdeckt. Die kriegen wir!«
Wie immer, wenn er auf der Jagd war, hatte Solutosan das Gefühl, dass ihm der Raumanzug zu eng würde, besonders am Hals. Das war natürlich Blödsinn, denn er hätte sich in dem Anzug aufblasen können und er hätte ihn weiterhin hauteng umhüllt und seine Temperatur ausgeglichen. Für diesen Ausgleich war er jetzt sehr dankbar, denn er fühlte, wie sich die Hitze unter seinem langen Haar im Nacken sammelte.
»Beim Vraan!« Chrom hatte vor Aufregung seine Fangzähne ausgefahren. »Bei diesem Zickzack-Kurs kann ich unmöglich irgendwelche Zielkoordinaten feststellen. Wo wollen die hin?«
Solutosan war die Richtung der Bacanis im Moment völlig gleichgültig. Es war nicht anzunehmen, dass deren Raumschiff mit der Schnelligkeit und der Bewaffnung seines Kreuzers mit halten konnte. Er würde sie auf jeden Fall vor ihrem Ziel schnappen!
Er krampfte sich an die beiden Armlehnen seines Sessels. »Die meinen wohl sie wären clever! Aber wir sind schneller!«


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