4. Mai 2012

'Die Herz Trilogie' von Cathy McAllister

Drei Novellen im Sammelband: "Fessel mein Herz", "Bezwinge mein Herz" und "Rette mein Herz".

Fessel mein Herz: Montana Douglas lebt abgelegen in der Nähe von Culloden Moor. Das Leben der toughen Anwältin gerät aus den Fugen, wenn eines Abends ein blutbesudelter Fremder im Kilt und mit blutigem Schwert in ihr Haus eindringt. Ist er ein irrer Massenmörder? Und warum scheint er weder Handys, Autos, noch sonst irgendwelche technischen Errungenschaften zu kennen? Im Sog der Zeit und dem Strudel der Leidenschaft vergisst sie ihr oberstes Prinzip. Niemals wollte sie einem Mann ihr Herz öffnen.

Bezwinge mein Herz: Elisa Innes, kurz Elly, wird auf der Reise nach Amerika von einem maskierten Piraten entführt. Alles deutet darauf hin, dass ihr mysteriöser Entführer derselbe Mann ist, der ihr im Gasthaus im Hafen von Thurso einen Kuss gestohlen hatte. Doch warum versteckt er dann sein Gesicht hinter einer Maske? Und was hat er mit ihr vor?

Rette mein Herz: Als Marie Gordon den verwundeten Indianer Taheton auf dem Heuboden entdeckt und ihn versorgt, spürt sie sofort dieses Knistern zwischen ihnen. Sie verbringen eine Nacht voller Leidenschaft, doch sie weiss auch, dass sie niemals zueinander gehören können. Er ist ein Wilder und sie eine junge Frau aus gutem Hause. Nie würde ihr Bruder eine solche Verbindung zulassen. Doch ihre verbotene Liebe hat Folgen und die Familie plant eiligst, Marie mit einem Witwer zu verheiraten.

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Leseprobe:
Bhreac tigerte in dem kleinen Salon herum, wie ein gefangenes Tier. Marie trat an ihren Bruder heran und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
„Ich gehe jetzt zu ihr. Mach dir keine Sorgen, sie ist stark und gesund. Sie wird es schon schaffen“, versuchte sie Bhreac zu beruhigen.
„Aber die Hebamme sagt, es sei ein großes Kind. Montana ist so schmal. Wie soll sie …?“
Lucio betrat das Zimmer mit einer Flasche.
„Komm Mann. Wir regeln dass jetzt auf Männerart. Setz dich mit mir hier hin und wir betrinken uns anständig!“
Bhreac schaute den Mann seiner ehemaligen Dienstmagd Elly dankbar an.
„Das sind die ersten vernünftigen Worte, die ich bisher gehört habe, seit dies alles angefangen hat“, sagte er und setzte sich mit Lucio an den Tisch. „Du passt mir gut auf sie auf, ja Marie?“
Marie seufzte. Das war wieder typisch. Männer! Naja, immer noch besser, sie betranken sich, als dass sie einen mit ihrer Nervosität in den Wahnsinn trieben.
Sie nickte.
„Natürlich. Es wird schon.“
Marie war froh, als sie die Tür hinter sich zumachen konnte und sie stieg die Treppe hinauf zum Schlafzimmer ihrer Schwägerin.
„Wie steht es?“, fragte sie die Hebamme beim Eintreten.
Die ältere Frau saß auf einem Stuhl am Fußende des großen Bettes und lächelte Marie zuversichtlich an.
„Alles in Ordnung bisher. Die Wehen kommen gut und kräftig und sie hat sich schon ein gutes Stück geöffnet. Fünf Finger kann ich schon hineinbekommen. Aber's kann noch dauern.“
Marie schloss die Tür und setzte sich neben ihrer Schwägerin auf das Bett. Montana sah etwas verschwitzt aus, aber sie grinste tapfer.
„Wie geht es dir?“
Montana verzog das Gesicht.
„Ging mir schon mal besser, aber ich will mich nicht beklagen.“
Marie ergriff Montanas Hand und drückte sie.
„Du schaffst das. Ich werde nicht von deiner Seite weichen. Wenn es erst einmal geschafft ist, wirst du reichlich entschädigt werden.“

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