16. Dezember 2015

"Marlies - ein Sturm, der verzaubert" von Tom S. Assender

Tom, ein geschiedener Kraftfahrer, erliegt der erotischen Ausstrahlung einer Frau. Nie zuvor wurde ihm so bewusst, was ihm im Leben fehlte. Kann und will er sich auf die Spiele einer Frau einlassen, die sein Verlangen und seine Begierde so reizt wie Marlies?

Gleich lesen: Marlies - ein Sturm, der verzaubert

Leseprobe:
Sie schob mich mit Bestimmtheit aus ihrem Flur in das dunkle Treppenhaus.
»Marlies, das kann doch jetzt nicht sein, soll ich jetzt gehen?«
Sie sagte kein weiteres Wort und zog die Tür vor meinem Gesicht ins Schloss.
Ich fuhr wie ein bedröppelter Hund nach Hause und wusste immer noch nicht, was dort nun eigentlich mit mir passiert war. Solch eine heiße Frau hatte ich noch nie kennen gelernt. Natürlich hatte ich schon so die eine oder andere Frau, die richtig Pfeffer im Blut hatte! Aber wenn es um das Thema Sex ging, so etwas Bestimmtes und Unnahbares wie Marlies, nein, so etwas kannte ich bis dato nicht.
Jetzt brauchte ich etwas Zeit zum Überlegen. Ein Bad jawohl, also schönes warmes Wasser in die Wanne und das Radio mit einer CD gefüttert, die meine Stimmung so richtig anheizte. Queen, the best of, das brauchte ich jetzt. Reingelegt und ein kühles Blondes am Wannenrand löste etwas die Stimmung.
Alter, was hast du eigentlich zu verlieren? Nichts! Was hindert dich daran, lass es doch einfach geschehen. Wenn sie unbedingt die Führungsrollen tauschen möchte, okay, ist doch kein Beinbruch mehr, wir leben immerhin im 21. Jahrhundert. An meiner Zunge hatte ich wohl immer noch den tollen Geschmack ihres Lippenstiftes. Ich schloss die Augen und ließ noch einmal alles Revue passieren.
Diese tollen Warzenhöfe und die stehenden Nippel! Hm ja, einfach ein Genuss! Los jetzt, scheiß drauf, was immer auch passieren mag. Ich wollte diese Frau ohne Wenn und Aber. Mein Entschluss stand also fest.
Ich ging am nächsten Morgen ganz beschwingt zur Arbeit. Pfiff immer wieder leise vor mich hin, die Kollegen zeigten mir schon den Vogel.
»Was ist denn in den geschossen! So kennen wir den nicht, der ist doch immer so ernst und angespannt. Schnell, schnell, so musste das immer gehen.«
Also los, am nächsten Vormittag schnell in den Blumenhandel.
»Rote Rosen, bitte.« Das Lächeln der Verkäuferin sagte alles. Ein silbernes Tablett hatte ich mir bei meiner alten Nachbarin geborgt, ich machte ja auch genug für die Dame.
Und schon stehe ich nicht einmal 24 Stunden später wieder mit klopfendem Herzen vor ihrer Tür und warte auf ihr Erscheinen. Die Tür flog mit einem Ruck auf und ich wurde mit Gewalt in den Flur gezogen. Soviel Kraft hatte Marlies doch gar nicht! Doch, hatte sie. In einem Hauch von nichts stand sie heute vor mir. Hellblaue Seide, ja, das musste wohl Seide sein, schlängelte sich um ihren Körper.
Diesmal verdeckte dieser indische Umhang (ich weiß einfach nicht, wie das Ding heißt) nur die obere Körperhälfte etwas. Ab dem Bauchnabel war Marlies in einen schwarzen Gürtel, oder sollte es doch eine Minirock sein, geschlüpft, der über Ihrem Venushügel zu liegen schien. Die blanke Haut ragte etwas darunter hervor.

»Ah, sieh an! Der Tom! Hast also doch Mumm in den Knochen. Komm rein, ich zeige dir unser Reich!« Sie nahm mich an die Hand und zog links vom Flur eine Tür auf, die anscheinend das Allerheiligste verschloss, das Schlafzimmer. Urgemütlich mit einem großen Kleiderschrank an der Wand und mitten im Zimmer, oha ein Rundbett. Das ist ja mal etwas Feines!
»So, mein kleiner Glücksbringer, in der linken Seite kannst du ab Morgen deine Sachen einsortieren und hier zu Hause trägst du ab sofort nur noch das, was ich dir sage. Verstanden?«
Hinter ihrem Rücken holte sie jetzt eine kleine schwarze Hose aus Leder hervor, die einen großen Reißverschluss in der Mitte hatte.
»Oh, da soll ich rein passen?«
»Ja, zieh es an und komme danach den Flur gerade aus und dann rechts ins Wohnzimmer!«

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