13. Februar 2016

"Carlotta I: Wer hätte gedacht, dass man die Leidenschaft in der Ehe ausgerechnet mit dem eigenen Mann wiederentdecken kann?" von Laleen

Carlotta und ihr Mann Ben freuen sich auf erholsame Feiertage: Freunde und Verwandte besuchen, Filme schauen, ein wenig zusammen kuscheln. Aber das neue Jahr kündigt sich mit einer unerwarteten Brise an, die ihre längst erloschen geglaubte Leidenschaft wieder entfacht. Danach sind die beiden vollauf damit beschäftigt, eines der letzten Tabus in unserer Gesellschaft zu brechen: hemmungsloser Sex mit dem eigenen Ehepartner …

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Leseprobe:
Carlotta hatte sich höchstens mal die Bikinizone rasiert, aber sie war eh nicht so oft beim Baden, also hatte sie nicht viel Erfahrung damit, wie man sich da unten rasieren musste. Mit dem Strich? Gegen den Strich? Sie musste erst einmal nachsehen, um mit Sicherheit sagen zu können, in welche Richtung ihre Haare überhaupt wuchsen.
Aber sie waren auf jeden Fall so lang, dass sie mit dem Rasierer da nicht weit kommen würde. Sie stieg kurz aus der Dusche, warf der Waage einen „Gleich wirst du dein blaues Wunder erleben“-Blick zu und schnitt sich mit der Nagelschere durch den Urwald unter ihrem Bauchnabel. Jetzt, wo sie den Haufen abgeschnittener Haare vor sich liegen sah, konnte sie kaum glauben, dass sie ihn die ganze Zeit mit sich herumgetragen hatte. Kein Wunder, dass ihre Hosen so schwer zugegangen waren!
Carlotta fröstelte und sprang schnell zurück unter die Dusche. Ihr Intimbereich sah jetzt aus wie nach einem Unfall mit einem Holzvollernter. Vielleicht hätte sie sich vorher überlegen sollen, was sie da eigentlich tat. Jetzt blieb nur noch alles komplett abzurasieren. Dabei sah sie jetzt schon seltsam nackt da unten aus. Aber es half nichts. So konnte sie es jedenfalls nicht lassen.
Sie arbeitete so konzentriert, dass sie nicht merkte, wie ihr Mann Ben ins Bad kam. Als er gegen die Scheibe der Duschkabine klopfte, bekam sie so einen Schreck, dass sie beinahe ausrutschte und sich fast sicher war, dass sie unfreiwillig Harakiri begangen hätte. Aber sie blieb unverletzt. Was man von Ben nicht sagen können würde, wenn er sich noch einmal so anschlich.
„Musst du mich so erschrecken?!“, schimpfte sie und wischte die Scheibe von innen frei, um ihn besser sehen zu können. Ben sah sie verständnislos an. Er hatte das Kopfkissen noch im Gesicht und würde eine Weile brauchen, bis sein Gehirn hochfuhr. Wahrscheinlich hatte er noch nicht einmal gehört, was sie gesagt hatte.
Während er sich frisch machte, begutachtete sie ihre Fortschritte. Ihre Haut fühlte sich seidig an, und auch als sie die letzten Härchen erwischt hatte, konnte sie nicht aufhören sich zu streicheln.
„Was machst du eigentlich so lang da drin?“, wollte Ben wissen und streckte seinen Kopf zu ihr herein. Kalte Luft flutete die Kabine.
„Ich rasiere mich!“, antwortete Carlotta gereizt. „Mach die Tür zu, es wird kalt.“
Ben schloss die Tür, öffnete sie aber gleich darauf wieder. „Brauchst du noch lang? Ich würde nämlich auch noch gern …“
„Ja, ich brauche noch lang“, motzte sie. Irgendwie wollte sie nicht, dass Ben sie so sah. Nicht, dass sie ein Problem damit hatte, wie sie jetzt aussah, aber sie hatte sich nicht wegen ihm rasiert und wollte jetzt nicht, dass er sie so sah, bevor sie selbst die Gelegenheit gehabt hatte, sich an ihr neues Aussehen zu gewöhnen.
Ben wusste, wie er sie zu nehmen hatte, gab einen unartikulierten Laut von sich und machte dann die Tür zu. Normalerweise wäre er jetzt zurück ins Bett oder an seine Spielkonsole gegangen, aber diesmal war irgendetwas anders. Sie konnte nicht sehen, was er machte, aber kurz darauf ging die Tür wieder auf und er schlüpfte mit einem breiten Grinsen zu ihr unter die Dusche. „Ist hier noch frei?“, wollte er wissen.

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Mehr über und von Laleen auf ihrer Website.

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