9. März 2016

"Krisenvorsorge einfach & sinnvoll" von Andreas Frank Thiel

Die Realität zeigt nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in Europa, immer wieder Ausfälle der elementaren Versorgung mit Strom, Wasser und Lebensmitteln in größeren Ausmaßen und deren Auswirkungen.
Wie kommst Du in einer Versorgungskrise durch die ersten 3 Wochen?
Wie viel Trinkwasser und welche Lebensmittel brauchst Du?
Wie gehst Du mit Hygiene und fehlender Toilettenspülung um?
Wie kannst Du heizen und kochen?
Welche Strom Alternativen hast Du?
Wie sicherst Du dich persönlich und dein Heim?
Wie kommunizierst Du ohne das Telefonnetz?
Was brauchst Du für unterwegs?

Hast Du schon vorgesorgt ? Fang jetzt an. Es ist einfach und sinnvoll.

Gleich lesen: Krisenvorsorge einfach & sinnvoll: Wie Du dich auf eine Versorgungskrise vorbereitest, ohne Verzicht oder viel Geld.

Leseprobe:
Trinkwasser

Sauberes und sicheres Trinkwasser ist für uns normal. Du drehst den Wasserhahn auf und kannst beliebige Mengen entnehmen. Eine Selbstverständlichkeit, die vergessen lässt, wie wir ohne diese bequeme Versorgung klarkommen werden.
Dabei ist Trinkwasser wichtiger als Nahrung. Allgemein gilt, der Mensch überlebt drei Wochen ohne Essen, aber nur drei Tage ohne Wasser. So lange kannst Du allerdings nicht warten. Deine Leistungsfähigkeit, sowohl psychisch als auch physisch, wird am zweiten Tag ohne Trinkwasser bereits eingeschränkt sein.
Du kannst dir aber relativ einfach einen Vorrat an Trinkwasser anlegen. Wasser lässt sich gut lagern und kostet nicht viel. Außerdem hast Du die Möglichkeit: 1. Oberflächenwasser zu Trinkwasser aufzubereiten und 2. den direkten Trinkwasserverbrauch durch ausgesuchte Nahrungsmittel und angepasste Verhaltensweisen zu reduzieren.
Beginne auf jeden Fall rechtzeitig mit der Trinkwasserbevorratung. Für mich persönlich ist Trinkwasser das wichtigste Thema.
Leitungswasser füllst Du in vorhandene Flaschen oder Kanister ab. Diese solltest Du dann kühl und dunkel lagern. Durch die Vermeidung von Licht beugst Du möglichem Algenwachstum vor. Es ist ratsam, diese Vorräte nach etwa vier Wochen, spätestens aber nach 3 Monaten, durch frisches Leitungswasser zu ersetzen.
Oder Du kaufst Mineralwasser in Flaschen und bringst mit jedem Einkauf ein oder zwei Kisten mehr mit.So baust Du mit der Zeit ein Lager auf. Das gekaufte Mineralwasser ist sehr lange haltbar, und keine Angst, auch mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum wird das Wasser nicht sofort schlecht sein.
Verbrauche das älteste Wasser zuerst und stelle das neu zugekaufte hinten an. Mit diesem Rotationsprinzip, dass auch bei Nahrungsmitteln Anwendung findet, wird das Wasser nicht alt.

- Leitungswasser kann nach längerer Lagerung schal schmecken. Gieße es zwischen zwei Gefäßen mehrmals hin und her. Dadurch nimmt es wieder Sauerstoff auf und der Geschmack verbessert sich.
- Mineralwasser mit Kohlensäure hält sich wesentlich länger als Wasser ohne Kohlensäure.

Wie viel Trinkwasservorrat brauchst du?

Wasserbedarf
Der Wasserbedarf des Menschen liegt bei etwa 2 Liter pro Tag. Der tatsächliche Bedarf hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen von der körperlichen Belastung, von der Umgebungstemperatur und der Nahrung, die Du zu Dir nimmst.
Während dein Körper ohne besondere körperliche Tätigkeit mit 1,5 Liter pro Tag auskommen kann, steigert sich der Bedarf bei starker körperlicher Aktivität in hochsommerlichen Temperaturen durchaus auf über 5 Liter.
Isst Du über den Tag verteilt viel frisches Obst und Gemüse, welches einen hohen Wasseranteil hat, deckst Du damit natürlich schon einen gewissen Bedarf an Wasser ab. Obst und auch grüne Pflanzenteile enthalten zwischen 60 und 95 % Wasser.

Wasservorrat
Für eine dreiwöchige Vorsorge rechne mit mindestens 2 Liter pro Tag und pro Person. Das macht für 21 Tage 42 Liter pro Person. Für eine vierköpfige Familie bedeutet das einen Vorrat von 168 Liter Trinkwasser. Das ist eine ganze Menge. Die Entscheidung, wie viel Du vorrätig halten willst, kann ich Dir nicht nehmen.

Wasserbehälter
Neben Mineralwasserflaschen und lebensmittelechten Fässern eignen sich auch Faltbeutel mit drei oder 5 l Inhalt. Im Campingbedarf gibt es 10 l Faltkanister mit Hahn zur Entnahme. Die sind sehr gut geeignet für die Einlagerung von Leitungswasser. Auch Mineralwasser gibt es in Fässern mit 10 l Inhalt, die üblicherweise in Firmen oder öffentlichen Einrichtung als Wasserspender verwendet werden.

Wasserwechsel
Leitungswasser sollte regelmäßig erneuert werden. Wenn Du das abgefüllte Leitungswasser nicht regelmäßig austauschen möchtest, empfiehlt sich das Lagern von Mineralwasser, das vom Hersteller desinfiziert und dadurch sehr lange haltbar ist.

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Mehr über und von Andreas Frank Thiel auf seiner Website.

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