21. Juni 2016

'Rowan - Kampf gegen die Drachen' von Aileen O'Grian

Rowan besitzt schon als Kind die magischen Fähigkeiten der Familie – so zum Beispiel mit Heil-Liedern, Handauflegen, Pflanzen und Kräutern zu kurieren und mit Tieren zu sprechen. Sein Großvater Bunduar, ein mächtiger Großmagier, fördert Rowans Begabungen und bereitet ihn darauf vor, einmal sein Nachfolger und ein bedeutender Beschützer des Magierreichs zu werden. Dabei möchte Rowan viel lieber wie seine Freunde ein edler Ritter werden.

Als Drachen in das Land einfallen und die Menschen bedrohen, erkennt Rowan schließlich, wie wichtig Magier sind.

Band 1 der Kurzromanreihe um den Magier Rowan.

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Leseprobe:
(...)
„Drachen!“, stieß der vorderste Reiter hervor.“ Wirklich, aus Norden kamen zwei große Drachen über die Hügel geflogen. Jetzt trieben die Männer ihre Tiere noch stärker an. Sie peitschten sie vorwärts. Rowan lockerte die Zügel und schon schoss er an den anderen vorbei.
„Rowan, bleib hier! Du nicht auch noch ...“, schrie Quirlan, aber Rowan achtete nicht auf ihn. Sein Pferd wollte rennen und er ließ ihm den Willen. Er vertraute fest seinem Glauben an die übersinnlichen Fähigkeiten des Tieres.
Einen Augenblick später sah er seine Kameraden. Sie hatten ihn kommen gehört und warteten überrascht auf ihn. „Zum Bach!“, rief Rowan einer Eingebung folgend. Nein, einer Anweisung des Wallachs gehorchend. Im Vorbeireiten griff er sich die Zügel von Mulinos Tier und zog es mit sich. Scharus streckte den Hals, dann biss es Ottgars Tier in die Hinterhand. Mit einem Satz sprang es davon. Mardok schloss zu ihnen auf. Rowan zeigte zum Himmel.
„Drachen!“, rief Mardok entsetzt. Er schlug seine Fersen in die Seiten seines Tieres. Auch Ottgar trieb seinen Hengst jetzt an.
Rowan ließ Mulinos Pferd los und schlug ihm auf die Hinterhand. Sofort beeilte es sich, hinterherzukommen. Scharus beschleunigte wieder und Rowan ritt an die Seite von Mardok.
„Bist du doch hinter uns hergeritten! Ich dachte es mir.“
„Wart ihr deshalb so langsam?“
Mardok lachte, trotz der Gefahr. Ottgars Pferd kam nur noch langsam voran, da es inzwischen die feuchten Auewiesen erreicht hatte. Rowan überholte ihn mit Scharus.
„Warum sollen wir hierhin?“ Ottgar schaute sich suchend um. Nirgends gab es Deckung.
„Das Dorf ist nicht sicher“, sagte Rowan bestimmt. Er konnte ja nicht gut sagen, dass sein Pferd es ihm geraten hatte. Ottgar und Mardok hätten es ihm nie geglaubt, sondern ihn nur ausgelacht.
Die Pferde kämpften sich bis zum eigentlichen Bachlauf vorwärts. Rowan führte sie und überließ seinem Pferd die Wahl des Weges durch das sumpfige Gebiet. Es fand eine kleine Sandbank am Ufer des Bachs. Die anderen Kinder folgten ihnen.
Die Drachen waren inzwischen über ihnen hinweggeflogen, ohne sie zu beachten, und kreisten über dem Dorf. Fauchend setzten sie eine Scheune und einen Busch in Brand.
(...)

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Mehr über und von Aileen O'Grian auf ihrem Blog.

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