20. Februar 2017

'Das grosse Urlaubs-Hotel-Buch' von Jürgen Reintjes

Die Reisebranche hat sich im Laufe der Jahre – vor allem aber auch durch das Internet- zu einem Milliarden-Markt entwickelt. Ob Urlaubsreisen, Städtereisen, Kurztripps, Rundreisen oder Fernreisen. Man möchte in einem schönen Urlaubs-Hotel absteigen.

Wie findet man nun unter den unzähligen Angeboten für ein Reiseziel den richtigen Anbieter und damit vermutlich auch ein passendes Hotel? Wie bucht man am besten? Welche Fluglinien bieten sich an? Wie verhalte ich mich in fremden Kulturen? Wie benehme ich mich in Top-Hotels? Wie bekommt man ein besseres Zimmer oder andere Vergünstigungen, auch Upgrades genannt? Was gibt es rund um das Hotel zu beachten etc.

Als langjähriger Reisender will ich hier von unseren Urlaubs-Erlebnissen berichten und von Fehlern, die Du nicht mehr machen musst.

Viele nützliche Tipps werden Dir nicht nur vor Ort hilfreich sein und Dir mehr einbringen, als Du für dieses Buch investierst.

Natürlich will ich auch von den lustigen Episoden erzählen.
Viel Spaß dabei
Jürgen Reintjes

Gleich lesen: DAS GROSSE URLAUBS-HOTEL-BUCH: Tipps und Erlebnisse für Urlaubsreisen in Vier- und Fünf-Sterne-Hotels mit vielen Privatfotos

Leseprobe:
DER POOL
Am Pool zu liegen bedeutet immer auch Kampf um die beliebtesten Plätze.
Tja, die erkennst Du schon am frühen Morgen, bevor Du Dich zum Frühstück begibst. Dort wo die Handtücher vermutlich mitten in der Nacht auf den Liegen ausgebreitet wurden, da befinden sie sich.
Und es sind gegenläufig der allgemeinen Vermutung beileibe nicht nur die Deutschen, die hier aktiv waren, sondern mittlerweile machen das auch die Skandinavier, Holländer und die Engländer. Obwohl – zugeben werden die das nie.
Wenn Du also einen dieser Plätze haben möchtest, dann solltest Du früh aufstehen und Dir die Liegen annektieren, indem Du etwas darauf deponierst. Meistens benutzt man dafür Handtücher, Bücher, Badezeug oder einfach den Hocker, der gerade griffbereit ist.
Was Du dabei überhaupt nicht berücksichtigen musst, ist die Tatsache, dass in so gut wie keinem Hotel das Reservieren der Liegen erlaubt ist. Das stört eh keinen.
Obwohl – wir haben es auch schon mal in einem Hotel in Portugal und auch in Griechenland erlebt, dass jemand vom Service kurz alle auf den Liegen befindlichen Handtücher einsammelt und entweder auf einen Haufen oder gleich ins Pool-Wasser schmeißt. Das gibt lustige Verwirrungen, mächtig Ärger und wirkt überhaupt nicht.
Die Menschen werden sich diesbezüglich nicht ändern, also brauchst Du Dich nicht zu scheuen, hier genauso mitzumachen.

TIPP: Sollte morgens ein Pool-Mann unterwegs sein, der die Liegen aufstellt und für Auflagen bzw. Sonnenschirme sorgt, dann mache Dich mit ihm bekannt, drücke ihm ein paar Euros in die Hand und bitte ihn, Dir Deine ausgesuchten Liegen jeden Morgen zu reservieren.

In der Regel klappt das dann für die Dauer Deines Aufenthaltes, wenn Du ab und zu etwas „nach schießt“. Dann wird er Deine Liege/n mit Händen und Füßen verteidigen, sollte sich jemand auch nur annähernd dafür interessieren.
Irgendwo in Pool-Nähe befindet sich auch immer die Handtuch-Ausgabe. Meistens hast Du beim Einchecken Karten oder Token dafür bekommen.

TIPP: Zwei Handtücher für zwei Personen? Hier solltest Du clever sein und versuchen, mindestens vier zu bekommen. In der Regel geht das problemlos. Sollte Dir die Liege etwas zu unbequem oder zu niedrig sein, dann lege ruhig noch eine zusätzliche Auflage dazu. Geht alles.

Du kennst es sicherlich auch von Dir selber. Man ist ein paar Tage an seine Liegen und den entsprechenden Platz gewöhnt und hat sich darauf regelrecht eingerichtet und plötzlich eines morgens liegt schon jemand anderer darauf oder hat sie bereits belegt. Dann schießt es gleich durch den Kopf: „Scheiße! Was machen die auf unseren Liegen?“ Da wird einem wieder bewusst, dass kein Gast während seines Hotel-Aufenthaltes einen natürlich gewachsenen Anspruch auf einen besonderen Platz am Pool hat.
Ein Missstand und Ärgernis sind diejenigen, die Top-Lagen besetzen und sich vor dem Mittag nicht sehen lassen. Da liegt es im Bereich des Möglichen, bei Kenntnis dieses Umstandes, auch schon mal ein Auge zuzudrücken und sich diese Plätze selber zu gönnen. Mal sehen, wie die Leute bei ihrem Eintreffen reagieren. Im Zuge der sicher heftigen Auseinandersetzung sollte man sie dann auf die Hotelregeln aufmerksam machen. (Hihi)
Man braucht im Urlaub nicht nur Freunde.

TIPP: Vergiss nie, Dir einen Sonnenschirm und einen Beistelltisch zu sichern, denn das wird im Nachhinein nicht einfach sein, die noch zu bekommen.

Zumindest muß man sich dann mit solchem „Kleinkram“ aufhalten, anstatt sich dem Müßiggang des Urlaubs hinzugeben.
Mache Dich freundlich mit den linken und rechten Liegen-Nachbarn bekannt, denn die wirst Du hier jetzt öfter antreffen. Einen festgelegten Platz wechselt man nicht gerne. Auch hier sind die Menschen ziemlich gleich.
Solltest Du Musikliebhaber sein, so achte darauf, Deine Kopfhörer zu benutzen und die Lautstärke so zu regeln, das die unmittelbaren Nachbarn nicht gleich von der Liege fallen. Auch Du selbst möchtest nicht unbedingt von Jazz oder Heavy Metal zu gedröhnt werden, wo Du lieber deutschen Schlager hörst.
Die liebste Freizeitbeschäftigung am Pool ist – nein, nicht das Schwimmen, sondern das Lesen. Du wirst kaum einen Sonnenanbeter finden, der nicht ein Buch, eine Zeitschrift, eine Zeitung oder ein Lesegerät (Kindle etc.) in Händen hält. Außer den unvermeidlichen Smartphones und Tablets, auf denen man ja ebenfalls lesen kann. Selbst Gebrauchsanweisungen und Beipackzettel für Medikamente werden im Urlaub begeistert entziffert, wenn man keine Geduld für ein Buch hat. Außerdem gibt es ja auch noch die Audio-Books, mit denen man sich den Lesestoff bequem vorlesen lässt. Schlimm sind in diesem Zusammenhang diejenigen, die das unbewusste Talent haben, ganze Buch-Passagen, die sie besonders interessant finden, ihrer Partnerin oder ihrem Partner nicht vorzuenthalten und zum Unmut der Umliegenden laut rezitieren. Hier könnte man mal zufällig den Kopfhörer-Anschluss seines Musik-Gerätes ausschalten und einen plötzlichen Geräuschmix veranstalten, um auch ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Ganz besonders Nerv tötend sind die Menschen, die eine richtige Position von Liege zur Sonne herstellen wollen und dabei ungeniert das Teil so lange über den Boden kratzend und quietschend hin und her schieben, bis sie nach dem Probeliegen feststellen, dass es doch nicht richtig war und von vorne beginnen.
Wenig lustig sind auch die Leute – nicht nur Männer – die sich nach einer gut durchschlafenen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück auf direktem Wege zu ihrer Liege begeben, um dort gleich weiter zu schlafen. Dies jedoch mit einer Geräuschkulisse, die Damen laut aufstöhnen lässt, weil sie Angst haben, eine Bären-Meute nähert sich dem Pool.

Im Kindle-Shop: DAS GROSSE URLAUBS-HOTEL-BUCH: Tipps und Erlebnisse für Urlaubsreisen in Vier- und Fünf-Sterne-Hotels mit vielen Privatfotos

Mehr über und von Jürgen Reintjes auf seinen Blog-Seiten.



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