29. Mai 2018

'PERFECT MATCH' von K.M. Cloot

Kindle (unlimited)
Cash MacFarlane ist der Erbe eines milliardenschweren Immobilienimperiums und wehrt sich gegen die von seiner Familie und der Gesellschaft auferlegten Schranken. Gutaussehend und reich lässt er keine Gelegenheit aus, die Frauenwelt zu verführen. Auch der eine oder andere Mann kann sich seiner maskulinen Ausstrahlung nicht entziehen. Als der Rebell mit dem heißen Body die betörende Beth Moore in einer New Yorker Bar trifft, fühlen sie beide unwiderstehlich zueinander hingezogen. Aber da gibt es noch den muskulösen und einfühlsamen Logan O´Neill. Der sexy Beschützer spielt eine wichtige Rolle in Cashs und bald auch in Beths Leben.

Hin- und hergerissen zwischen Vernunft und ungezügelter Hingabe beginnt sich das Karussell aus Leidenschaften, Begehren und Sehnsüchten zu drehen.

Welche Opfer muss Cash bringen, um seine Freiheit leben zu können? Wird Beth sich zwischen ihren heißen Bad Boys entscheiden müssen? Wird ihre Hoffnung an der brutalen Wirklichkeit und dem Stalker Paul scheitern? Oder wird sich der Traum von dieser ungewöhnlichen Liebe erfüllen, da das Leben manchmal ein Märchen sein kann?

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte mit Drama, Erotik und unglaublichen Wendungen mit ungeahnter Intensität. Provokant. Gesellschaftskritisch.

Leseprobe:
Beth ... Ärger
Zum Glück traf Beth niemanden, der sie aufhielt und so stand sie kurze Zeit später auf dem Bürgersteig. Es regnete immer noch Bindfäden und sie war binnen einiger Sekunden durchnässt. „Verflixt, nun könnte ich Lilly ihren zugegebenermaßen hübschen Hals umdrehen“, murmelte sie. Ohne Regenschirm waren auch ihre Haare dem Regen ausgesetzt. Die über Kopf gehaltene Handtasche war da nur ein magerer Ersatz. Unschlüssig schaute sie sich um.
Mit solch einer Entwicklung hatte sie an diesem Tag nicht gerechnet. Sie musste das Ganze erst einmal sacken lassen. Da sie auf eine nochmalige Tour mit der Tube keine Lust hatte, lief sie zur Kreuzung und winkte ein Taxi herbei. Pannen und unliebsame Begegnungen hatte sie an diesem Tag zu Genüge erduldet. Zu Hause angekommen stiefelte sie in Gedanken noch bei ihrem Gespräch mit Cummings die zwei Treppen zu ihrer Wohnung hoch, kam prompt ins Straucheln und stieß heftig mit dem Schienbein an die Kante einer der Steinstufen. Verdammter Mist! Das tat fürchterlich weh. Ein riesiger blauer Fleck würde in den nächsten Tagen unweigerlich ihr linkes Schienbein verunstalten.
In ihrer kleinen Wohnung schleuderte sie wütend die Pumps von ihren Füßen. Ihr reichte es, dabei war es gerade erst Mittag. Frustriert stapfte sie ins Bad, um zunächst die nassen Haare trocken zu föhnen. Dann rieb sie Wund- und Heilsalbe auf das schmerzende Schienbein, bevor sie in die Küche tapste. „Eine heiße Schokolade ist nun genau das, was ich brauche“, seufzte sie. Mit der dampfenden Tasse ließ sie sich erschöpft auf das Sofa fallen. Für einen Moment gelang es ihr tatsächlich, an nichts zu denken. Doch als die Gedanken zurück nach New York wanderten, begann wieder dieses Bauchflattern. Vor ihrem inneren Auge entstanden die Bilder dieses schönen Mannes, seiner Augen und der großen Hände auf ihrem Körper.
„Mein Gott, Beth! Es kann doch nicht so schwer sein, über ihn hinwegzukommen. Du verhältst dich wie ein liebeskranker Teenager. Du kennst ihn nicht, wirst ihn nie wiedersehen. Es war nur ein ONS“, versuchte sie sich, murmelnd zu beruhigen. Im Geiste tauchten trotzdem immer wieder diese stahlblauen Augen auf, die sie fesselnd durchdrungen hatten. An den Moment zu denken, als er verzweifelt mit den Händen durch seine Haare gefahren und dem Taxi nachgeschaut hatte, ließ ihre Augen wieder brennen.
Es war nicht zu fassen. Was war bloß in sie gefahren? All die Monate in denen sie ihn erfolgreich aus ihren Gedanken verbannt hatte, waren mit einem Mal wie weggewischt. Die Gefühle für diesen Mann hielten sich wie ein hartnäckiger Schupfen. Blöd war das. Plötzlich schlug sie sich mit der flachen Hand an die Stirn. Die Erkenntnis! Heute müsste doch ihre Menstruation einsetzen. Deshalb reagierte sie über, war übersensibel und der grummelnde Bauch somit auch erklärt.
Sie lachte befreit. Von wegen verliebt. Sie würde bloß ihre Tage bekommen; das war alles. Erleichtert erhob sie sich vom Sofa, welches ihr ausgezogen als Bett diente. Das ursprüngliche Schlafzimmer hatte sie als Arbeitszimmer umfunktioniert. Dort waren all ihre Fotoapparate, die dazugehörigen Utensilien und ihr heißgeliebter Computer. Der Mac Pro war zwar recht teuer gewesen, aber für ihre Bildbearbeitung unentbehrlich.
Sie holte ihren Mac und machte es sich wieder auf dem Sofa bequem. „Ich werde jetzt professionell wie immer die Fotos einsehen, ordnen, aussortieren und die besten ausdrucken, ohne irgendwelche imaginären Gefühle zuzulassen. Ich bin schließlich kein Teenager mehr, sondern erwachsen“, sprach sie sich leise Mut zu, während der Computer hochfuhr. Sie öffnete die Datei „New York Sommer 2016“ und rief die ersten Fotos auf. Mit Jasmin hatte sie an einem Tag eine Tour mit dem Citi Bike gemacht. Das war wunderschön gewesen. Sie waren über die Brooklyn Bridge nach Brooklyn gefahren und zurück über die Manhattan Bridge. Von der Manhattan Bridge hatten sie einen wundervollen Blick auf die Brooklyn Bridge gehabt und die Fotos waren entsprechend fantastisch gelungen.
Die Fotos von der Aussichtsplattform vom Rockefeller Center waren spektakulär und würden sich in der Küche des Verlages hervorragend machen. Als sie zu den Aufnahmen kam, welche sie im ehemaligen Meatpacking District geschossen hatte, musste sie heftig schlucken. Denn der Tag in diesem Teil von New York hatte mit einem Spaziergang im High Line Park begonnen, der sie in den Meatpacking District geführt hatte. Am südlichen Ende hatten sie den Chelsea Market besucht und den Abend in einer Bar ausklingen lassen, der mit diesem umwerfenden und unvergessenen ONS geendet hatte.
Als sie auf das nächste Foto klickte, wurde der Bildschirm des Notebooks plötzlich schwarz. Was war das denn? Sie klappte den Bildschirm herunter, wieder hoch und wiederholte das Hochfahren. Nichts! Der Bildschirm blieb schwarz! Das durfte doch nicht wahr sein. Er war doch geladen oder? Schnell stöpselte sie ihn an den Strom. Doch, er war geladen! Tränen traten ihr in die Augen. Was nun? Ihre Freundin Jasmin arbeitete zu dieser Zeit. Aber sie musste sie anrufen. Jasmin wusste immer, was zu tun war.
Sie nahm ihr Smartphone und drückte Jasmins Nummer. „Jasmin, entschuldige bitte, dass ich jetzt anrufe. Kannst du sprechen?“, schniefte sie.

Im Kindle-Shop: PERFECT MATCH.
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