5. Januar 2015

"Webdesign und Usability - Websites für Besucher und Suchmaschinen optimieren" von Sarah Hueber

Das eBook gibt einen ersten Einblick in benutzerfreundliche Gestaltung für Websites und vermittelt, worauf Sie hinsichtlich der Optimierung für Suchmaschinen dabei von vornherein achten sollten. Manchmal genügen schon einfache Handgriffe, um eine Website besser bedienbar und besser auffindbar zu machen. Was ist bei der Gestaltung zu beachten? Was ist Besuchern wichtig? Wie lesen sie? Was mögen sie?

Worauf ist bei der Erstellung einer Navigation zu achten? Und wie lesen Computerprogramme – und nichts anderes sind Suchmaschinen – dann diese bunten Seiten? Welche einfachen Regeln gibt es, um von Suchmaschinen besser wahrgenommen zu werden?

Gleich lesen: Webdesign und Usability - Websites für Besucher und Suchmaschinen optimieren

Leseprobe:
Wie Menschen Websites lesen
Unser Gehirn
Auch wenn man es bei manchen unserer Mitmenschen nicht glauben mag – wir haben meines Wissens alle ein Gehirn und dieses funktioniert physiologisch gesehen grundsätzlich bei allen Menschen in gleicher oder zumindest sehr ähnlicher Weise.
Das menschliche Gehirn besteht aus zwei Hälften. Diese sind für unterschiedliche Aufgaben zuständig. Die linke Hälfte ist hauptsächlich für die Sprache verantwortlich. Dazu gehören auch das Lesen und Sprechen. Dieser Teil des Gehirns ist eher logik- und denkgesteuert. Die rechte Hälfte verarbeitet ihrerseits überwiegend Bilder und sorgt für räumliches Vorstellungsvermögen. Die Aktivität der rechten Hälfte ist weniger durch unsere Gedanken kontrolliert und daher schneller als die der linken Hälfte.
Interessanterweise nimmt jede Gehirnhälfte jeweils die Information aus dem gegenüberliegenden Sehfeld auf: Was das rechte Auge sieht, wird in der linken Gehirnhälfte verarbeitet und umgekehrt.
Information, die eine Seite nicht selbst verarbeiten kann, muss erst an die andere Hälfte weitergeleitet werden. Das verursacht eine kurze Verzögerung. Sehr einfach kann man dies an sich selbst feststellen, indem man ein Stück Text liest und sich dabei jeweils ein Auge zuhält. Liest das rechte Auge allein, kommt es einem flüssiger vor, als wenn das linke Auge allein liest. Es mag sich zwar um minimale Unterschiede handeln, bemerkbar ist es jedoch durchaus.
Daraus lassen sich erste Schlussfolgerungen für das Design von Websites ziehen: Räumliche Information für die Orientierung (wie z. B. die Navigation) ist auf der linken Seite sinnvoll untergebracht, weil sie so schneller verarbeitet wird. Bilder sollten eher links, Text eher rechts stehend platziert werden – das unterstützt die natürlichen Vorgänge beim Sehprozess. Beides ist natürlich nicht in Stein gemeißelt, dient jedoch als guter Anhaltspunkt.

Wie visuelle Wahrnehmung funktioniert
Kennen Sie diese Bilder, bei denen exakt parallele Linien beim Betrachten schief aussehen und man schwören könnte, dass diese Linien nicht zueinander parallel sind? Hier spielt uns unsere Wahrnehmung einen Streich, wir unterliegen einer optischen Täuschung. Dass so etwas bei der Gestaltung einer Website zu vermeiden ist, liegt auf der Hand.
Die visuelle Wahrnehmung unterliegt Gesetzen, die von der Gestaltpsychologie schon vor 100 Jahren (etwa um 1912) erforscht und bewiesen wurden. Aus dieser Wissenschaft sind die so genannten „Gestaltgesetze“ hervorgegangen. Welche dieser Gesetze für die Gestaltung von Websites von Bedeutung sind, zeige ich im Folgenden anhand von Beispielen auf.

Im Kindle-Shop: Webdesign und Usability - Websites für Besucher und Suchmaschinen optimieren

Mehr über und von Sarah Hueber auf ihrer Website.

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