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1. Juli 2022

'Seelenopfer' von Robert Kopic

Das Buch-Sonar wechselt die Plattform. Die Präsentation für dieses Buch findest du bereits auf dem neuen Blog.
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'Man liebt für eine Ewigkeit was man verliert' von Silvia Maria de Jong

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17. Juni 2022

'Nordseeglück: Die Trilogie in einem Band' von Frida Luise Sommerkorn

Kindle | Tolino
Website | Autorenseite
Alle drei Teile der Nordseeglückreihe jetzt in einem Band:

Insel wider Willen
Als Sibille mit ihrer Tochter Tuuli und ihrem Stiefvater Peter die Insel betritt, möchte sie am liebsten sofort wieder umkehren. Hat sie Langeoog doch vor langer Zeit verlassen und nie wieder zurückkommen wollen. Doch nun ist Oma Greta gestorben und Sibille will das Haus so schnell wie möglich verkaufen, das einst ihr Zuhause war. Niemals hat sie damit gerechnet, dass Oma Greta noch überall präsent scheint und auch die Insel hat nichts von ihrer magischen Anziehungskraft von damals verloren. Und dann ist da noch Morten, der Nachbarsjunge von damals, der ihr Herz zum Schwingen bringt. Wohin mit diesen ganzen Gefühlen? Doch gerade als sie die Lösung all ihrer Probleme sieht, begegnet sie dem einzigen Menschen, der alles wieder ins Wanken bringt.

Träume sind wie Wellen
Kaum haben sich Sibille, ihre Tochter Tuuli und ihr Stiefvater Peter auf Langeoog eingelebt, tauchen die ersten Probleme auf. Sibille braucht einen Job, Tuulis Lust auf die neue Schule hält sich in Grenzen und Piets Verwandlung in einen verantwortungsbewussten Mann ist kaum auszuhalten. Und dann ist da noch Rune, Tuulis Vater und der Mensch, den Sibille niemals wieder hatte sehen wollen, doch der wie selbstverständlich die Beziehung von damals aufleben lässt. Und natürlich Morten, den Sibille nicht so einfach vergessen kann. Das alles tritt jedoch in den Hintergrund, als Tuulis erste große Liebe zu scheitern droht und sie plötzlich verschwunden scheint. Können Sibille und Rune ihrer Tochter helfen, obwohl sie Teil des Unglücks sind? Und warum verhält sich Piet plötzlich so eigenartig und treibt damit alle in den Wahnsinn?

Liebe dank Turbulenzen
Dass Piet sich in seinem Alter noch mit Herzschmerzen in Sachen Liebe rumschlagen muss, hätte er nie gedacht. Tuuli schließt sich gemeinsam mit Simon einer Umweltorganisation an, bei der es unter anderem um den Schutz ihrer neuen Heimat geht. Als dann ein heftiges Sturmtief auf Langeoog zurollt, geraten die beiden in eine gefährliche Rettungsaktion. Nur Sibille scheint nicht auf ihrer Insel ankommen zu können. Zwar läuft der Job und ihrer Familie geht es gut, aber die Liebe fährt Achterbahn. Warum kann sie sich nicht endgültig auf Rune einlassen? Und wer ist die Frau, die Morten so verliebt umgarnt? Erst ein drohendes Unglück lässt sie die Wahrheit erkennen. Doch ist es für eine Umkehr nicht schon längst zu spät?

Anleser:
Aus: 'Insel wider Willen: Nordseeglück 1'
„Ich hab hier überhaupt kein Netz“, motzte Tuuli und hielt ihre Hand nebst Smartphone in die Luft, als ob es dort besser werden würde.
Wenn sie nicht aufpasste, würde das Ding gleich im Wasser landen, dachte Sibille. Auf solche Gefühlsausbrüche ihrer Tochter ging sie schon lange nicht mehr ein. Schließlich war es ihrer Meinung nach nicht so schlimm, wenn ihre Freundinnen die furchtbar wichtigen Nachrichten ein paar Minuten später erhielten. Spätestens am Hafen würde Tuuli wieder Empfang haben.
„Ich hole mir eine Wurst“, verkündete jetzt Sibilles Stiefvater. „Will noch jemand was?“
Sibille schüttelte den Kopf. Peter sah Tuuli an, aber die reagierte nicht. Achselzuckend machte er sich auf den Weg und kam kurz darauf mit einem Paar Wiener und einer Flasche Bier zurück.
„Peter, wir sind nicht stundenlang unterwegs“, sagte Sibille schmunzelnd. Sie hätte es sich denken können, dass der Hopfensaft nicht fehlen durfte. Peter war ein Genussmensch. Und wenn er sich hier auf der Fähre eine Wurst gönnte, dann gehörte das Bier eben dazu.
Sibille sah aus dem Fenster. Passend zu ihrer Stimmung lag die See in trübem Licht. Sie hatte ihre Tochter damit locken können, dass ein Kurzurlaub am Meer doch reizvoll sein konnte. Strahlender Sonnenschein, salziges Wasser, das in leichten Wellen heranrollte, wenn sie an der Wasserkante saß und den Weitblick über das Meer genoss. Bei so viel Pathetik hatte sogar Tuuli grinsen müssen. Natürlich hatte sie ihrer Tochter nicht sagen wollen, dass an einem Nordseestrand kein Südseefeeling aufkommen würde. So viel Wissen traute sie ihr zu. Aber nachdem sie heimlich Tuulis Reisetasche überflogen hatte, war sie sich nicht mehr so sicher. Schnell hatte sie ein paar von Tuulis Pullis und die Regenjacke in ihren eigenen Koffer gepackt. Auch wenn Tuuli diese nur unter Protest anziehen würde. Besser das Meckern ertragen, als das Kind frieren sehen.
Sibille schluckte. Den Kloß, den sie seit Tagen im Magen verspürte, versuchte sie zu ignorieren. Aber bald würden sie am Hafen von Langeoog anlegen und dann musste sie sich dem Ganzen stellen.
Sie konnte noch immer nicht fassen, dass Oma Greta tot war. Ihr Nachbar Herbert hatte sie vermeintlich schlafend auf dem Sofa gefunden. Die beiden waren unzertrennlich, seitdem Opa Gustav gestorben war. Das war schon fast zwanzig Jahre her. Und nun hatte es Oma Greta getroffen. Obwohl es überhaupt keinen Grund gab. Sie war fit, ging jeden Tag im Meer schwimmen. Selbst bei kalten Temperaturen. Nur wenn sich allmählich Eis bilden wollte, hielt Herbert sie zurück und überredete sie jedes Mal zu einem ausgiebigen Spaziergang mit Einkehr in der Bäckerei, um einen Kaffee zu genießen. Aber ihr Herz war einfach stehen geblieben.
Nun war sie die älteste der Lüders-Frauen. Ihre Mutter war vor sechs Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ihren Vater hatte sie nie gekannt. Peter, ihr Stiefvater, lebte schon lange bei ihnen in einem Vorort von Mainz. Sie hatten vor einigen Jahren gemeinsam einen Dreiseitenhof gemietet und Sibille hatte daraus ein idyllisches Zuhause gezaubert. Da ihre Mutter beruflich bedingt viel unterwegs gewesen war, lebten sie die meiste Zeit zu dritt zusammen: Peter, Tuuli und sie. Was für ein Gespann.

Blick ins Buch (Leseprobe)

'Mir gehörst du!' von Janette John

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16. Juni 2022

'Zum Glück Costa Rica: Herzchaos im Gepäck' von Frida Luise Sommerkorn

Kindle (unlimited) | Tolino
Website | Autorenseite
Vom Ostseestrand nach Costa Rica, Heli will so weit weg wie möglich. Doch auch dort wartet nicht nur die wilde Schönheit des Landes, sondern auch ein Wirbelsturm der Gefühle.

Als Heli von ihrem Freund einen Heiratsantrag bekommt, kann es für sie nur eine Antwort geben: Nichts wie weg! Kurzentschlossen fliegt sie nach Costa Rica und landet mitten in einer munteren Reisegruppe, mit der sie auf abenteuerliche Fahrt durch das traumhafte Land geht. Trotzdem kommen auch hier Helis Gefühle nicht zur Ruhe. Denn da gibt es den Reiseleiter Carlos, der ihr nicht nur die besonderen Plätze Costa Ricas zeigen möchte, und da ist Benno, ein junger Pfarrer auf Sinnsuche, dessen Anziehungskraft sie zu ignorieren versucht. Doch bald schon merkt sie, dass ihr Herz immer weiter ins Chaos schlittert. Erst ein magischer Moment in einem kleinen Küstenstädtchen am Pazifik lässt sie ahnen, was wirklich im Leben zählt.

Frida Luise Sommerkorn, selbst als Backpackerin viel unterwegs gewesen, entführt euch auf bezaubernde Weise in ein Land voller Überraschungen!
Für kurze Zeit zum Aktionspreis von nur 1,99 Euro zu haben.


Anleser:
Ankunft in San José
»Hab ich mir doch gedacht, dass Sie dazugehören! Auf Missionsreise unterwegs, was?«
Heli hielt dem ganz in schwarz gekleideten Mann die Hand hin und lächelte ihn breit an.
»Helena Frischauf, aber alle nennen mich Heli«, sagte sie und nickte ihm auffordernd zu.
»Guten Tag, Heli Frischauf, Benno Kaiser mein Name. Aber alle nennen mich Pfarrer Benno.«
Der große, dunkelhaarige Mann schaute ebenso freundlich lächelnd zurück. Heli schätzte ihn auf Mitte 30. Seine Augen mit einem undefinierbaren Mix aus Braun- und Grüntönen ruhten auf ihr. Sie räusperte sich.
»Ähm ja, dann wünsche ich uns eine gute Reise. Wir sehen uns!« Heli lächelte noch einmal schief und drehte sich weg. Noch immer hatte Benno ihre Hand gehalten. So war das nicht gemeint gewesen. Sie wollte keine Beichte ablegen. Warum diese Geistlichen immer so einen durchdringenden Blick haben mussten! Sie war schon seit Jahren nicht mehr zur Kirche gegangen. Aus gutem Grund. Irgendwie glaubte sie ja schon an Gott, aber die kleinen und großen Probleme ihrer eigenen Welt löste sie lieber selbst und überließ das nicht einem Herrn, der irgendwo hoch oben im Himmel wohnte.
Bevor sie weitere Mitreisende beobachten konnte, fiel ihr Blick auf einen sportlichen Typ mit schwarzen Locken, der zielstrebig auf die müde Menschenmenge zusteuerte.
»Hola gente, wie geht es euch?« Strahlend entblößte er eine Reihe weißer Zähne und breitete beide Arme weit aus.
»Willkommen im Land der Ticos! Ihr seid also meine Versuchskaninchen. Mein Name ist Carlos Romero, ich bin euer Reiseleiter für die nächsten zwei Wochen. Und darüber hinaus, wer will.«
Beim letzten Satz ließ er seinen Blick über Helis Körper gleiten und zwinkerte ihr dann verschmitzt zu. Unbehaglich verschränkte Heli die Arme vor ihrer Brust. Das fing ja gut an.
»Was heißt hier Versuchskaninchen? Wir sind nicht vom Karnickelverein, ja? Und ich hoffe sehr für die Reisegesellschaft, dass sie uns hier keinen Grünschnabel vorgesetzt haben.« Die korpulente Frau mit der lauten Quäkstimme schob ihr Kinn verächtlich in Carlos‘ Richtung, um sich dann wieder der Gruppe zuzuwenden.
»Ich bin übrigens Sieglinde Rübschläger. Und der Prachtkerl hier ist mein Sohn Karl-Eduard.« Sie schlug ihrem ebenso kräftigen Sohn die dralle Hand auf den Rücken, so dass er sofort zu hüsteln begann. Bei der Bemerkung blieb ihr Blick ebenfalls an Heli hängen.
»Sind wir hier auf einer Heiratsbörse?«, murmelte Heli und schaute zur Seite. Direkt in Pfarrer Bennos Augen. »Klar, immer zur richtigen Zeit am richtigen Fleck.«
Sie stöhnte leise. Im Moment wäre ihr der Karnickelverein dreimal lieber gewesen.

Blick ins Buch (Leseprobe)