14. Juli 2015

"Mein Ideengarten: Wie Sie als Autor das kreative Chaos für sich arbeiten lassen" von Christine Spindler

Ideen lauern immer und überall, doch sie sind so flüchtig wie Pusteblumen in einem Sommersturm. Zudem weiß man nie, ob eine Idee, die im Moment unbrauchbar erscheint und die man einfach weiterwehen lässt, später nicht doch als Grundlage für ein solides kreatives Gewächs herausstellen könnte. Aber soll man wirklich alles aufheben? Und wie denn nur, ohne jegliche Übersicht zu verlieren?

Der Ideengarten ist eine bewährte Methode, die Autoren hilft, alle Einfälle auf unkomplizierte Art so zu archivieren, dass sie im Verborgenen heranreifen und bei Bedarf jederzeit geerntet werden können.

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Leseprobe:
Der Stoff, aus dem Geschichten sind

Ideen landen nicht nur aus heiterem Himmel bei uns, sondern entstehen oft als Nebenprodukte, wenn wir an etwas arbeiten. Diese Ideen sind dann besonders schwer festzuhalten, weil wir sie automatisch aussortieren – sie passen ja nicht zu dem Projekt, das gerade unsere volle Aufmerksamkeit beansprucht.
Die meisten Romane entstehen nicht linear und schon gar nicht in einem schönen, gleichmäßigen Schreibfluss. Sie wachsen organisch, zusammengestoppelt aus vielen kleinen Denkansätzen und winzigen Inspirationsfetzen, die allmählich zu einer Einheit verschmelzen.
Manchmal sind die Personen zuerst da, manchmal ist die Handlung der Einstieg, oft von allem ein bisschen. Eine Idee führt zur anderen, die neue Idee verändert den Ursprungsgedanken, manche Ansätze führen in die Irre … es ist sehr spannend, aber zuweilen auch extrem verwirrend.
Und so entstehen auch Ideen, die nicht passen und die darum als wertlos empfunden werden. Im Gehirn eines kreativ arbeitenden Menschen herrscht oft ein Wildwuchs, der jeden Gärtner verzweifeln lassen würde.
Auch diese Wildwuchs-Ideen sollten unbedingt schnell und ohne viel Aufhebens archiviert werden, ohne dass dabei der Arbeitsfluss am aktuellen Projekt verloren geht. Hier zeigt der Ideengarten, was für eine wertvolle Hilfe er in jeder Schaffensphase ist.

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Mehr über und von Christine Spindler auf ihrer Website.

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