8. März 2016

"Erbe des Imperiums: MARKAN Saga - Band 1" von Cliff Allister

Im Kendorianischen Imperium herrscht seit vielen Jahren ein brutaler Tyrann. Kann ein junger Mann gemeinsam mit seinen Freunden das Imperium retten und Recht und Gesetz wieder herstellen?

Markan von Hillnar wird als Sohn des Imperators eines Sternenreiches in der Saggitarius-Zwerggalaxis geboren. Nachdem sein Vater bei einem Umsturz ermordet wird, kann der sechs Monate alte Säugling vom überlebenden jüngsten Bruder des Ermordeten gerade noch in Sicherheit gebracht werden. Kurz vor seinem siebzehnten Geburtstag finden die Häscher des Usurpators nach jahrelanger Suche das Versteck. Markan und sein Onkel müssen erneut fliehen.

Sie erreichen Monate später die ehemalige Heimat, wo der Tyrann immer noch mit eiserner Faust herrscht. Dort erfahren sie, dass eine Rebellentruppe seit vielen Jahren den Kampf gegen die Unterdrückung führt. Markan galt all die Jahre als Symbol der Hoffnung, und man glaubte an seine Heimkehr. Es muss Markan und seinem Onkel gelingen, mit den Rebellen Kontakt aufzunehmen, während sie erbarmungslos gejagt werden ...

Gleich lesen: Erbe des Imperiums: MARKAN Saga - Band 1

Leseprobe:
Der Gedanke, dass er noch in dieser Nacht sterben würde, erschien ihm fast surreal. Er verspürte merkwürdigerweise keinerlei Angst; nur ein Gefühl ungläubigen Erstaunens, frustrierender Ohnmacht und gewaltiger Verärgerung.
Mit auf dem Rücken verschränkten Armen stand er vor dem großen Panoramafenster seines Arbeitszimmers im kaiserlichen Palast und blickte auf den tief verschneiten imperialen Park. Die beiden Vollmonde standen dicht nebeneinander knapp über den kahlen, schneebedeckten Wipfeln der Bäume am wolkenlosen Nachthimmel. Der riesige, weiter entfernte Eismond Alkira und der kleinere, auf einer engeren Bahn kreisende Wüstenmond Erxes schufen mit ihrem blauen und roten Licht bizarre farbige Schattenspiele im jungfräulichen Schnee. Durch eine Laune der Natur erschienen sie von der Planetenoberfläche exakt gleich groß. In wenigen Stunden würde es zur seltenen, vollständigen Überdeckung Alkiras durch den kleineren Mond kommen. Er fragte sich, welches der beiden Ereignisse wohl früher eintreten würde - sein Tod oder die aufgrund der unterschiedlichen Umlaufbahnen nur alle 283 Jahre auftretende 'Blutnacht', wenn Alkiras blaues Leuchten erlosch, und alles nur noch in den blutroten Schimmer des Wüstenmondes getaucht war. Es ist eine passende Nacht zum Sterben, dachte er.

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