22. April 2017

'Undercover Millionär: Verbotene Liebe' von Alisha April

Long Island, New York: Mit Vollgas rast er in das Leben der fünfundzwanzigjährigen Jess. Dabei hat sie noch Glück im Unglück bei dieser ersten Begegnung.

Doch so übel scheint der gutaussehende Taylor bei näherer Betrachtung gar nicht zu sein. Im Gegenteil: Er entpuppt sich als wahrer Gentleman, doch mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Was hat er zu verbergen? Als Jess es herausfindet, droht sie daran zu zerbrechen, denn ganz plötzlich hat sie mehr mit Taylors Herkunft zu tun, als sie sich je vorstellen konnte. Wie wird sie mit dieser Herausforderung fertig?

Eine humorvolle und auch tiefgründige Liebesgeschichte mit einigen unerwarteten Wendungen ...
Für einen Sommer voll Romantik und Träume.

Gleich lesen: Undercover Millionär: Verbotene Liebe

Leseprobe:
Die untergehende Sonne warf fantasievolle Schatten und Muster in warmen Farben an Wände und Boden. Die beiden standen bereits eine Weile vor einem Bild, das erst am Morgen aufgehängt worden war. Jayden Harper, ein elegant gekleideter durchschnittlich aussehender Mittdreißiger mit blonden, halblangen Haaren, die er zu einem Zopf gebunden trug und grünen Augen, betrachtete das Gemälde eingehend von allen Seiten, während Jess ihn hoffnungsvoll anblickte. Jessica Blair wirkte in ihren Jeans und dem lässigen T-Shirt wesentlich jünger und kaum jemand hätte sie auf fünfundzwanzig geschätzt. Sie nahm ihre Sonnenbrille, die in ihren dunkelblonden, offenen Haaren steckte ab und begann, auf dem Bügel herumzukauen.
„Du sagst ja gar nichts?“, fragte sie schließlich und sah ihn aus ihren großen, ozeanblauen Augen ungeduldig an. „Sei bitte ehrlich, Jayden. Wenn es dir nicht gefällt, kann ich auch damit leben.“ Es klang selbstbewusst und Jayden bedachte sie mit einem schiefen Lächeln. Er erhöhte die Spannung noch etwas, indem er eine weitere kleine Pause einlegte. Dann meinte er lässig: „Tja, also, wenn du es wirklich wissen willst, … es ist dein bestes Bild ever!“ Jess blieb der Mund offen stehen.
„Jedenfalls von denen, die ich kenne“, fügte er schmunzelnd hinzu. Er wusste, dass sie noch einige weitere auf dem Speicher liegen hatte, die er noch nie zu Gesicht bekommen hatte und womöglich auch nie sehen würde. Er musste sie unbedingt ermuntern, weiterzumachen. In Jess schlummerte ein unvergleichliches Talent, das er selten so gesehen hatte. Die besondere Leichtigkeit, die in ihren Bildern zum Ausdruck kam, stach einem förmlich ins Auge und ihre Art, die Skyline von Manhattan zu malen, beeindruckte ihn tief.
Jess fiel ihm um den Hals. „Das rührt mich, Jayden! Du weißt, ich möchte immer ehrliche Kritiken und wenn du sagst, dass es gut ist, dann weiß ich, es ist gut!“ Sie wischte sich verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel und atmete tief durch. Die Malerei war zwar nicht ihr Brotjob, aber sie nahm es zumindest genauso ernst. Auch wenn sie gerne mehr Zeit dafür gehabt hätte.
Jayden war die impulsive Szene ein wenig unangenehm, er war trotz seines jungen Alters ein etwas verkrusteter Typ. Vorsichtig blickte er sich um. Außer ihnen war niemand mehr im Kunsthaus. In zwanzig Minuten würden sie ohnehin schließen. Jayden war Galerist und ihm gehörte dieser Ausstellungsraum, in dem er regelmäßig Vernissagen und Künstlertreffen veranstaltete. Er bewohnte mit seiner Frau Abigail das Obergeschoss des Gebäudes, das nicht weit vom Strand und vom Lighthouse, dem Leuchtturm entfernt war, der das Wahrzeichen von Montauk auf der Insel Long Island darstellt.
Jess sah ihn eine Weile mit zurückgekehrter Skepsis an: „Meinst du, dass mein Bild sich verkaufen lässt?“
„Keine Sorge, beruhigte er sie mit seinem ausgeprägt schnarrenden Ostküsten-Akzent. „Übernächste Woche findet das Memorial Day Weekend statt, dann beginnt die Saison und du wirst dich vor Interessenten kaum retten können. Die meisten Gäste kommen ja aus der City, da sind die Leute scharf auf so etwas, glaub‘ mir, Süße!“ Jayden machte eine Pause und schürzte die Lippen. „Was mir aber eher den Kopf zermartert ist, wie ich dich dazu bringe, noch mehr dieser Traumstücke zu produzieren. Ich weiß, dass sie großen Anklang finden würden.“
Jess war erleichtert über seine Worte, nur befand sie sich in einem zeitlichen Dilemma. Sie nickte zustimmend, erklärte ihm aber gleichzeitig: „Wenn das so einfach wäre, Jayden! Du weißt, ich arbeite halbtags im Sea Crest Hotel, dann habe ich momentan einige Aufträge für E-Book-Cover zu machen und überdies gibt es auch noch Onkel James, um den ich mich kümmere. Da bleibt nicht mehr viel Zeit.“ Jess sah ihn mit hängenden Mundwinkeln an.

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Mehr über und von Alisha April (Martina Schmid) auf ihrer Website.



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