10. Juli 2017

'Rendezvous mit dem Selbst' von Finley Jayden Dao

Das Experiment: Der Autor schließt sich 48 Stunden in einen Raum ein. In dieser Zeit verzichtet er auf Ablenkung, Schlaf und Nahrung, um ganz bei sich zu sein. In dieser Zeitspanne unternimmt Finley Jayden Dao eine spirituell-philosophische Reise zu seinem inneren Selbst. Der Autor schreibt nur die Sachen auf, die er als Eingebung vernimmt und verfasst aus diesen Erlebnissen und Gedanken ein außergewöhnliches Romanexperiment.

Die Leser werden auf eine Reise, in der es um die Seele und Erkenntnisse geht, eingeladen. In diesen zwei Tagen findet der Autor durch die Auseinandersetzung mit seinen eigenen Gedanken Antworten auf Fragen wie: Wer bin ich? Was ist der Sinn des Lebens? Was bedeutet es eigentlich das Leben wirklich zu leben? In einem Ausnahmebuch teilt er seine Erfahrungen und Einsichten, die ein provokantes und authentisches Lebenskunstwerk darstellen.

Gleich lesen:
Für Kindle: Rendezvous mit dem Selbst: Das Experiment - Selbstfindung
Für Tolino: Buch bei Thalia

Leseprobe:
„Die Grenzen sind da, wo Du sie setzt“
Leute, wer auf der Suche nach einem netten gelackten Buch mit journalistischen, wissenschaftlichen, grammatischen, lektorierten, genormten, Einheits-Anspruch ist und seine engen Grenzen liebt, der sollte, wenn er denn hier weiterliest, jetzt einige Beruhigungspillen einnehmen.
Menschen, die auf der Suche nach sich „Selbst“ sind und dabei Grenzen überwinden können; Visionäre, Abenteurer, Neugierige und Personen, die wissen, dass Freiheit und Ausdruck sich keiner Norm beugen kann, sollten auf dieses Experiment neugierig sein und in ihre Seele tauchen, damit wir uns treffen können.
Dieses Buch möchte keinerlei Ansprüchen genügen, sondern ist ein Kunstwerk von Dir und mir. Ein Experiment und zeitgleich eine tiefgreifende Expedition zu unserem „Seins“.
Einige Autoren wollen Gespräche mit Gott geführt haben. Du und ich werden dies in dieser Nacht auch machen. Ich hoffe mal, dass wir keinen Besuchsantrag für die Audienz benötigen. Wir werden einfach da mal anklopfen und sehen, welche Party uns „Zwei“ dort erwartet.
Da wir unsere Schwingung ändern müssen, um erst einmal die Eingangspforte zu finden, sollten wir erst einmal locker werden. Einige schwören auf Meditation. Da ich anders ticke, benötige eine extreme Stress-Situation um auf eine andere Ebene zu gelangen. Daher schreibe ich dieses Buch innerhalb von 48 Stunden. Werde in dieser Zeit nicht schlafen, nicht essen, mich in einer Kammer einschließen und nur das Zimmer verlassen, wenn meine Blase Sehnsucht nach dem WC hat.
Ich werde alles ohne Verstand niederschreiben, was bedeutet, alles was sich durch mich ausdrücken möchte, werde ich ohne Zensur, Wertung, Beurteilung, Moral oder ob die Eingebungen Sinn machen durch Worte ausdrücken.
Wir werden eine Expedition machen, die authentisch und nicht geschönt ist. Eine Reise zum Ausdruck des Lebens – Eine Reise zu Dir und mir.
Denn unter uns, was könnte es schöneres geben, als ein Rendezvous mit dem „unserem“ Selbst? Pack die geistigen Koffer und „let’s go“ Unterwegs können wir ein wenig philosophieren und uns kennenlernen.
Was würdest Du auf Deiner Reise mitnehmen? Fläschchen Wasser, Mamas Stulle und ein Rückfahrticket? Es sei mir vergönnt, dass ich nichts mitnehme. Ich lasse mich mal überraschen, wohin die Reise geht.
Bist Du eher der Sicherheitsmensch? Immer Kompass, Plan B und Sicherheitsnetz in der Hand oder der Reisende, der sich ohne Verstand treiben lässt?
Bevor wir die Reise beginnen, sollten wir uns mit einer Einführungsrunde kennenlernen.

„tic tac, tic tac…
die Uhr läuft
… wie im Kreis,
unaufhörlich
schreiten die Zeiger
den Kreis entlang“

„Oh mein Gott, wo ist die Zeit geblieben?“
Trägst Du eine Uhr? Dem „Glücklichen schlägt keine Stunde“, so sagt man. Wer ständig auf die Uhr schaut, der verfolgt nur zwei Ziele. Entweder wünscht er sich, dass die „Zeit“ an diesem Ort schnell vorüber ist oder er schaut unbewusst nach, wieviel „Zeit“ er noch hat, um endlich „seine“ Bestimmung leben zu können. Warum heißt es wohl: „Dem Glücklichen schlägt keine Stunde“
Bevor wir uns falsch verstehen. In unserer heutigen schnelllebigen Welt, die wir mit Terminen übersäen, könnte man eine Uhr dazu nutzen, um pünktlich zu einem dieser sehr wichtigen Termine zu erscheinen. Vorher muss man sich ja auch noch pudern, auf Toilette gehen oder masturbieren. Zeit ist kostbar! Besonders, wenn einem die Zeit für sein wirklich bestimmtes Leben fehlt. Etwas ist je kostbarer, wenn man meint, man hätte nicht genug davon. Fehlt Dir also Zeit?
Sollte dies der Fall sein, dann solltest Du dringend nachdenken, wen Du da gerade lebst. Denn Du lebst ganz sicher nicht Dich. Alle die Personen, die hetzen und meinen, Ihnen fehlt Zeit, sagen unbewusst, dass Ihnen Zeit für ihre Bestimmung fehlt, da sie sich nicht leben. Wir machen den Test.
Du bist auf einer Schiffsreise, die Du nur zuliebe Deiner Bekannten mit gebucht hast. Die Reise langweilt Dich und darüber hinaus musst Du Dich auch noch übergeben. Was machst Du am häufigsten? Du schaust ständig auf die Uhr und hoffst, dass die Zeit vergeht. Nach dieser Reise wirst Du Deiner Familie erzählen, dass dies eine „verlorene“ Zeit gewesen war. Warum kann man eine Zeit verlieren? Ganz einfach, Du fühlst innerlich so. Damit hast Du Recht! Dein Innerstes macht Dich Aufmerksam, dass Du diesen Moment damit vergeudet hast, Dich nicht zu leben.
Wir testen es auch einmal umgekehrt. Du tätigst noch immer die Schifffahrt, jedoch war es dieses Mal Dein sehnlichster Wunsch einmal auf diesem Schiff die Weltmeere zu erobern. Du wirst ganz sicher nicht auf die Uhr schauen, sondern nur den Moment genießen und später zuhause wirst Du erzählen: „Ich hätte ewig auf diesem Boot bleiben können! Die „Zeit“ war ein Meilenstein meines Lebens!“
Merkst Du was? Wenn Du etwas machst, was Dein Selbst ausdrücken möchte und Du ein selbstbestimmtes Leben lebst, dann stoppst Du symbolisch die Zeit. Jedoch wenn Du ein fremdbestimmtest Leben führst und Du Dich nicht ausdrücken kannst, dann soll die Zeit symbolisch rennen, und später hast du das Gefühl, dass Dir diese vergeudete Zeit fehlt.
Das erkennt man auch ganz gut bei verliebten Paaren. Je stärker sie verliebt sind, je öfter vergessen sie Raum und Zeit und genießen nur den Moment. Sie werden später Ihren Enkeln von einer wunderschönen Zeit sprechen. Paare, die sich auseinandergelebt haben oder einfach nicht passen, da ist man froh, wenn die Zeit abgelaufen ist und der „Andere“ wieder weggehen muss. Auch hier wirst Du Jahre später, von einer vergeudeten Zeit sprechen.
Durch unseren Lebensplan wissen wir „Alle“, wann unsere „Zeit“ hier abgelaufen ist, daher reden wir unbewusst solch ein Quark und sprechen von wichtiger Zeit, bedeutender Zeit, Zeitlosigkeit, wunderschöne Zeit und möchten die Zeit als Moment festhalten und uns ohne Raum und Zeit verlieren. Wir drücken nichts anders damit aus, als dass wir uns bzw. einen Teil-Aspekt von uns leben und gelebt haben, was wir für uns als „bestimmt“ geplant haben.
Wenn wir jedoch ständig auf die Uhr schauen und uns als „Getriebene“ oder „Gehetzte“ erleben; wenn wir die Zeit schneller machen möchten, von vergeudete Zeit sprechen, den Moment nicht erkennen können; nicht durch Raum und Zeit schweben, später von „Hätte…, Wenn… und Aber…“ erzählen, dann leben wir ein fremdbestimmtest Leben, welches nicht durch uns so „bestimmt“ war.
Du monierst jetzt zurecht, dass das Leben nicht auf Zufall aufgebaut ist, wie kann man dann ein fremdbestimmtes Leben führen.
Clever mitgedacht. Unsere angedachte Reise zu unserer Party wird unterhaltsam. Du hast recht, in Wirklichkeit gibt es kein fremdbestimmtes Leben. Alles was Du erlebst bist Du. Es gibt zwar unzählige Varianten, jedoch nur eine Bestimmung warum Du hier auf Urlaub bist. Ich komme darauf zurück, wenn wir etwas über den, besser ausgedrückt über Deinen Plan reden. „Alte/r, Du hast einen Plan!“

Im Kindle-Shop: Rendezvous mit dem Selbst: Das Experiment - Selbstfindung
Für Tolino: Buch bei Thalia

Mehr über und von Finley Jayden Dao auf seiner Website.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen