15. April 2019

'Sukkubus: Dämonin der Lust' von Krystan Knight

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Nach ihrer Hochzeitsnacht erwacht die junge Cyris neben dem toten Sohn des Grafen. Sie wird in den Kerker geworfen und hat scheinbar jegliche Erinnerungen verloren. Doch Cyris ist weder unschuldig noch hilflos. Unter der Tortur der Folterknechte entwickelt sie ein unstillbares sexuelles Verlangen.

Schmerz und Leidenschaft sind für die rothaarige Schönheit untrennbar miteinander verbunden, während die Männer um sie herum in lüsternen Wahnsinn verfallen. Als ihr endlich die Flucht gelingt, sind nicht nur die Häscher des Grafen hinter ihr her. Hexenjäger haben die Verfolgung aufgenommen und der Inquisitor des Bischofs höchstpersönlich. Denn in Cyris schlummert das dämonische Erbe der Sukkubus und ihre Kräfte sind gerade erst dabei, sich zu entfalten ...

Leseprobe:
Ihr nackter Körper war schweißnass, als sie erwachte. Verwirrt sah sie sich um. Licht fiel durch ein großes Fenster, draußen schien die Sonne unangenehm hell. Sie zog die Beine an und versuchte, den gleißenden Strahlen zu entgehen, die über ihre Schenkel streiften. Da war Blut auf den durchwühlten Laken.
Instinktiv tastete sie sich ab und suchte nach einer Verletzung. Doch da war keine. Ihr Körper wirkte makellos.
»Wo bin ich?«
Immer noch verwirrt von dem so real wirkenden Albtraum schlüpfte sie aus dem Bett. An der Wand lehnte ein Silberspiegel. Sie betrachtete das Bild einer jungen Frau mit langen roten Haaren, die über ihre festen Brüste wallten. Ihr Spiegelbild wirkte fremd und falsch. Unsicher tastete sie danach.
»Bin ich das? Wer ...?«
Von draußen hörte sie Schritte. Hektisch griff sie nach einem weißen Kleid, das am Boden lag, und streifte es sich über. Der Stoff war eingerissen, aber es bedeckte ihre wohlgeformten Rundungen. Das Gewebe war fein, doch irgendetwas fühlte sich falsch an.
»Was tue ich hier? Wo bin ich?«
Sie wollte zum Fenster gehen, umrundete das Bett und zuckte erschrocken zusammen. Vor ihr lag ein nackter Mann, daneben ein zerbrochener Krug. Sie konnte sein Gesicht nicht sehen, nur seinen Rücken, auf dem blutige Kratzspuren prangten. War dies der Mann aus ihren Träumen?
Sie zögerte, kniete sich dann aber neben ihn. Ihre Finger berührten seine kalte Haut. Sie wusste, dass er tot war, noch bevor sie seinen Kopf zur Seite drehte und in seine leeren Augen starrte. Verstört taumelte sie zurück. Ihr Herz pochte wild, und sie rang nach Luft. Entfernt hörte sie einen hellen Schrei, bis sie begriff, dass es ihre eigene Stimme war. Alles schien so fremd und falsch.
Die Schritte kamen näher.

»Was ist hier passiert?«, rief plötzlich eine Männerstimme. »Mädchen, was hast du getan?«
Immer noch vom Schreck benommen, hockte sie neben dem Toten und starrte nun zu dem bewaffneten Mann an der Tür. Er war bereits im fortgeschrittenen Alter, sein Gesicht wirkte rau und sein Waffenrock zeigte eine in Gold gestickte Chimäre auf rotem Untergrund.
»Ich weiß nicht, was passiert ist«, stieß sie hervor. Tränen erstickten ihre Stimme. Sie wusste es wirklich nicht. Sie wusste nicht einmal, wer sie war, doch das verschwieg sie in diesem Moment.
»Was ist los?«, schrie eine andere Männerstimme durch die geöffnete Tür.
»Kommt herbei!«, brüllte der mit einem Schwert bewaffnete Krieger und kniete sich neben die Leiche. Seine Hand legte sich prüfend an die Kehle des leblosen Mannes. »Der Sohn des Grafen ist tot.«
Der Bewaffnete schaute entsetzt in die tränennassen Augen des Mädchens. »Beim ewigen Licht, was ist hier passiert? Was hast du getan, Cyris?«

Im Kindle-Shop: Sukkubus: Dämonin der Lust.
Für Tolino: Buch bei Thalia
Mehr über und von Krystan Knight auf der Website seines Verlages.



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