11. Mai 2021

'Frühlingsflirt: Waterkant-Liebesroman' von Nati Gilbert

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website Nati Gilbert
Endlich treffen sich Silke und ihre drei Freundinnen nach langer Zeit wieder zu einem gemeinsamen Wochenende. Gesprächsstoff gibt es bei den Frauen genug. An erster Stelle wird über Ehemänner, Freunde, Ex-Freunde und neue Liebschaften gesprochen und natürlich gelästert. Aber auch über gutes Essen in der ‚Herzmuschel‘.

Rosemarie, eine ältere Verwandte, zieht zu ihr nach Bremerhaven in eine Senioren-WG. Und es gibt außerdem einen Einbruch, der Silke und Rosemarie Rätsel aufgibt.

Silke sehnt sich nach einem Mann an ihrer Seite und träumt von Hochzeit, Kindern und einem Walzer auf dem Wiener Opernball. Werden sich ihre Wünsche erfüllen?

Band 3 der Jahreszeiten-Reihe. Die Bücher der Jahreszeiten-Reihe sind in sich abgeschlossen. Sie können unabhängig voneinander gelesen werden. Es empfiehlt sich aber die chronologische Reihenfolge.

Anleser:
Der Wecker rappelte nun schon zum zweiten Mal. Silke Fröhlich schreckte aus ihrem Schlaf hoch. Oh, nein! Halb sieben am Montagmorgen! Uähg…! Sie gähnte lautstark, streckte ihre Arme in die Luft und wuschelte sich dann durch ihre langen, kastanienroten Haare. Grundsätzlich stand sie gerne auf, aber heute Morgen war sie einfach zu müde. Bis um halb drei in der Früh hatte sie gelesen. Sie konnte den spannenden Kriminalroman einfach nicht beiseitelegen. Der Mörder hätte auch heute noch im Buch gestanden. Aber nein! Sie musste mal wieder bis zur letzten Seite durchlesen, egal wie spät es wurde. Besser gesagt wie früh. Aber es nutzte ja nun nichts.
Aufstehen!
Sie schlüpfte in ihre weichen Schäfchenpuschen und ging zuerst in die Küche, um die Kaffeemaschine anzustellen. Anschließend ab ins Bad. Nach der Dusche würde sie sicher munter sein.
Eine gute halbe Stunde später saß sie in schwarzer Jeans und schwarzen Bluse am Frühstückstisch. Silke hatte wie jeden Tag nur ein leichtes Make-up aufgetragen. Ihre Haare trug sie heute offen. Im Geschäft würde sie wie immer ihren selbstgefertigten, exquisiten Schmuck anlegen. Mit der Zeit hatte sie herausgefunden, dass ihre Ketten am besten auf einem schwarzen Oberteil zur Geltung kamen. Sie war Goldschmiedin von Beruf und das mit Leib und Seele. Mit ihrem Kreativladen ‚Fröhliches Schmuckdesign und mehr‘ hatte sie sich vor zwei Jahren selbstständig gemacht. Silke war jetzt froh, auf ihre Freundinnen gehört zu haben, die sie darin bestärkt hatten, das Geschäft zu eröffnen. Und es lief gut. Sehr gut sogar. Mittlerweile verkaufte sie auch wesentlich mehr Schmuck als zu Anfang. Außerdem töpferte sie, häkelte, nähte und strickte tolle Mützen und Taschen, und sie restaurierte alte, antike Bilderrahmen. Sie war stolz darauf, dass sie schon viele Stammkunden hatte.
Kurz nach acht Uhr war sie am Geschäft angekommen. Sie freute sich auf einen heißen Tee, denn auch in der ersten Januarwoche war es noch ebenso lausig kalt, wie in den letzten Wochen. Sie wollte gerade die Tür aufschließen, da bemerkte sie das demolierte Schloss. Silke griff sofort zu ihrem Handy und wählte die Nummer der Polizei. Vielleicht waren die Täter noch im Laden. Sie hatte Angst, das Geschäft zu betreten. Aufgeregt lief sie vor ihrem Geschäft hin und her.
Keine zehn Minuten später trafen Beamte der Polizei ein. Na endlich!
„Moin, Sie haben uns angerufen?“, fragte der Polizist.
„Ja. Mein Name ist Silke Fröhlich und mir gehört das Geschäft. Schauen Sie, die Tür ist aufgebrochen. Ich war noch nicht drin. Vielleicht ist der Täter noch da. Ich habe echt Schiss.“
„Dann wollen wir mal, Hannes.“ Die beiden Polizisten, voran der ältere der beiden, betraten Silkes Geschäft. Nach einer Weile riefen sie nach Silke.
„Sie können jetzt reinkommen. Es ist niemand mehr da. Aber bitte nichts anfassen. Die Spurensicherung kommt gleich noch. Wir haben die schon informiert. Haben Sie bitte noch Ihren Ausweis für uns, damit wir Ihre Daten aufnehmen können?“
„Ja, klar. Dann also erst mal meine Daten. Ist ja so. Deutschland, deine Bürokratie.“ Silke verdrehte ihre Augen.
„Wie meinen?“
„Nee, ist schon gut. Ich habe nichts gesagt.“ Silke reichte ihren Ausweis an den jüngeren Beamten. Der grinste sie nur an, sagte aber nichts weiter.

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