28. Februar 2021

Olivièr Declear

Olivièr Declear ist hauptberuflich Dozent für Wirtschaft und Steuerrecht. In seiner Freizeit widmet er sich seiner Leidenschaft als Historiker für die Zeitstellung des Hochmittelalters.

Gemeinsam mit einer Interessensgemeinschaft bemüht er sich um eine möglichst museale Darstellung des Alltagslebens und der Handwerkskünste dieser Zeit. Mit seinen Büchern möchte Oliviér Declear seinen Lesern das Leben, die Religion und die Philosophie der Tempelritter im Hochmittelalter nahe bringen. Auf spannende Art wird deren Leben und Glauben in der sozialen Wirklichkeit ihrer Zeit dargestellt.

Seine Bücher sind eine interessante Reise in eine längst vergangene Zeit, die noch immer unser Leben prägt.

Weblink: Olivièr Declear bei Amazon


Bücher im eBook-Sonar:




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27. Februar 2021

'My Dragon Lord (Broken Souls 1)' von Alisa Woods

Kindle (unlimited)
Website Autorin | Website Übersetzer
Sie verirrt sich in ein Schloss voller verzweifelter Drachen – und könnte ihre letzte Hoffnung sein.

Ich stecke echt in der Klemme.

Auf den Boden gedrückt von einem Milliardärs-Playboy, der mich dabei erwischt hat, wie ich Daten von seinem Computer stehlen wollte. Der Typ sieht unverschämt gut aus, doch ich hasse es, wie er auf mich herablächelt. Reich, mächtig, und wahrscheinlich gewohnt, alles zu bekommen, was er will.

Dabei habe ich mich nur auf seine Party geschlichen, weil ich nach meiner vermissten Schwester suche. Wir drehen eine Doku über Zwangsprostitution und haben ihn und seine Bande von Playboys schon länger in Verdacht, unschuldige Mädchen durch sein Schloss zu schleusen.

Doch angekettet in einem Verlies irgendwo auf den Thousand Islands an der Grenze zu Kanada werde ich wohl kaum jemanden retten können.

Wie komme ich hier nur wieder aus?


Ember ist eine knallharte Journalistin, Niko der unwiderstehliche Lord der Drachenfeste, der alles daransetzt, seine Seelenverwandte zu finden … und sein Volk vor dem Aussterben zu retten.

'My Dragon Lord' ist eine heiße Drachen-Shifter-Romanze, in der Leidenschaft die Bettlaken aufheizen und Drachenfeuer euer Herz erwärmen wird.

Anleser:
„Okay, ich erzähl’s dir ...“ Seine Augen verschlingen mich jetzt förmlich. „Doch ich bezweifle, dass du mir glauben wirst.“
„Versuch’s einfach.“ Schon seine Einleitung treibt mich vor Neugierde in den Wahnsinn.
Er überrascht mich einmal mehr, als er erneut nach meiner Hand greift, doch diesmal nach der anderen – der mit dem Mal. Oh oh. Jetzt wird’s ernst.
„Wenn ein Drache auf die Welt kommt, wird seine Seele in zwei geteilt.“ Er malt den Halbkreis auf meinem Handgelenk mit der Fingerspitze nach. „Die andere Hälfte wird in einer Menschenfrau geboren. Wir bezeichnen sie als Drachenbeseelte und sie ist dafür bestimmt, die Partnerin des Drachen zu werden. Nur, wenn sie sich wieder vereinen, kann er seine volle Macht entfalten. Das Gleiche gilt für die Frau – nur, wenn ihre Seele ganz ist, können sich die Drachenkräfte in ihrem Körper manifestieren.“
Mein Herz pocht nervös. „Du meinst, sie wird ein Drache?“
„Ja.“ Wieder breitet sich dieser alberne Ausdruck auf seinem Gesicht aus. „Nur sehr wenige Drachenbeseelte tragen ein Mal, tatsächlich ist es unglaublich selten, doch du, Ember, du hast es. Das hier ...“ Sanft berührt er mein Geburtsmal. „Offenbart deine wahre Natur.“
Ich ziehe meine Hand zurück. „Ja ... ich denke nicht.“ Auf einmal fühlt sich das alles hier wie ein abgekartetes Spiel an.
Er lehnt sich zurück und legt einen Arm über die Sofalehne. „Ich wusste, dass du mir nicht glauben würdest.“
Ich funkle ihn an. „Es ist schon mehr als ein bisschen merkwürdig.“
Er zuckt mit den Schultern. Er hat mich vorgewarnt. „Es gibt einen Grund, warum das so wichtig ist ... nur gepaarte Drachen sind im Vollbesitz ihrer Kräfte. Und eine davon ist ein Gift, mit dem sie sogar einen Vardigah töten können.“
„Haben sie deswegen versucht, euch auszulöschen?“ Zumindest der Teil ergibt Sinn. Glaube ich.
„Nicht nur uns – die Hexen ebenfalls.“
„Hexen gibt es auch?“ Gütiger Himmel ...
Er grinst. „Überleg doch mal, Miss Dubois. Wenn sich die andere Hälfte deiner Seele in einer ganz bestimmten Person irgendwo auf diesem Planeten befinden würde ... und wenn diese Person deine einzige Möglichkeit wäre, dich jemals zu paaren ... wie würdest du sie finden?“
Ich runzle die Stirn. „Das ist ein logistischer Alptraum.“
„Allerdings.“ Beinah hätte er gelacht. „Deswegen brauchen wir die Hexen. Mit ihren hellseherischen Fähigkeiten konnten sie die Drachenbeseelten unter den Menschen aufspüren und uns im Grunde genommen sagen, wer unsere Seelenverwandten sind. Im Gegenzug versorgten wir sie mit verschiedenen magischen Artefakten und gelegentlich auch mit den bereits erwähnten Körperflüssigkeiten.“ Seine Miene wird schnell wieder ernst. „Es war ein gutes Leben damals. Und ich ging davon aus, dass ich es auch so führen würde. Ich dachte ...“ Er schaut durch die geöffnete Balkontür in die Ferne. „Schätze, man sollte nie etwas für selbstverständlich halten.“
Meine Brust schnürt sich zusammen. „Warte, also ... die Hexen und die meisten Drachen sind fort und der Rest von euch weiß nicht, wo eure Seelenverwandten sind. Das heißt, ihr könnt euch nicht paaren, was wahrscheinlich auch bedeutet, dass ihr keinen Nachwuchs zeugen könnt ...“ Mit Entsetzen wird mir das volle Ausmaß dessen bewusst.
Mit einem gequälten Lächeln dreht er sich wieder zu mir um. „Ja, Miss Dubois, wir sterben aus.“

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26. Februar 2021

Gabriele Popma

Gabriele Popma ist Jahrgang 1963 und als wissenschaftliche Bibliothekarin ein alter Hase im Büchergeschäft. Bereits 1996 veröffentlichte sie ihren ersten Roman.

Nachdem ihre erwachsenen Kinder ausgeflogen waren, arbeitet sie nun wieder als Autorin. Mit ihrem niederländischen Mann lebt sie im südlichen Bayern und liebt neben dem Schreiben ihren Garten, große Stickbilder, die sie aus Zeitmangel nie beenden wird, und ihr altes Akkordeon.

Weblink: www.gabriele-popma.de

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'Unheilbar: Jage nicht, was du nicht töten kannst' von Silvia Maria de Jong

Kindle (unlimited)
Website | Autorenseite
Sie ist die Stille, die den Sturm in mir zur Ruhe bringt.
Er ist das Licht, das meine Nacht erhellt.


Romeo La Terra liegt im Sterben, als ihm die Frau begegnet, die er sofort als seinen Schutzengel erkennt. Er bittet sie zu bleiben, aus dem Wunsch heraus, nicht allein sterben zu müssen. Liv gewährt ihm diesen Wunsch und es sind jene Augenblicke, nur wenige Atemzüge, in denen sich eine Nähe entfacht, die nur aus tiefer Verzweiflung geboren werden kann.

Mit knapper Not gelingt es dem Arzt, Romeo ins Leben zurückzuholen. Ein Leben, das fortan am seidenen Faden hängt, denn der Mann, den keinerlei Papiere ausweisen, fällt ins Koma. Liv, die sich zu dem sonderbaren Fremden auf unheimliche Weise hingezogen fühlt, weicht nicht mehr von seiner Seite. Auch als er nach Wochen des Zweifelns und der Angst endlich die Augen aufschlägt, entschließt sie sich dazu, sich weiterhin um ihn zu kümmern, ohne zu ahnen, wen sie da in ihr Haus geholt hat. Kämpft sie doch gegen die eigenen Dämonen der Vergangenheit, die mit Romeos dunklen Geistern zu verschmelzen beginnen …

Romance / Romantic Suspense. Neuerscheinung.

Anleser:
"Ich habe dich gewarnt", flüstert er leise und das dunkle Glühen auf seiner Iris wandelt sich in ein loderndes Feuer.
"Ich habe versucht dich davon abzuhalten einen Mann wie mich in dein Haus, in dein Leben zu lassen ..."

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24. Februar 2021

Maria Resco

Maria Resco hat ihre Liebe zum Schreiben nach vielen Umwegen entdeckt. In einem Drehbuchstudium und verschiedenen Schreibseminaren vertiefte sie ihre Kenntnisse in der Dramaturgie und entwickelte ihre Vorliebe für Dialoge.

Zahlreiche Aufenthalte in Frankreich inspirierten sie zu ihrem Debütroman "Jeder liebt auf seine Weise". Es folgte die turbulente Urlaubs-Reihe "Urlaub für Anfänger", "Urlaub für Fortgeschrittene", "Urlaub für Profis", Urlaub für Quereinsteiger", sowie die Liebeskomödien "Stockwerk Liebe" und "Wo die Liebe nicht von selbst hinfällt".

Maria Resco lebt und arbeitet in Bielefeld.

Weblink: www.mariaresco.com

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'NORÐBEBEN – bittersüß bedeutungslos' von Isalie Nordskov

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Website Isalie Nordskov
Auf der Suche nach Freiheit und Abenteuern geht Eva fürs Master-Studium nach Kopenhagen. Frisch getrennt nimmt sie sich vor, ihr Leben mit bedeutungslosen Affären zu genießen und sich emotional von Männern fernzuhalten. So recht will ihr das nicht gelingen, immer wieder gerät sie in Konflikt mit den Vorstellungen ihrer Verehrer. Ein Mann zieht sie gegen ihren Willen in seinen Bann: Der Doktorand Tarjos wirkt gefährlich und unnahbar, und doch - oder gerade deshalb - erlebt sie mit ihm höchste Lust. Tarjos entführt sie in eine andere Welt. Doch will Eva ihr altes Leben hinter sich lassen?

Der Urban Fantasy Roman 'bittersüß bedeutungslos' erzählt von der Suche nach selbstbestimmter Lust in einer Welt, in der vieles bedeutungslos erscheint. Im ersten Band der Reihe 'norðbeben' muss sich Eva mit ihrer Furcht vor Veränderung und mit Menschen auseinandersetzen, die ganz anders sind als sie selbst.

Anleser:
»Ich möchte, dass du dich in Zukunft von mir fernhältst.«
Tarjos nickte nur, ohne mich anzusehen. Er schien verstanden zu haben, dass ich kein Interesse daran hatte, eine neue Welt kennenzulernen.
»Nur eins noch …«, schob ich nach, bevor ich das Auto am Wohnheim verließ.
»Noch keiner«, antwortete er.

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23. Februar 2021

Barbara Zimmermann

Barbara Zimmermann wurde am Niederrhein geboren, wohnt seit ihrer Heirat an der Ostsee und liebt das Meer. Mit ihrem Mann hat sie mehr als zwanzig Jahre eine Schäferei betrieben. Bei Spaziergängen am Meer entstand für Kinder das Piratenabenteuer Piet und Polly. Der zweite Band "Piet und Polly - Die Dracheninsel" ist in Arbeit. Und es folgt in Kürze ein Kinderbuch "Das Schaf Lydia und das Meer", welches gerade illustriert wird.

Barbara Zimmermann über sich: "Ich schreibe gerne für Groß und Klein. Meine Liebeskomödien sind in leichtem und witzigem Ton erzählt. Mein Motto: Spaß muss sein!"

Weblink: bz-books.blogspot.com/

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19. Februar 2021

'Insel wider Willen: Nordseeglück 1' von Frida Luise Sommerkorn

Kindle | Tolino | Buchreihe
Website | Autorenseite
Als Sibille gemeinsam mit ihrer Tochter Tuuli und ihrem Stiefvater Peter die Insel betritt, möchte sie am liebsten sofort wieder umkehren. Hat sie Langeoog doch vor langer Zeit verlassen und nie wieder zurückkommen wollen. Doch nun ist Oma Greta gestorben und Sibille will das Haus so schnell wie möglich verkaufen, das einst ihr Zuhause war.

Niemals hat sie damit gerechnet, dass ihr die Erinnerungen einen Streich spielen würden. Nicht nur, dass Oma Greta noch überall präsent scheint, auch das Haus und die Insel haben nichts von ihrer magischen Anziehungskraft von damals verloren. Und dann ist da noch Morten, der Nachbarsjunge, der sie nie interessiert hat und nun als gestandener Mann ihr Herz zum Schwingen bringt. Wohin mit diesen ganzen Gefühlen? Doch gerade als sie die Lösung all ihrer Probleme sieht, begegnet sie dem einzigen Menschen, der alles wieder ins Wanken bringt.

Anleser:
„Ich hab hier überhaupt kein Netz“, motzte Tuuli und hielt ihre Hand nebst Smartphone in die Luft, als ob es dort besser werden würde.
Wenn sie nicht aufpasste, würde das Ding gleich im Wasser landen, dachte Sibille. Auf solche Gefühlsausbrüche ihrer Tochter ging sie schon lange nicht mehr ein. Schließlich war es ihrer Meinung nach nicht so schlimm, wenn ihre Freundinnen die furchtbar wichtigen Nachrichten ein paar Minuten später erhielten. Spätestens am Hafen würde Tuuli wieder Empfang haben.
„Ich hole mir eine Wurst“, verkündete jetzt Sibilles Stiefvater. „Will noch jemand was?“
Sibille schüttelte den Kopf. Peter sah Tuuli an, aber die reagierte nicht. Achselzuckend machte er sich auf den Weg und kam kurz darauf mit einem Paar Wiener und einer Flasche Bier zurück.
„Peter, wir sind nicht stundenlang unterwegs“, sagte Sibille schmunzelnd. Sie hätte es sich denken können, dass der Hopfensaft nicht fehlen durfte. Peter war ein Genussmensch. Und wenn er sich hier auf der Fähre eine Wurst gönnte, dann gehörte das Bier eben dazu.
Sibille sah aus dem Fenster. Passend zu ihrer Stimmung lag die See in trübem Licht. Sie hatte ihre Tochter damit locken können, dass ein Kurzurlaub am Meer doch reizvoll sein konnte. Strahlender Sonnenschein, salziges Wasser, das in leichten Wellen heranrollte, wenn sie an der Wasserkante saß und den Weitblick über das Meer genoss. Bei so viel Pathetik hatte sogar Tuuli grinsen müssen. Natürlich hatte sie ihrer Tochter nicht sagen wollen, dass an einem Nordseestrand kein Südseefeeling aufkommen würde. So viel Wissen traute sie ihr zu. Aber nachdem sie heimlich Tuulis Reisetasche überflogen hatte, war sie sich nicht mehr so sicher. Schnell hatte sie ein paar von Tuulis Pullis und die Regenjacke in ihren eigenen Koffer gepackt. Auch wenn Tuuli diese nur unter Protest anziehen würde. Besser das Meckern ertragen, als das Kind frieren sehen.
Sibille schluckte. Den Kloß, den sie seit Tagen im Magen verspürte, versuchte sie zu ignorieren. Aber bald würden sie am Hafen von Langeoog anlegen und dann musste sie sich dem Ganzen stellen.
Sie konnte noch immer nicht fassen, dass Oma Greta tot war. Ihr Nachbar Herbert hatte sie vermeintlich schlafend auf dem Sofa gefunden. Die beiden waren unzertrennlich, seitdem Opa Gustav gestorben war. Das war schon fast zwanzig Jahre her. Und nun hatte es Oma Greta getroffen. Obwohl es überhaupt keinen Grund gab. Sie war fit, ging jeden Tag im Meer schwimmen. Selbst bei kalten Temperaturen. Nur wenn sich allmählich Eis bilden wollte, hielt Herbert sie zurück und überredete sie jedes Mal zu einem ausgiebigen Spaziergang mit Einkehr in der Bäckerei, um einen Kaffee zu genießen. Aber ihr Herz war einfach stehen geblieben.
Nun war sie die älteste der Lüders-Frauen. Ihre Mutter war vor sechs Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ihren Vater hatte sie nie gekannt. Peter, ihr Stiefvater, lebte schon lange bei ihnen in einem Vorort von Mainz. Sie hatten vor einigen Jahren gemeinsam einen Dreiseitenhof gemietet und Sibille hatte daraus ein idyllisches Zuhause gezaubert. Da ihre Mutter beruflich bedingt viel unterwegs gewesen war, lebten sie die meiste Zeit zu dritt zusammen: Peter, Tuuli und sie. Was für ein Gespann.

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15. Februar 2021

'The Gipsy Dancer' von Monica Bellini

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website | Autorenseite
Er war geheimnisvoll, umschwärmt und unerreichbar. Jetzt flüchtet er vor heiratswütigen Frauen.

Seitdem Damiano Ciprianis Gipsy-Herkunft kein Geheimnis mehr ist, fliegen die Frauen auf ihn wie Bienen auf Blütennektar. Als er auch noch auf der Titelseite des Forbes-Magazins landet, hat er genug. Er vergräbt sich in Arbeit und lehnt sämtliche Angebote an sein Alter Ego, den maskierten Flamenco-Tänzer Jorge, ab. Nur frühmorgens fühlt er sich frei. Eines Tages sieht er, wie ein kleiner drahtiger Typ seinen massigen Gegner zu Boden bringt. Das Kerlchen entpuppt sich als Frau mit blauvioletten Augen – und verschwindet.

Lynne Maloney führt seit ihrer Rückkehr nach London ein Doppelleben. Tagsüber ernsthafte Staatsanwältin der Krone, bekämpft die Capoeira-Meisterin in ihrer Freizeit soziale Missstände. Mit einer geschenkten Eintrittskarte landet sie im Royal Opera House, wo ihr faszinierender Logennachbar vorschlägt, den Abend bei einem Drink fortzusetzen. Sie deutet ein Ja an – und verlässt die Oper, bevor der letzte Vorhang fällt, was sie kurz darauf bereut. Doch es ist zu spät …

Dieser abgeschlossene Liebesroman mit heißen Szenen und Happy End ist der zweite Band der "Gipsy Love"-Reihe. Die Lektüre dieses Romans erfordert kein Vorwissen von "The Gipsy Gentleman (Gipsy Love 1)". Die Bücher in der chronologischen Reihenfolge zu lesen, erhöht jedoch das Lesevergnügen.

Anleser:
»Stehen geblieben!«
Er knurrte mehr, als er sprach. Und er ballte seine Hände zu Fäusten, zwar auf Höhe seiner unübersehbar perfekten Oberschenkel, die in einer hautengen schwarzen Jeans steckten, aber nicht deshalb war die Geste weniger bedrohlich.
Sie machte einen Schritt zurück – und er einen auf sie zu.
»Diesmal entkommst du mir nicht!«
Holy Moly! Gäbe es einen Oscar für die sinnlichste männliche Stimme, er würde ihn gewinnen.
Sie löste den Blick von seinen geballten Fäusten, glitt damit aufwärts, schluckte bei dem Anblick seiner schmalen Hüften, vor allem aber dem, was sich an seiner Vorderseite genau dazwischen befand – und hob ihren Kopf mit einem Ruck.
Das. War. Keine. Gute. Idee. Vielmehr war es die schlechteste seit dem Moment, als er plötzlich aufgetaucht war. Ausgerechnet hier, wo einer wie er absolut nichts zu suchen hatte!
Vorsichtig winkelte sie ihr rechtes Knie gerade so viel an, dass der Bikerboot nicht mehr den Boden berührte. In Zeitlupe bewegte sie das Bein rückwärts. Ihre Körperbeherrschung war legendär, ihre Moves grenzten an Perfektion. Das waren nicht ihre Worte, sondern die ihres Capoeira-Meisters in New York. Sie musste nur den Fuß ein Stück hinter ihrer Körpermitte aufsetzen, um mit Schwung herumzufliegen und loszurennen.

Lynne war so sehr darauf konzentriert, ihn nicht merken zu lassen, dass ihre untere Körperhälfte nicht so unbeweglich war wie die obere, dass sie die Veränderung seiner Körperspannung zu spät erkannte. Er bewegte sich geschmeidig wie ein Panther.
Ein wunderschöner, schwarzer Panther mit seidigem Fell und diesem funkelnden Blick, der seinem Opfer Gefahr signalisierte. Allerdings nur einen Sekundenbruchteil bevor es zu spät war, um sich in Sicherheit zu bringen.
Er packte sie an den Oberarmen und senkte seinen Kopf. Sein urtümlicher testosterongeschwängerter Duft hüllte sie ein wie eine Wolke. Hatte Finn nicht kürzlich gesagt, dass jeder echte Mann, der diese Bezeichnung verdiente, einen Hauch von Sandelholz oder Kiefer auf der Haut trug, der seine Männlichkeit unterstrich? Von wegen! Sie würde ihrem ach so neunmalklugen Bruder erklären, dass er nicht einmal den Funken einer Idee hatte, was einen echten ...
Damiano hatte sie gefunden, was absolut unlogisch war, da er doch nicht wissen konnte, wer sie war.
Lynne verlor den Faden ihrer Gedanken genau in dem Moment, in dem er mit seinem Mund den ihren bedeckte und seine Zungenspitze zwischen ihre Lippen schob. So unwahrscheinlich sanft, dass es sich anfühlte wie der Flügelschlag eines Schmetterlings – und dennoch wie ein von einem Sturm getriebenes Flammenmeer ihren Körper in Brand setzte. 

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10. Februar 2021

'Der Verlorene Sektor: Die Dimensionsspringer' von Nicole Sälzle

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website zum Buch
Mit ihrer Fähigkeit, Dimensionen zu durchschreiten, dient Kay als Guardian einer wichtigen und gerechten Sache. An der Seite ihres Lehrmeisters Darren beschützt sie das empfindliche Gleichgewicht, das finstere Mächte zu zerstören drohen.

Als Darren plötzlich verschwindet, blickt Kay auf der Suche nach ihm dem Tod ins Auge. Aber das ist für den jungen Guardian erst der Anfang. Auf der Flucht vor einem schier übermächtigen Feind offenbart sich Kay ein Pfad, auf dem jeder Schritt in die falsche Richtung das Ende der Dimensionen bedeuten könnte.

Nun steht sie vor der Wahl: Stellt sie sich den Gefahren allein oder schließt sie sich den Protectors an, einer Gruppe, die Darren im Geheimen ins Leben gerufen hatte, um das zu tun, wozu die Guardians nicht in der Lage waren.

Anleser:
Es gab Zeiten, in denen galten Dimensionsspringer als Hoffnung der Galaxis. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Um die Dimensionsspringer der Hoffnung zu sehen, musst du weit zurückdenken. In eine Zeit, in der das Dimensionsgefüge von Stabilität geprägt war. Niemand kann mehr sagen, weshalb Dimension 0 der Ursprung allen Seins ist. Niemand weiß mehr, wie man sich dieser Tatsache bewusst wurde. Dieses Wissen ging verloren. Dieses Wissen und so viel mehr.
Heute ist da nur noch Akzeptanz. Es ist wie es ist.
Keiner stellt Fragen nach dem Wieso oder dem Weshalb. Denn der Forscherdrang ging ebenfalls verloren –und mit ihm das Wissen, das wahre Verständnis für das tatsächliche Zusammenwirken der vielen einzelnen Faktoren, die das Dimensionsgefüge bilden. Hauptdimensionen, Nebendimensionen, die Jenseitigen, ja, und auch die Zeitlinie. Die alten Tage schienen von Glanz geprägt. Die Dimensionsspringer, Menschen, deren genetischer Code ihnen die Möglichkeit eröffnet, sich zwischen den Dimensionen zu bewegen, standen hoch im Ansehen. Nun ruhen sich die Dimensionsspringer aus, auf den Errungenschaften, die ihre Vorfahren den Menschen und anderen Völkern einst brachten. Schließlich war es ihnen gelungen, das Dimensionsgefüge zu formen, zu etwas zu gestalten, von dem jeder profitierte: Geht es Dimension 0 gut, geht es den anderen Dimensionen gut. Jedoch erkennen sie nicht, wie es Dimension 0 zum heutigen Tag tatsächlich geht. Sie sehen nicht, wie krank Dimension 0 ist, wie schwach, wie nahe dem Tod, dem Ende allen Seins. Ja, geht es Dimension 0 gut, geht es den anderen Dimensionen gut. Doch stirbt Dimension 0, stirbt das Dimensionsgefüge. Und auf dem Weg in diesen Tod brechen Elend, Leid und Qualen über die Bewohner herein, wie sie sich niemand vorstellen mag.
Was wünschte ich, wir könnten in solch friedlichen und ruhigen Zeiten leben, von denen die historischen Aufzeichnungen berichten. In Zeiten, in denen sich Dimensionsspringer noch rechtens als Guardians bezeichneten, als Beschützer der Dimensionen. Doch wir leben in Zeiten, in denen wir erneut vor einem Krieg stehen, einem Krieg wie einst, als Guardians gegen Guardians standen und nur noch forderten: Rechte, Ansehen, Macht. Vor 300 Jahren bildeten sich zwei Fronten und der Name Xeltor brachte Furcht und Schrecken. Einst war Xeltor selbst ein Guardian gewesen. Aber die Macht, die man ihm geschenkt hatte, blendete ihn, machte ihn blind für seine wahre Aufgabe. Stattdessen verfiel er dem Gedanken, die Dimensionen zu verschmelzen und eine einzige Dimension zu schaffen, die er allein beherrschen konnte. Er wollte Ordnung ins Chaos bringen und vergaß, dass das Chaos das ist, was das Dimensionsgefüge florieren lässt. Seine sich selbst auferlegte Mission hätte unzählige Leben gefordert. Ganze Planeten, Galaxien, all das, was eine Dimension ausmacht, wäre ein für alle Mal verloren gewesen. Andere Guardians, unter der Führung des Darosh, versuchten diesem Schrecken ein Ende zu setzen und so stellten sie sich in einem unbarmherzigen Krieg, dem sogenannten Null-Krieg, gegen ihre einstigen Mitstreiter, um für das einzustehen, zu dem sie berufen waren. Die Mächtigen nannte man einige von ihnen, denn sie verfügten nicht nur über die Fähigkeit, zu teleportieren und die Dimensionen zu durchschreiten. Sie waren Zeitspringer, Telepathen, Empathen, ... Die Mächtigen. Ihnen gelang es, Xeltor und seine Truppen zu schlagen. Doch das alles war mit großen Opfern verbunden – und Konsequenzen.
Konsequenzen für die Kinder der Mächtigen. Unvorbereitet. In eine Welt geboren, in der die große Dunkelheit kurz bevorsteht. In eine Welt geboren, in der das Böse aus den Schatten zurückkehrt und das Licht mehr und mehr verdrängt. Ich schreibe diese Worte, weil ich weiß, dass sie dir irgendwann den richtigen Weg weisen werden. Womöglich bin ich dann nicht mehr am Leben. Höchstwahrscheinlich bin ich bereits tot, wenn du diese Worte findest. Doch möchte ich, dass du weißt, dass ich die Hoffnung nie aufgegeben habe. Wo Schatten ist, ist stets auch Licht. Finde es. Finde das Licht und folge ihm, denn dort ist Hoffnung. Für uns alle.

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9. Februar 2021

'Der Abgerichtete' von Maxi Magga

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Europa in der ersten Hälfte der 2400er Jahre, vier Generationen nach den Großen Verteilungskriegen. Die Gesellschaft ist in einem Kastensystem organisiert. Einige wenige haben sich einen sagenhaften Reichtum und nahezu unbeschränkte Macht gesichert, die unterste Kaste lebt in bitterster Armut und Rechtlosigkeit. Viele sehen den einzigen Ausweg darin, sich selbst als Sklaven zu verkaufen. Sie ahnen nicht, was das für jeden Einzelnen bedeuten kann.

Auch Moron will auf diese Weise seine Familie vor dem Verhungern bewahren. Allzu bald erfährt er, dass seine neuen Herren nicht an seiner Arbeitskraft interessiert sind, sondern ihn in einer noch nicht legalisierten Form als persönlichen Sklaven halten. Seine sogenannte Abrichtung zeichnet sich durch brutale Gewalt, Erniedrigung und sexuellen Missbrauch aus. Moron erträgt alles für das Ziel, seiner Familie den Aufstieg in eine höhere Kaste zu sichern. In seinem Elend verliebt er sich in die kastenhöhere Angestellte Ferine. Ein No-Go. Oder gibt es doch eine Chance für diese Liebe?

Während sie zwischenzeitlich getrennt werden, erkennt Moron in einem jungen Abzurichtenden ein Mitglied seiner zurückgelassenen Familie, den Beweis für einen groß angelegten Betrug. Auf Hilfe durch die Rechtsorgane kann er nicht hoffen. Ganz auf sich allein gestellt beginnt er einen gnadenlosen Rachefeldzug.

Anleser:
Jede einzelne Zelle in seinem Leib empörte sich bei dem Gedanken, aber er konnte und durfte sich nicht bis in alle Zeiten selbst belügen. Er musste sie loslassen. Ferine hatte eine Chance, aber nur dann, wenn er am Ende ihrer Flucht leise und spurlos aus ihrem Leben verschwand. Er wagte nicht, mit ihr darüber zu reden, aber er betete, dass er genug Liebe aufbringen würde es zu tun, wenn es soweit war ...

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5. Februar 2021

'Hörbuch selbst aufnehmen: Professionelle Eigenproduktion von A bis Z' von Michael Gückel

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Website hoerbuchfabrik.de
Einem gut produzierten Hörbuch hört man nicht an, wie komplex der Produktionsprozess dahinter ist. Es soll auf mitreißende Art eine Geschichte erzählen, während die Technik ausgeblendet wird.

Die vielen Schritte, die bei seiner Entstehung nötig sind, sollen im Hintergrund bleiben. Damit eine Produktion gelingen kann, müssen viele Faktoren zusammenkommen: passende Technik, eine gute Akustik, eine optimale Vorbereitung des Manuskripts, eine klare Aussprache und Betonung des Sprechers, eine präzise Nachbearbeitung und ein Mastering, das den Anforderungen der gängigen Shops und Portale entspricht. Will man dies als Autor selbst und ohne externe Dienstleister meistern, gilt es schon vor Beginn des Aufnahmen einige essenzielle Fragen zu klären und sich mit den Tücken der Audio-Produktion vertraut zu machen. Dieses Buch soll genau hierbei Hilfe leisten und als Leitfaden alle Grundlagen und Schritte von A bis Z auf verständliche Weise erklären und anhand von Beispielen verdeutlichen.

Nach der Lektüre werden Sie fit sein, ins Abenteuer Hörbuchproduktion zu starten.

Anleser:
Wozu dient dieses Buch?
Seit einigen Jahren bin ich neben meiner Tätigkeit als Journalist auch als Selfpublisher in der Belletristik tätig und veröffentliche Romane in den Genres Fantasy, Science-Fiction und Thriller. Als studierter Dipl.-Ing. (FH) komme ich aber ursprünglich aus der Medientechnik. Als es daran ging, meinen ersten Roman in ein Hörbuch zu verwandeln, machte ich mich an die Recherche zum Hörbuchmarkt und den verfügbaren Optionen der Hörbuchproduktion. Es stellte sich heraus, dass es teilweise sehr schwierig ist, Preise in Erfahrung zu bringen, einige Anbieter nicht unbedingt durch Transparenz glänzen und andere einfach horrende Summen veranschlagen.
Als Selfpublisher, der alles aus eigener Tasche bezahlt, war für mich (vor allem nachdem ich die Preise analysiert hatte) schnell klar, dass ich mein Hörbuch in Eigenregie produzieren würde. Die nötige Ausstattung und das meiste Wissen dazu besaß ich bereits. Und was ich nicht wusste, wollte ich bei der Produktion erlernen. Für mich als ausgebildeten Audio-Techniker war dies kein unüberwindliches Hindernis. Jedoch fielen mir bei meinen Recherchen in Online-Foren und sozialen Medien immer wieder Kollegen auf, für die das Unterfangen Hörbuch-Aufnahme wie ein Buch mit sieben Siegeln zu sein schien. Fragen über Fragen türmten sich auf. Sie waren verständlicherweise erschlagen von den vielen unterschiedlichen Anforderungen, die eine solche Produktion zwangsläufig mit sich bringt. Und zugegeben, die Informationen im Netz sind verstreut, unvollständig und teilweise widersprüchlich. Daraus schlau zu werden, ist keine einfache und vor allem keine schnell zu lösende Aufgabe.
Da ich mittlerweile mehrere Hörbücher (für mich und für andere Autoren) produziert habe, möchte ich meine Erfahrungen sowie die geballte Ladung Tipps und Tricks hiermit weitergeben, so dass es anderen Autoren leichter fällt, ihren Traum vom eigenen Hörbuch mit überschaubaren Investitionen zu verwirklichen.

Warum überhaupt ein Hörbuch?
Hörbücher sind beliebter denn je: Der Markt wächst, und es trauen sich auch immer mehr Selfpublisher an eine Hörbuchfassung heran. Doch sobald man ein Hörbuch extern produzieren lässt, ist dies in aller Regel mit größeren Investitionen verbunden, die sich nur wieder hereinholen lassen, wenn man das Hörbuch effektiv vermarktet und es bei der Hörerschaft entsprechend gut ankommt.
Wenn die Qualität des Hörbuches stimmt, lassen sich damit neue Märkte und neue Zielgruppen erschießen. So etwa Menschen, die einfach nicht klassisch lesen wollen oder beispielsweise eine körperliche Beeinträchtigung haben. Auch für Selfpublisher kann sich ein Hörbuch lohnen, wenn die Produktionskosten im Rahmen bleiben. Aber die Realität zeigt, dass dies oft nicht der Fall ist. Oder aber man tritt einen nicht unerheblichen Teil seiner Erlöse ab, um die Produktion zu refinanzieren, wie es einige Unternehmen anbieten. Es gibt für jede Option Argumente, doch wer die Kontrolle über die Vermarktung behalten will, der wird die Idee, das Hörbuch in Eigenregie zu produzieren, vermutlich begrüßen.
Bevor man sich konkret an ein solches Projekt heranwagt, sollte man sich Gedanken machen, wie es zu bewerkstelligen wäre. Entscheidend ist dabei, sich klarzumachen, welche technischen und persönlichen Voraussetzungen es braucht, um ein solches Projekt zum Erfolg zu führen. Alle relevanten Punkte dazu wollen wir im Folgenden durchgehen, von den grundsätzlichen Überlegungen bis zu den teilweise tückischen technischen und organisatorischen Details.

Selbst sprechen oder nicht?
Eine der ersten grundsätzlichen Überlegungen, die man anstellen sollte, ist: Was spricht dafür oder dagegen, das Hörbuch selbst einzusprechen? Es läuft letztlich auf die Frage hinaus: Bin ich als Sprecher geeignet? Diese harte Entscheidung muss man treffen, und dies möglichst objektiv. Denn bei allem Charme des Selbermachens muss das Ergebnis den Erwartungen der Hörer entsprechen. Niemand möchte über viele Stunden ein Hörbuch anhören, bei dem der Sprecher schlecht zu verstehen ist, nuschelt oder monoton vor sich hin erzählt und so jede Dramatik im Keim erstickt. Wenn man sich unsicher ist, sollte man einen kleinen Ausschnitt aufzeichnen und anschließend mit Hörproben von veröffentlichten Hörbüchern auf den einschlägigen Plattformen vergleichen. Diese erste Test-Aufnahme kann auch mit einem Handy oder einem digitalen Diktiergerät gemacht werden. Es geht hier in erster Linie darum, auf Aussprache, Betonungen und gegebenenfalls Dialektfärbung zu achten. Keine Sorge, wenn es nicht perfekt ist, das muss es (noch) nicht sein. In späteren Kapiteln werden wir auch auf genau diese Punkte eingeben und gezielt daran arbeiten.
Sprechen ist eine Kunst und nur durch Übung zu meistern. Wenn man weiß, wie (und genügend Zeit investiert) lässt sich recht effektiv an der eigenen Stimme arbeiten. Dennoch sollte man sich bewusst machen, wo man aktuell steht und wie groß der Unterschied zu Profi-Sprechern ist.

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3. Februar 2021

'Fatale Kettenreaktion (Der Songwriter - 3)' von Chris Regez

Kindle | Tolino | Taschenbuch
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Liebe, Musik und Drogen vermischen sich in einem turbulenten Cocktail mit dem Höhepunkt in den Wäldern Kanadas.

Der bekannte Songwriter Joe Baker wurde bei einer Ausfahrt mit einem Jetski von einem Schiff gerammt. Dabei verlor er sein Erinnerungsvermögen. Jetzt liegt er in einem Krankenhaus in Naples, Florida. Er erkennt weder seine Ehefrau Allison noch seine Kinder.

Viele Fragen stehen im Raum: Wer ist verantwortlich für das Unglück und weshalb beging diese Person Fahrerflucht? Wird die Polizei den oder die Schuldigen finden? Wie geht es mit Joe weiter? Kann seine Amnesie geheilt werden und wird er seine Familie je wieder erkennen? Kann er je wieder Songs schreiben, die das Potenzial für neue Hits haben?

Die Ermittlungen der Polizei lösen eine fatale Kettenreaktion aus.

Band 3 der Musik-Roman-Reihe 'Der Songwriter'.

Anleser:
Troy Fisher hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl in der Magengegend. Der Florida-Trip mit seiner Geliebten war zwar sehr verlockend gewesen, fühlte sich aber von Beginn an nicht gut an. Im Nachhinein betrachtet, war es sogar eine ganz miserable Idee gewesen. Die paar Tage in Florida, getarnt als Geschäftsreise, lösten ein gigantisches Chaos aus. Bisher hatte er Samantha, seine Geliebte, stets heimlich in verschiedenen Motels ausserhalb von Nashville getroffen. Dabei hatten sie sich immer so geschickt angestellt, dass seine Ehefrau Cathy keinen Verdacht geschöpft hatte. Doch jetzt?
Jetzt war alles anders. Ganz anders. Es war der nackte Horror – was für eine Tragödie!
Die gemeinsame Zeit in den Hotels ging immer viel zu schnell vorbei. Deshalb wollte ihn Samantha für ein Wochenende lang ganz allein für sich haben. Sie wollte mehr als nur ein paar Stunden mit ihm verbringen, ihn lieben, küssen und seine Nähe spüren. Ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen. Als sie ihn einmal mehr liebevoll und gleichzeitig eindringlich bat, seiner Ehefrau einen Business-Trip nach Florida vorzugaukeln, willigte er nach langem Zögern endlich ein. Was für ein kolossaler Fehler das war! Und welche, am Schluss nicht mehr zu kontrollierbare Kettenreaktion das auslöste!

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1. Februar 2021

'Tiranorg: Schwertmacht' von Judith M. Brivulet

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
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Mit der Vertreibung der Arsuri aus Gwyneddion haben Esmanté, Loglard und ihre Gefährten lediglich eine Schlacht gewonnen. Während die Gwydd ihr Land wiederaufbauen, organisieren die Marder in Cérnowia den Widerstand.

Da erreicht Loglard und Esmanté eine Einladung von König Chulann zu einem geheimen Treffen. Handelt es sich um eine Falle der Arsuri? Eines steht außer Zweifel. Aonghas, der Hochmeister des Ordens der Creydillad, befindet sich auf dem Gipfel seiner Macht. Mit dem Mut der Verzweiflung schmieden die Gefährten einen waghalsigen Plan und rüsten sich zum Kampf Davids gegen Goliath.

»Gebt euer Bestes! Nicht weniger verlange ich von euch. Ihr wisst, wofür ihr kämpft. Für Scathach! Für euer Land und die, die ihr liebt! Für die Freiheit!« (Aus der Rede von Esmanté d’Elestre an ihre Krieger)

'Tiranorg: Schwertmacht' ist der fulminante Abschluss der Tiranorg-Saga.

Anleser:
»Ich hoffe, es ist wichtig.« König Dvalin gab seinen Zwergen-Wachen zu verstehen, dass sie zurückbleiben und die Tür schließen sollten. Wütend funkelte er Xart an, der gegen einen Tisch gelehnt in seinem Studierzimmer auf ihn wartete.
»Vergesst nicht! Der Hausarrest, der verhängt wurde, kann jederzeit verlängert werden. Mit Jangdril seid Ihr zu weit gegangen.«
»Jaja, das sind alte Geschichten, Mylord.« Der Magier winkte ab. »Bitte, seht her!« Er wies auf den Tisch.
Unter einem Tuch war eine große, offensichtlich runde Gerätschaft verborgen. Mit einer übertriebenen Geste zog Xart den Stoff weg. Dvalin ächzte. War das möglich? Er traute seinen Augen nicht. In dem kreisrunden, durchsichtigen Behältnis schwebten drei golden schimmernde achteckige Edelsteine. In jedem von ihnen drehte sich ein blutroter Faden träge gegen den Uhrzeigersinn.
»Ist das wirklich ...?«, stammelte der König und zeigte mit zittriger Hand auf das Behältnis.
»Ja, genau – die Lebensenergie der Schwertmeisterin.« Xart gab ein zufriedenes Grunzen von sich. »Agrouaz hat genau das getan, was sie sollte. Einige Zeit empfing ich keine Botschaften, Agrouaz schien zu schlafen. Für einen winzigen Moment zweifelte ich.« Der Magier schüttelte den Kopf. »Dabei war die gute Meisterin nur auf der Hut und nutzte ihr Schwert nicht. Vielleicht wurde sie auch gewarnt. Wer weiß ...?« Den letzten Satz ließ er im Raum verklingen.
»Etwa von Meister Ginarr?« Dvalin fuhr hoch.
»Das ist völlig unmöglich. Ich belegte sowohl den Schmied als auch die Elfe mit einem Schlafzauber. Nein, der wackere Eisenflüsterer denkt immer noch, er hätte das Schwert repariert.« Xart hielt sich die geballte Hand vor den Mund und kicherte.
Dvalin war sich nach wie vor nicht sicher, ob im Kopf seines Gegenübers noch alles seine Ordnung hatte. Wie auch immer, Xarts irrsinniger Plan war tatsächlich aufgegangen.
»Es muss ein mörderischer Kampf gewesen sein.« In sich versunken betrachtete der Magier das Glas. »So viel Kraft schon beim ersten Einsatz hätte ich nicht erwartet.«
»Wo ist der Dämon jetzt?« Etwas unbehaglich sah sich Dvalin in dem Zimmer um.
Gelinde gesagt herrschte Chaos. Der Schreibtisch an der Längsseite des Raumes quoll über vor Folianten, verschiedenen Schreibfedern, leeren Tintenfässern und Glasröhrchen. Eine zerwühlte Bettstatt roch unangenehm. Kleidungsstücke stapelten sich auf einer Kommode.
Jetzt erwachte Xart aus seiner Starre und eilte in die einzige Ecke des Zimmers, die leer war. Er stampfte mit dem Fuß auf und rezitierte einige Worte. Nur einen Wimpernschlag später erglühte neben ihm auf dem Boden ein Pentagramm. Eine grellorange leuchtende magische Hülle umschloss das Innere und strahlte bis zur Decke. Dunst füllte das Pentagramm. Grüne Augen leuchteten durch den Nebel. Erschrocken wich Dvalin zurück.

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