21. Februar 2020

'Meersehnsucht' von Morgan Stern

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website Morgan Stern | Autorenseite im Blog
Muss man erst alles verlieren,
um sich selbst finden zu können?


Kims Leben liegt in Scherben, die Wunden in ihrer Seele scheinen unheilbar. Ihr Ex-Freund hat sie nicht nur belogen und ohne ein Wort verlassen, sondern ihr alles genommen: Wohnung, Arbeitsstelle und Vermögen. Völlig am Boden zerstört weist sie sich selbst kurzerhand in die Psychiatrie ein. Überraschenderweise wird wahr, woran sie nicht zu glauben gewagt hatte und die Therapie entwickelt sich zu ihrem Rettungsanker. Als sie nach Wochen die Klinik verlässt, ist sie zwar längst noch nicht geheilt, doch ahnt sie, dass nur sie allein für ihr Glück verantwortlich sein kann. Sie selbst muss die Veränderung sein, die sie schon so lange in ihrem Leben herbeigesehnt hatte.

Doch ist Kim alleine überhaupt stark genug für diesen mutigen Schritt? Schafft sie es, ihr gewohntes Umfeld und die damit verbundene Sicherheit für einen kompletten Neuanfang am Meer zu verlassen? Kann sie auf Dauer die Oberhand über Depressionen und Ängste behalten? Oder verfällt sie wieder in altbekannte, destruktive Verhaltensmuster? Und wieso begegnet ihr zu allem Überfluss der unglaublich attraktive, wenngleich beängstigend geheimnisvolle Sohn einer ehemaligen Mitpatientin immer wieder?

Anleser:
Manche Dinge kann man nicht in Worte fassen. Besonders wenn es um Gefühle geht, gestaltet sich die genaue Beschreibung des Öfteren sehr schwierig. Emotionen sind ohnehin eine wirklich komplexe Angelegenheit. Nicht selten verlieren wir uns darin, schenken ihnen zu viel Bedeutung oder ignorieren sie gänzlich. Alles ist möglich und ein ständiger Wechsel ist quasi Normalität. Häufig fragen wir uns, was wir fühlen. Noch häufiger taucht das Wörtchen warum in diesem Zusammenhang auf. Warum ich? Warum muss ich lieben? Loslassen? Verlieren? Warum wird mir entrissen, was ich am meisten brauche?
Gibt es irgendwo in diesem Leben die Antwort auf eine dieser Fragen? Oder werden wir genauso unwissend sterben, wie wir einst geboren wurden? Nur mit einer Seele, die zerbrochener nicht sein könnte? Einem Haufen Scherben, funkelnd in den unterschiedlichsten Farben, jede einzelne davon einzigartig, wie Diamanten in der Sonne – aber eben kaputt.

Dunkelheit
„Bitte nehmen Sie hier Platz, Frau …“, Sie schielte kurz auf das Papier in ihren Händen. „ …Frau Maier. Der Arzt holt Sie dann ab.“
Ich nickte, das mulmige Gefühl in meiner Magengegend war zwischenzeitlich so penetrant geworden, dass ich es nur noch unterschwellig wahrnahm. Was machte ich hier eigentlich?
Ich setzte mich auf einen der schwarzen Plastikstühle, schlug die Beine übereinander, verschränkte meine Arme vor meinem Oberkörper, fast so, als wolle ich einen wertvollen Schatz verbergen. Die Krankenschwester, die mir den Platz hier zugewiesen hatte, war längst in einem der Zimmer verschwunden, als ich meinen Blick den Gang entlang schweifen ließ. Alles war so ruhig. Ganz untypisch für ein Krankenhaus. Herrschte da nicht immer Trubel? Waren nicht ständig irgendwelche Menschen auf den Gängen, hetzten von A nach B und zwischendrin bimmelte das Stationstelefon monoton, während an mindestens vier Zimmern gleichzeitig das rote Lämpchen brannte, das den Schwestern, Pflegern und Ärzten zeigte, dass sie hier jetzt unverzüglich gebraucht wurden?
Vielleicht befand ich mich aber auch in einem Teil des Hauses, in dem gar keine Patienten untergebracht waren? Meine innere Stimme forderte mich auf zu gehen. Noch war die Chance da, die Tür lag unmittelbar vor mir. Noch könnte ich es schaffen. Weißt du überhaupt, auf was du dich da einlässt?, mahnte mich mein Verstand. Ich kapitulierte. Er hatte recht. Ich wusste es nicht, ich wusste gar nichts. Allerdings war ich mir bei einer Sache sicher – ich konnte nicht so weiterleben, wie ich es die letzten Wochen und Monate getan hatte.
Deshalb war ich hier, saß in einem langen, ruhigen Gang auf einem Plastikstuhl, auf dem sicher schon Hunderte vor mir gesessen und darauf gewartet hatten, dass ihnen geholfen wurde. Wie vielen von ihnen dieser Wunsch wohl erfüllt wurde?

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20. Februar 2020

'Eine Prise Inselglück' von Maria Resco

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website Maria Resco | Autorenseite im Blog
Eine Insel, eine Liebe und ein ganzer Sommer

Damit hatte Sarah nicht gerechnet. Noch nicht ganz über die Trennung von ihrem Ex hinweg, verliebt sie sich schon wieder. Als Lennard, ihre Neueroberung, sie bittet, mit ihm nach Sylt zu gehen, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie liebt die Nordseeinsel und kann sich nichts Schöneres vorstellen, als mit ihm dort zu leben.

Doch die anfängliche Begeisterung weicht nach und nach der bedrückenden Erkenntnis, dass Lennard eine Vergangenheit in seiner alten Heimat hat, Ereignisse, die ihn einholen, ihn gefangen nehmen und die ihre junge Liebe auf eine harte Probe stellen. Immer häufiger stellt Sarah sich die Frage, ob die Entscheidung, mit ihm zu gehen, richtig war.

Für kurze Zeit zum E-Book-Aktionspreis von nur 99 Cent.

Anleser:
Nichts an diesem Mann stimmte mit seinem Profil auf der Partnerbörse überein. Absolut gar nichts.
Sarah beobachtete ihn heimlich, während er die Eiskarte studierte. Sein Haar war nicht dunkelblond, sondern haselnussbraun mit einer leichten Tendenz zu grauen Schläfen, die Augen nicht blau, sondern graugrün, und auch bei der Größe hatte er so einige Zentimeter dazu geschummelt. Von wegen eins neunzig! Eins zweiundachtzig, schätzte sie. Als Modedesignerin hatte sie ein Auge für Körpergrößen und das war das erste gewesen, was ihr aufgefallen war, als er mit sage und schreibe fünfzehn Minuten Verspätung den Innenhof des Eiscafés betreten hatte. Eins zweiundachtzig! Höchstens! Sie hatte darüber hinweggesehen, schließlich tat es jeder. Und jeder wusste es. Auf Partnerbörsen wurde geschummelt, das gehörte nun mal dazu. Auch Sarah wusste es, natürlich, sie tat es schließlich auch. Notgedrungen. Sonst wäre sie ja im Nachteil gegenüber der Konkurrenz.
Jetzt aber, da sie ihrem Eins-zweiundachtzig-Mann mit den grauen Schläfen im Eiscafé gegenübersaß, fragte sie sich, warum sie sein Profil nicht kritischer durchleuchtet, warum sie dennoch jedes Wort geglaubt hatte. Sie hatte sich sogar hinreißen lassen, sich ein bisschen in sein Profilbild zu verlieben, und als sie seinen geistreichen, gefühlvollen Begrüßungstext gelesen hatte, waren ihr vor Rührung fast die Tränen gekommen. Wer dachte bei solch schönen Worten schon an aufgemotzte Profile? Dieser Mann mit dem reizenden Lächeln und den blauen Augen konnte doch nicht lügen. Er war genau der Typ, auf den sie gewartet hatte, ein Mann von Format, er war der Mann, mit dem sie ihrem untreuen Ex so richtig eins auswischen konnte! Sie hatte sich vorgestellt, dass er sie zum Gartenfest von Geros Eltern begleiten würde und hatte prompt Geros konsterniertes Gesicht vor sich gesehen. Was für ein herrliches Gefühl der Genugtuung!
Und jetzt das! Enttäuschende eins zweiundachtzig und graue Schläfen. Statt des konsternierten Gesichts sah sie nun Geros mitleidiges Lächeln vor sich, ganz so, als wollte er sagen: Dieser Kerl soll mich ersetzen? Und er hätte sogar ein bisschen recht damit.
War es in dieser verzwickten Situation nicht besser, gar nicht erst zum Gartenfest ihrer Ex-Schwiegereltern in spe zu erscheinen und sich mit einer Sommergrippe, einem Todesfall oder sonst wie herauszureden? Nein, das würde sie nicht über sich bringen. Sie wären maßlos enttäuscht. Außerdem war es nicht einzusehen, dass sie ihnen die Freundschaft aufkündigte, nur weil ihr Sohn sich eine andere geangelt hatte. Und überhaupt. Sie wollte Gero unter allen Umständen und schnellstmöglich einen neuen Mann an ihrer Seite präsentieren, und eine bessere Gelegenheit als der Geburtstag seiner Mutter würde so schnell nicht wieder kommen.
Ein Luftzug streifte ihr Gesicht und riss sie aus ihren Gedanken. Ihr Gegenüber hatte die Karte zugeklappt und blickte sie an. Jetzt sah sie es ganz deutlich: Graugrün. Seine Augen waren graugrün.
»Du weißt schon, was du nimmst?«, fragte er.
»Spaghettieis natürlich.«
Amüsiert zog er die Augenbrauen hoch.
»Sorry, kannst du ja nicht wissen. Das ist mein Lieblingseis. Das nehme ich immer.«
»Dann bist du also eine von denen, die auf Nummer sicher gehen und lieber immer dasselbe wählen, bevor sie das Risiko eingehen hereinzufallen?«
Zugegeben, er hatte eine gepflegte Art, sich auszudrücken, aber inhaltlich war es ja wohl das Letzte! »Nein«, antwortete sie mit süffisantem Lächeln, »ich bin eine von denen, die die Gelegenheit nutzen, die Karte zu studieren, während sich die Verabredung verspätet.« Das war natürlich komplett unlogisch, denn sie hatte ihn gerade erst wissen lassen, dass sie ohnehin immer dasselbe nahm. Vielleicht bemerkte er es nicht.

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19. Februar 2020

'Schicksalspfad des Tempelritters 3 - Flammende Himmel' von Olivièr Declear

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Olivièr Declear bei Amazon | Autorenseite im Blog
Im Spätherbst 1290 verzehren lodernde Flammen das Marktviertel von Accon. Söldner verwüsten die Stadt. Erst das beherzte Eingreifen der Ritterorden beendet das Massaker unter der Bevölkerung.

Der Tempelritter Gernòd de Loen gerät mit seinen Freunden in Gefangenschaft. Auf einem Sklavenmarkt werden sie an den mächtigen Schriftgelehrten des Sultans, Abu I-Fada, verkauft und nur ihr unbeugsamer Wille, die Stadt Accon vor der erneut drohenden Gefahr zu warnen, lässt sie überleben. Als sie endlich die Mauern von Accon erreichen, bereiten sie sich mit den Bewohnern der Stadt auf den herannahenden Krieg vor.

'Flammende Himmel' ist der dritte Band der Reihe »Schicksalspfad des Tempelritters« von Olivièr Declear.

Anleser:
Aufruhr
Neugierig spähte Gernòd über die Dächer des Marktviertels der Stadt. Er betrachtete die Rauchsäulen, welche sich dunkel in den klaren Himmel erhoben. Die Glocken der Stadt sandten ihren mahnenden Klang bis zu ihm auf dem äußersten Winkel des Wehrwalls. Eine Gruppe Wachsoldaten eilte über das grobe Steinpflaster der Straße und warf ihm fragende Blicke zu. Gernòds Augen streiften sie, während sich sein linker Arm in Richtung Rauchsäulen erhob. »Im Marktviertel!«, rief er hinunter. Ohne ihn weiter zu beachten, hasteten sie durch die enge Gasse. Der Klang ihrer Schilde auf der schweren Rüstung, der bei jedem ihrer Schritte ertönte, verlor sich mit ihnen hinter der nächsten Wegbiegung. Sorgenvoll richteten sich seine Augen erneut auf die Rauchsäulen.
Das Marktviertel mit seinen zahlreichen Holzverschlägen bot einer Feuersbrunst ein fruchtbares Ziel. Erste Flammen stiegen bereits züngelnd an einem Dach empor, als dienten ihnen die Lehmziegel als Nahrung. Accon, die letzte befestigte Stadt des einstmals mächtigen Kreuzfahrerheeres, war in größter Gefahr. Gernòds Herz schlug heftig in seiner Brust. Nicht durch die Hand der verhassten Sarazenen, sondern durch die Unachtsamkeit eines Händlers, vermutete er, sei dieser Brand entstanden.
Erneut kam ein Trupp Männer in seine Sicht. Schon von weitem erkannte er die weißen und braunen Mäntel seiner Brüder mit dem blutroten Kreuz des Templerordens über den Herzen. Ihr Anführer, Bruder Durmonte, wies mit wenigen, herrischen Armbewegungen drei dienende Brüder auf den Wehrwall hinauf und Gernòd zu sich herab. »Aufruhr im Marktviertel!«, rief er ihm entgegen und eilte mit wehendem Mantel an der Spitze seiner Männer in Richtung des Marktes. Gernòd hastete über den schmalen Stieg des Walls hinunter und eilte seinen Brüdern nach. »Aufruhr«, dachte er. Vermutlich waren es wieder einmal Söldner, denen der hohe Preis der Händler nicht gefiel, oder die keinen weiteren Kredit erhielten.
Gernòd spürte das unebene Pflaster der Straße unter den dünnen Ledersohlen, während er seinem Trupp hinterherhetzte. Einige Türen der Häuser öffneten sich einen Spalt breit, um neugierigen Augenpaaren den Blick auf die lärmenden Brüder zu bieten. Kaum hatte Gernòd seine Kameraden eingeholt, bog der Trupp in einen der Hauptwege ein. Vor ihnen strömten Soldaten der anderen Wachen aus den Seitengassen. Hospitaliter, Deutschritter und Söldnertruppen stürmten auf die Straße. Die Glocken aller Kirchen und Wachen erhoben sich über dem Lärm, drangen von allen Seiten auf die Soldaten ein und mahnten sie zur Eile. Verständigende Blicke trafen sich auf ihrem Weg, ernste Gesichter nickten sich grüßend zu. In jedem Antlitz las man die Spannung auf die vor ihnen liegende Bedrohung.
Ohne den hastigen Schritt aufzugeben, löste Gernòd den Schildgurt und führte seine Faust durch die Armriemen. Mit der freien Hand tastete er sich am Waffengurt entlang, bis er den Kopf seiner Axt spürte. Er schob die Schlaufe über dem Axtkopf mit dem Daumen beiseite und zog die Waffe aus dem Gurt. Mit einer Aufwärtsbewegung ließ er den Griff in seine Hand gleiten. Er war für den Kampf bereit.
Vor ihnen erhob sich das Holztor des Marktviertels. Es stand weit geöffnet und die Wachen wiesen mit ausladenden Bewegungen den Weg. »Die Lombarden und Toskaner!«, scholl es ihnen entgegen. Brandgeruch lag in den engen Gassen und Rauchschwaden minderten die Sicht. Gellende Schreie und Kampfeslärm drang aus den Seitenwegen. Um sie herum lagen die Leichen einheimischer Händler auf dem Weg – zwischen ihnen ihre Frauen und Kinder. Gernòds Weg führte durch breite Blutlachen. Er war gezwungen über umherliegende Körper zu springen. Laut klagende Menschen hockten bei den reglosen Körpern und hoben ihre verzweifelten, tränenüberströmten Gesichter den herbeieilenden Truppen entgegen.

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'Verratene Liebe: Ein Roman in Gedichtform' von Elke Billstein

Eine junge, vermögende Frau verliebt sich unsterblich
in einen gewalttätigen Mann,
der sie vollkommen zieht in seinen Bann.
Er gaukelt ihr seine Liebe vor,
doch nach der Hochzeit tritt sein wahres ICH hervor.
Kann Ellen sich retten, ihr Leben bewahren?
Oder wird er bis zu Ihrem Tod so schrecklich mit ihr verfahren?

Eine Geschichte, die bewegt und nachdenklich macht,
oft ganz hart, doch manchmal auch sacht.
Ein Roman, welcher in Gedichtform geschrieben -
werden auch Sie diese Form des Schreibens lieben?

Anleser:
Erste Bedenken
Sie stand am Fenster und sah ihn an,
den Kerl den sie liebte, diesen hübschen Mann.
Er drehte sich um und winkte ihr zu,
ihr Herz blieb fast stehen, ihr Mund zeigte ein Lächeln, sie bekam ihn gar nicht mehr zu.
„Ich komme gleich zu dir, mach’ dich bereit.“
Und sie freute sich auf die Zeit zu zweit.
Die Mutter fragte: »Ist das etwa wieder er?«
Und Ellen sagte: „Nun, komm, sei doch mal fair.
Er hat mir geholfen in meiner schwersten Zeit
Und du bist nicht einmal zu einer netten Geste bereit.“
„Er hat dir geholfen um dich und dein Geld einzufangen,
ich kann kaum noch schlafen vor lauter Bangen.“
„Ach Mama, ich bitte dich, mach’ es uns doch nicht so schwer,
so einen Mann wie ihn bekomme ich niemals mehr.“
„So ein Quatsch mein Kind, du bist viel mehr wert als du denkst,
dass du aber auch immer wieder dein Herz so schnell ganz und gar verschenkst.“
Ellen gab ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange und lächelte sie an,
„Ach Mama, lass gut sein, ich liebe diesen Mann.“
Maria seufzte nur, was sollte sie noch machen,
ihr Kind begriff einfach nicht die einfachsten Sachen.

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18. Februar 2020

'Fabolon: FarbelFarben' von Isabella Mey

Kindle (unlimited)
FB-Seite Isabella Mey | Autorenseite im Blog
Fabolon, die Welt der Farbmagie

Irgendwo da draußen, in einem anderen Universum, existiert ein Planet namens Fabolon. Neben gewöhnlichen Menschen und Tieren leben hier farbmagische Wesen, die den Alltag in ein fortdauerndes Abenteuer verwandeln. Vor allem ein schwarzer Schleim, der sich immer mehr ausbreitet, und alles zerfrisst, bereitet den Bewohnern des Dorfes Fedo große Sorgen.

Als Pipp und Nio nichts Besseres einfällt, als Hilfe bei einem unbekannten Wesen zu suchen, geschieht das nächste Unglück: Vier Erdenbewohner, die nicht die blasseste Ahnung von dieser Welt der Farbmagie haben, werden mitten aus einer Frankfurter Gesamtschule herauskatapultiert, um im Tempel des Wassers wieder aufzutauchen. Ob die Erdenmenschen tatsächlich helfen können, ist zweifelhaft und eine Rückkehr scheint unmöglich.

Werden die Jungen ihren Fehler wiedergutmachen können und dennoch einen Weg finden, ihr Dorf vor dem Versinken im Schleim zu retten?

Bunte Alle-Age-Fantasy, angereichert mit Magie und gewürzt mit Romantik, empfohlen ab zwölf Jahren.

Anleser:
Doktor Mayer rückte seine Brille zurecht und betrachtete das Gemälde eingehender.
»Nun, sehr absonderlich«, wiederholte er.
»Sieht aus wie ein Fantasy Cover«, rief Felix und erntete dafür den strafenden Blick des Rektors.
»Fantasy«, sagte er abfällig, »solcher Schund wird an unserer Schule nicht gelesen. Ich bin ein Mann des Realismus. Es existiert nur das, was sich empirisch beweisen lässt. Merke dir das, junger Mann!«
»Ähm, ich störe dann mal nicht länger.« Frau Kassandra zuckte entschuldigend mit den Schultern.
Sie wirkte verletzt, weil sie mit ihrem Geschenk offenbar danebengelegen hatte, und verließ eilig den Raum, bevor der Rektor weitere Kritik äußern konnte.
Herr Mayer wandte sich wieder seinen Schülern zu.
»Nun, wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, …«
In diesem Augenblick zeigte sich das Gemälde von seiner absonderlichsten Seite: Plötzlich begannen die Wesen, sich darin zu bewegen.
Wellen wogten und vier echsenartige Tiere mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen krabbelten heraus und schwebten als Lichterscheinungen durch den Raum.
Herr Mayer wischte sich über die Stirn, nahm seine Brille ab, um sie zu putzen.
Er blinzelte und riss die Augen weit auf, denn das, was gerade passierte, konnte unmöglich wahr sein.

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17. Februar 2020

'Eine Reise in die Welt der Lebensmittel - Low-Carb-Rezepte zum Kochen & Backen' von Thomas Sommerfeld

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Geschmackvolle, gesunde Nahrungsmittel, köstliche Rezepte und wertvolle Ernährungstipps.

Fehlt auch Dir der Überblick über das breitgefächerte Angebot an Nahrungsmitteln? Möchtest Du mehr über eine gesunde und vollwertige Ernährungsweise erfahren? Wünschst Du Dir eine Übersicht über die Lebensmittel, die die Gesundheit Deines Körpers fördern? Bist auch Du immer wieder auf der Suche nach geschmackvollen Low-Carb-Rezepten?

Das und vieles mehr findest Du in diesem Buch. Komm mit auf die Reise durch die Welt der gesunden Nahrungsmittel und entdecke die Low Carb Ernährung!

Marc´s Reise in die Welt der Lebensmittel mit vielen Low- Carb Rezepten:
- Warum Du auf industriell verarbeitete Produkte verzichten solltest
- Warum Du mehr pflanzliche Lebensmittel verzehren solltest
- Warum vor allem regionale Lebensmittel verzehrt werden sollten
- Warum es sinnvoll ist, saisonale Lebensmittel zu konsumieren
- Warum es sinnvoll ist, weniger Zucker zu essen
Low Carb bietet Dir viele gesundheitliche Vorteile.

Anleser:
Hallo, mein Name ist Marc und ich möchte Dir hier meine Geschichte erzählen.
Als ich meine Schulausbildung beendet hatte, wusste ich noch gar nicht so wirklich, wohin mein Weg führen sollte. Ich hatte keine wirkliche Ahnung von der Berufswelt und wusste auch nicht, welcher Beruf mich tatsächlich erfüllen würde. Was wollte ich eigentlich werden? Was macht mir Freude? Wo liegen meine Talente, die ich gezielt für andere einsetzen kann?
Um solche und ähnliche Fragestellungen für mich selbst zu klären, absolvierte ich diverse Praktika, darunter auch in einer großen Bäckerei. So begann meine Reise in die Welt der Nahrungsmittel ...
Als ich mich auf meinen Weg in die Arbeit machte, war es noch dunkle Nacht. Ich war unterwegs in die Bäckerei und wollte gemeinsam mit meinen Kollegen dafür sorgen, dass Brezen, Brötchen und Brot auf den Frühstückstisch kommen.
Der Arbeitstag eines Bäckers beginnt um halb drei morgens. Zunächst wird der Ofen eingeheizt und der Teig für die Brötchen vorbereitet. Bevor die ersten Kunden kommen ist noch viel zu tun und so ist vor allem Koordination gefragt. Es geht beim Backhandwerk darum, sich viel Wissen anzueignen, über die unterschiedlichen Mehlsorten, die inhaltlichen Bestandteile und die verschiedenen Rezepturen. Gleichzeitig muss ein Bäcker rechnen können, denn schließlich müssen die Mengenangaben im Rezept oftmals vier- oder fünffach hochgerechnet werden, um eine größere Teigmenge zu erzielen.
Ich fand den Beruf des Bäckers immer interessanter, auch wenn es am Anfang eine richtige Herausforderung war, meinen eigenen Rhythmus zu finden. Ich arbeitete vor allem nachts und hatte tagsüber kaum Zeit, um meine Freunde zu treffen. Da ich um halb drei schon in der Backstube stehen musste, hieß es für mich natürlich tagsüber zu schlafen und auch abends zeitig ins Bett zu gehen. Zudem musste ich auch immer wieder für kranke Kollegen einspringen, sodass ich häufig auch am Wochenende in die Arbeit gehen musste. Dafür hatte ich dann aber wochentags einen Tag frei, an dem ich viele wichtige Dinge erledigen konnte, so beispielsweise Behördengänge, Arzttermine oder Einkäufe.
Selbst wenn ich mich an meine Arbeitszeiten und oftmals stressigen Kollegen noch gewöhnen musste, fand ich immer mehr Freude am Backhandwerk und fasste langsam Fuß in diesem Beruf. Es ist ein tolles Gefühl aufzustehen und mit den eigenen Händen etwas so Wertvolles für andere zu erschaffen: Das tägliche Brot!
Mir reichte es langfristig jedoch nicht aus, verschiedene Brotteige herstellen zu können, Arbeitsabläufe zu planen und Rezepte umzusetzen. Ich wollte tiefer in die Welt des Backens eintauchen und verstehen, welchen Einfluss die unterschiedlichen Mehlsorten auf unseren Körper haben. Welche Mehlsorten lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen und nur kurze Zeit später wieder abfallen? Welches Mehl ist besonders eiweißreich und mit welchem Teig lässt sich ein optimaler Sättigungseffekt erreichen?
So begann ich meine eigenen Rezepte zu kreieren, gesund, mit wenig Kohlenhydraten und aus wertvollen Kohlenhydratquellen.

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15. Februar 2020

'Annabell: Ein tierischer Sommer' von Barbara Zimmermann

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Website B. Zimmermann | Autorenseite im Blog
Mein Name ist Annabell. In den Sommerferien fahre ich zu meinen griechischen Großeltern in ihr bunt grünes Haus auf der Insel Rhodos. Meine Oma ist genauso tierlieb wie ich und ein Esel ist nicht das einzige Tier, das wir retten. Der Nachbarsohn Pawel und ich sind dick befreundet, seit wir klein waren.

Jeden Tag erleben wir ein neues Abenteuer an Land oder auf dem Meer. Ob das Chamäleon vom Strand mein Freund sein will? Und was hat es mit der seltsamen Entdeckung aus dem Geheimfach auf sich? Unser Familienleben wird jedenfalls ganz schön durcheinandergewirbelt ...

Ein Kinderroman für alle, die den Sommer im Süden lieben und ein Herz für Tiere haben.

Anleser:
Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Annabell und ich wohne mit meinen Eltern in Hamburg. Meine Mutter ist Griechin und mein Glück ist, dass wir in den Ferien nach Rhodos zu meinen Großeltern fahren. Mein Wecker mach laut "Kikeriki", wie auf einem Hühnerhof. Der Wecker sieht aus wie ein Huhn und klingt auch so. Ich wünsche mir nämlich nichts mehr wie ein Haustier. Meine Eltern haben nein gesagt, weil sie beide arbeiten und ich erst am Nachmittag aus der Schule komme. Über ein Aquarium würden sie noch mit sich reden lassen, aber das ist mir zu dumm. Stumme Fische braucht kein Mensch! Aus Protest habe ich alles um mich herum mit Tieren oder Tierlauten ausgestattet. Mein Handy klingelt mit Hundegebell, mein Wecker mit Gegacker, meinen Sportbeutel ziert ein Mops und es gibt kaum ein T-Shirt ohne Tieraufdruck darauf. Aber heute ist ein guter Tag. Der erste Tag der Sommerferien. Heute fliege ich mit meinen Eltern zu den griechischen Großeltern. Das Beste daran ist, dass ich volle sechs Wochen bleiben darf.
... so beginnt die Geschiche, die von einem wundervollen Sommer auf der Insel Rhodos erzählt.

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14. Februar 2020

'Never say never: Woodland Academy II' von Marcella Fracciola

Kindle (unlimited) | Amazon | Thalia
Website Marcella Fracciola
Leah und Logan … Was genau war da eigentlich damals los? Und wie geht es nun weiter?

Leah steckt in einer Art persönlicher Umbruchphase. Sie weiß mittlerweile, dass sie Fehler gemacht hat. Und dass sie in Logan verliebt ist. Aber kommt ihre Einsicht zu spät? Immerhin hat er ihr unmissverständlich klar gemacht, dass er nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Zu allem Überfluss kommt er auch noch mit Ava Fitzgerald zusammen, die das genaue Gegenteil von Leah ist – und Allies neue BFF.

Footballspiele, Collegefragen, Zukunftsängste, alte und neue Verbündete ... und das eine oder andere Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Kann Logan Leah noch einmal verzeihen? Wird es für sie noch eine Chance geben?

Anleser:
Leah ist anders als die übrigen Mädchen. Sie ist verrückt und wild, und ... Leah halt. Aber ich bin ja noch nie vor einer Herausforderung zurückgeschreckt. Trotz aller offensichtlichen Unterschiede wären wir ideal füreinander, wenn sie nur ...
»Logan, das ändert aber nichts zwischen uns ...«
... genau das nicht immer sagen würde.

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13. Februar 2020

'Durch die kalte Nacht' von Jürgen Ehlers

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Website Jürgen Ehlers
Liebe und Verrat in den besetzten Niederlanden 1943-45

Gerhard Prange wird verhaftet. Im Machtkampf zwischen Wehrmacht und SS hat die SS sich durchgesetzt. Der junge Doppelagent bricht aus dem Gefängnis aus. Es gelingt ihm, sich bis zur Wohnung seiner Freundin Sofieke durchzuschlagen, aber dort endet die Flucht.

Als im Herbst 1944 die niederländische Exilregierung die Eisenbahner des Landes zum unbefristeten Streik aufruft, schlägt der Reichskommissar Arthur Seyß-Inquart gnadenlos zurück. Im Hungerwinter und im Chaos des Zusammenbruchs sucht Gerhard nach Sofieke und nach der kleinen Sara.

3. Band der Trilogie „Liebe und Verrat in den besetzten Niederlanden“.

Anleser:
Eine Lautsprecherdurchsage. Sofieke eilte ans Fenster. Ein deutsches Militärauto fuhr durch die Straße, und jemand sagte in gebrochenem Niederländisch, dass alle Einwohner dieser Straße innerhalb von 2 Stunden ihre Häuser verlassen sollten, Türen und Fenster offen stehen lassen und nicht vor 5 Uhr am nächsten Morgen zurückkehren. Ein Grund wurde nicht angegeben, aber Sofieke wusste, weshalb sie weg sollten: die Deutschen wollten ihre Raketen diesmal mitten aus der Stadt abschießen. Auf dem flachen Land war es ihnen zu brenzlig geworden. Den ganzen Tag machten die englischen Flieger Jagd auf sie.
Sofieke beschloss, den Befehl zu ignorieren. Sie öffnete Fenster und Türen aber blieb in der Wohnung. Die Deutschen würden wohl kaum kommen, und alle Wohnungen durchsuchen. Sie würden die Raketen ja nicht direkt von ihrer Straße aus abschießen, dazu war hier viel zu wenig Platz. Sofieke nahm an, dass sie in den Haagse Bos gehen würden, den Stadtwald – oder vielmehr in das, was vom Stadtwald noch übriggeblieben war. Ein erheblicher Teil der Grünanlage hatte dem Panzergraben und den anderen Verteidigungseinrichtungen der Festung Den Haag weichen müssen.
Nach und nach verließen die anderen Bewohner das Haus. Jemand klopfte an Sofiekes offene Wohnungstür. Sie reagierte nicht.
»Schon weg«, sagte der Nachbar. Sie hörte, wie er die Treppe hinunterging.
Sofieke sah, wie die Menschen die Straße entlanggingen, in Richtung Süden. Es dauerte etwas länger als zwei Stunden, aber am Ende waren alle verschwunden. Bei Einbruch der Dunkelheit kamen die Deutschen. Sofieke hatte nicht erwartet, dass sie durch ihre Straße fahren würden, aber vielleicht war es der unauffälligste Weg. Vorweg fuhren Lastwagen mit ein paar Dutzend Soldaten, und dann kamen die Transporter mit den Raketen. Riesige Raketen – Sofieke hatte sie noch nie aus der Nähe gesehen. Sie hatte nicht gedacht, dass sie so groß waren. Hinterher fuhr ein Tanklastwagen, der vollständig mit Eis bedeckt war. Das musste der flüssige Sauerstoff sein, von dem Gerhard erzählt hatte. Soldaten und Fahrzeuge verschwanden in Richtung Haagse Bos.
Dann geschah nichts. Sofieke war schon im Bett, als vielleicht zwei Stunden später plötzlich ein lautes Donnergrollen einsetzte. Sofieke stürzte ans Fenster. Das Geräusch wurde lauter, ging in ein infernalisches Zischen über, und schließlich erhob sich unendlich langsam, wie es schien, die Rakete in die Luft, einen langen Feuerschweif hinter sich herziehend. Eigentlich sah man nur den Feuerschweif. Die Rakete wurde schneller und schneller, dann hörte das Geräusch plötzlich auf, auch das Feuer war nicht mehr zu sehen, und alles wurde wieder still.
Die Ruhe dauerte nur wenige Minuten, dann wurde die zweite Rakete abgeschossen, von einer etwas anderen Position, sodass Sofieke wenig davon sehen konnte. Auch dieser Abschuss funktionierte einwandfrei. Eigentlich hätte Sofieke jetzt Fenster und Türen wieder schließen können, aber wahrscheinlich war es besser, wenn sie das nicht tat. Es wäre zu offensichtlich gewesen, dass sie entgegen dem Befehl hier im Haus zurückgeblieben war. Sie stand am Fenster und sah hinaus in die Nacht. Nichts regte sich. Die leeren Häuser waren vollkommen dunkel. Sie war allein in dieser Stadt, in der alle Häuser heil und alle Menschen tot waren.
Nein, sie war nicht der einzige Mensch in dieser Stadt. Irgendjemand ging mit langsamen Schritten die Straße entlang. Er blieb stehen, zündete sich eine Zigarette an. Sofieke war sich sicher, dass es ein deutscher Soldat war. Wer sonst hatte noch Zigaretten? Was wollte der Mann? Er hatte eine Taschenlampe. Sofieke sah, wie er im Eingang des Hauses gegenüber verschwand. Wenig später sah sie den Lichtkegel seiner Taschenlampe hinter den offenen Fenstern hin und her wandern. Der Mann durchsuchte die Wohnung. Kein Zweifel, er suchte nach Dingen, die er stehlen konnte.
Sofieke zog sich vom Fenster zurück und ging wieder in ihr Bett. Sie konnte nicht einschlafen. Waren das nicht Schritte im Haus? Nein, sie hatte sich getäuscht. Alles war ruhig. Oder? – Nein, das waren Schritte. Unten, im Erdgeschoss. Und Geräusche, als würden Schränke geöffnet und Schubladen herausgezogen.
Sofieke erschrak. Sie stieg im Nachthemd aus dem Bett, lief so leise wie möglich zum Eingang und schloss die Wohnungstür. Nicht leise genug. Die Schritte waren jetzt auf der Treppe. Wo war der Schlüssel? Warum steckte der Schlüssel nicht? Sie hatte ihn abgezogen, vorhin, als sie erwogen hatte, das Haus zu verlassen. Er musste in ihrer Handtasche stecken. Sie riss die Handtasche vom Tisch, aber bevor sie den Schlüssel fand, wurde die Tür geöffnet, und ein junger Soldat stand im Eingang.
»Wen haben wir denn da?«, sagte er.
Er richtete den Strahl seiner Taschenlampe auf sie.

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12. Februar 2020

'Schicksalspfad des Tempelritters 2 - Adelsintrigen' von Olivièr Declear

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Köln Anno Domini 1235: Die Ländereien der verzweifelten Gräfin Ida von Zudendorp werden seit langem von schwarzgekleideten Reitern angegriffen. Sie und ihre Gefolgschaft ringen bereits mit dem Tode. In ihrer Not stehen nur noch der kampferfahrene Ritter Richard von Portus und der Orden der Tempelritter an ihrer Seite. Wer will der Gräfin schaden? Und warum?

Inmitten einer Welt voller Intrigen, adeliger Machtspiele und unzähliger Gefahren wollen die beiden die Wahrheit ergründen. Eine Reise beginnt, die sie unter größten Strapazen und unter Einsatz ihrer Leben sogar bis in das weitentfernte Rom führt.

Begeben Sie sich gemeinsam mit Ida und Richard auf ein Abenteuer und erleben Sie mit ihnen das Mittelalter in all seinen Facetten.

Adelsintrigen ist der zweite Band der Reihe »Schicksalspfad des Tempelritters« von Olivièr Declear.

Anleser:
Fluch
Richard hörte das Peitschen der Zweige, spürte die Schläge durch das Polster seiner Rüstung. Der Weg vor ihm, ein wankendes Bild im ständigen Auf und Ab des wilden Ritts. Der dunkle Pfad des Waldweges nur schwach vom durchscheinenden Mondlicht erhellt. Die Last des ohnmächtigen Körpers vor ihm über dem Widerrist schien die vertraute Einheit zu seinem Tier genommen zu haben. Richard hielt sich kaum im Sattel, wenn sein Pferd über Hindernisse sprang, die er nicht im schwachen Licht erahnt hatte. Durch die dicke Polsterhaube unter seiner Kette vernahm er nur wenige Geräusche seiner Umgebung. Das Reiben und Schlagen der Kettenglieder übertönte beinahe die kräftigen Hufschläge seines Tieres. Bei dem hastigen Versuch, einem tiefhängenden Ast auszuweichen, spürte er, wie der vor ihm liegende Körper vom Pferd zu gleiten drohte. Mit einem raschen Griff erfasste er ihn und hielt ihn an seinem Platz. Es war mehr das Gefühl in seinem Bauch, das Trommelschlägen glich, weniger sein Gehör, das ihn spüren ließ, dass die Verfolger immer näher kamen. Wie feiner Sprühregen flog ihm der Speichel seines erschöpften Pferdes entgegen.
Richard trieb sein Tier, das an die Grenzen seiner Kraft gekommen war, immer aufs Neue an. Die wilde Jagd durfte nicht verloren werden. Sein Hengst fuhr mit dem Kopf herum, als könne er seinem Reiter damit zeigen, dass er diesen scharfen Ritt nicht mehr ertragen konnte. Aber Richard wusste, wie stark sein Pferd war. Seine ganze Hoffnung lag darin, dass die Pferde der Verfolger vor seinem Pferd zusammenbrechen würden. Er rief ihm zu: »Nur ein kurzes Stück, lass mich nicht im Stich!« Sein Pferd schien ihn verstanden zu haben. Nochmals beschleunigte es und flog mit seinem Herrn über den Weg.
Als sein Tier zu straucheln begann, wusste Richard, dass jetzt nur noch der Kampf blieb. Er ließ sein Pferd auslaufen und wandte sich den Verfolgern zu. Aber da war niemand. Er sah keine Reiter. Auch das Trommeln in seinem Bauch spürte er nicht mehr. Vorsichtig lenkte er sein Pferd zwischen die Büsche des Wegesrandes, um den Pfad aus dem Dickicht heraus zu beobachten. Kaum war er in seiner Deckung angekommen, spürte er erneut das Donnern der Hufen, noch bevor er sie hörte. Mehrere Reiter jagten in einer dichten Gruppe an ihm vorbei, ihre Schwerter erhoben. Richard klopfte den Hals seines Pferdes: »Das hast du gut gemacht, alter Freund.«
Kaum war er aus dem Sattel seines Tieres gestiegen, wandte sein Hengst den Kopf und stupste ihn mit seiner Nase, um die Belohnung für seinen treuen Dienst einzufordern. Richard schmunzelte und nahm ein Stück Rübe aus seiner Satteltasche. Mit flacher Hand hielt er es dem Freund hin. »Wenn wir in Sicherheit sind, sollst du besser belohnt werden. Du hast uns das Leben gerettet.«
Sein Blick fiel auf das Mädchen. Noch immer regte sich ihr Körper nicht. Richard nahm den ledernen Schlauch und goss ein wenig Wasser über ihren Kopf. Sie hob ihn erschrocken und sah ihn mit verängstigten Augen an. Richard legte einen Finger vor seinen Mund: »Keine Angst, ich werde dir nichts antun. Wir sind fürs Erste in Sicherheit«, flüsterte er. Das Mädchen sah ihn mit großen Augen an, aus denen die Furchtsamkeit noch nicht gewichen war. Stumm nickte sie und bemühte sich, vom Pferderücken zu gleiten. »Wie ist dein Name, Mädchen?« Leise antwortete sie: »Siena, edler Herr.« Richard betrachtete ihre schmutzige und zerlumpte Kleidung. »Warum haben diese Strauchdiebe dein Dorf überfallen?« Siena wusste auch nicht viel mehr, als er selbst beobachtet hatte. Sie war vom Lärm aus dem Haus gelockt worden und sah eine große Schar Reiter, die wahllos auf jeden einschlug, der ihren Weg kreuzte. Als sie fliehen wollte, spürte sie einen heftigen Schlag, der sie zu Boden stürzen ließ. Mehr konnte auch sie nicht sagen. Auch hatte sie keinen der Reiter erkannt. Richard erzählte ihr: »Wir sahen, wie du von einem Pferd zu Boden gestoßen wurdest. Aber es traf dich kein Huf. Der Schreck nahm dir die Sinne.« Siena sah ihn fragend an. »Ich sah Euch mit Euren Begleitern. Wo sind sie?« Richard schüttelte traurig das Haupt. »Für einfaches Diebesvolk kämpften diese Reiter zu gekonnt. Nur mir ist die Flucht gelungen.« Dann schwieg er, während er in seiner Erinnerung einen Anhaltspunkt suchte, wer für diesen Angriff verantwortlich gewesen sein könnte. Aber er fand nichts, was die Angreifer verraten hätte. »Wir waren auf dem Weg zu der Herrin deines Ortes. Du wirst mich erst einmal dorthin begleiten.« Als sie aufbegehren wollte, sagte er mit strengerer Stimme als gewollt: »Du wirst gehorchen und folgen, wie man es dir heißt. Hast du mich verstanden?« Als sie mit widerwilligem Blick nickte, setzte er milder hinzu: »Die Herrin wird dich sicherlich bald zu deinen Leuten schicken.«
Richard las in ihrem Gesicht, dass diese Hoffnung nur ein schwacher Trost für das Mädchen war. Er konnte verstehen, dass sie sich sorgte und schnell zurückkehren wollte. In diesem Moment galt es jedoch, erst einmal zu erfahren, woher der Angriff gekommen sein könnte und wie zu handeln sei. Der Ritter legte seinen Umhang ab und gab dem Bauernmädchen den Befehl, sich einen Schlafplatz zu suchen. Mit einem freundlichen Lächeln reichte er ihr den Mantel als Decke. Nachdenklich blickend versorgte er sein Pferd, so gut es an diesem Ort möglich war. Der Weg war zu gefährlich und es war zwecklos, in der Nacht durch den Wald zu streifen. Daher entschloss er sich, auf das Licht des beginnenden Tages warten. Mit finsterem Blick beobachtet er die Nacht, während er an den Stamm eines Baumes kauerte. Seine Sinne achteten auf jedes Geräusch des Waldes. Aber die Reiter schienen die Suche aufgegeben zu haben. Die Geräusche des nächtlichen Waldes wurden nur manchmal von dem leisen Schluchzen des Mädchens gestört.
Als er die Magd bei dem ersten Licht wecken wollte, fand er sie bereits wach. Er betrachtete ihre geröteten Augen und die Sorge in ihrem Gesicht. Ob sie überhaupt Schlaf gefunden hatte? Zu gern hätte er ihr tröstende Worte geschenkt. Aber er durfte sich dem Gesinde nicht offenbaren, als wären sie seinesgleichen. Richard brachte ihr Trockenfleisch und reichte ihr den Lederschlauch mit Wasser. Misstrauisch schnupperte Siena an dem Lederschlauch; »Ich soll kein Wasser trinken. Es macht krank.« Richard lachte leise; »Dieses kannst du trinken, es stammt aus meinem Brunnen und ist feinstes Quellwasser. Trink nur, Kind. Wir müssen bald aufbrechen.«
Obwohl er sicher war, dass die Reiter ihnen jetzt nicht mehr auf diesem Pfad entgegenkommen würden, zog er das Kettengeflecht mit der Haube in den Nacken und lauschte aufmerksam nach möglichem Hufschlag. Die Spuren, welche die schweren Pferde auf dem Weg hinterlassen hatten, ließen ihn erkennen, in welcher Eile sie unterwegs gewesen waren. Abrupt endete ihre Spur, als hätten sich die Reiter in Luft aufgelöst. Verwundert hielt Richard an. Er blickte sich um und suchte nach Zeichen, die ihren weiteren Weg verraten könnten. Aber da war nichts. Kein gebrochener Zweig. Keine Spur in den Wald hinein. Wo waren sie geblieben? Vor ihnen lag ein jungfräulicher Weg, auf dem kein Grashalm gebogen war. Kopfschüttelnd setzte er seinen Weg mit Siena fort.
Gegen Mitte des Tages erreichten sie die Ebene, auf der sich die Befestigung befand. Schon von Weitem sah er den Turmhügel aufragen. Die kleine Ansiedlung unter dem Turm war von einem gefluteten Graben umgeben. Diese Ansiedlung erschien jämmerlich gegen die prächtigen und trutzigen Burgen der höheren Lagen. Aber wo es keinen Steinbruch gab, mussten Gräben und Holz als Schutz gegen Diebe reichen. Als sie die Ansiedlung betraten, betrachtete er die arg verfallen Gebäude. Er war vor Jahren das letzte Mal zu Gast. Damals lebte der Herr des Gebietes noch. Der Graf von Zudendorp war ein ewig unzufriedener Mann, mit dem es häufig Grenzstreitigkeiten zu schlichten galt. Sein Herr, der alte Bischof zu Coeln, ließ ihm kaum mehr, als er zum Leben brauchte. Auch unter dem neuen Herrn war es nicht besser geworden. Seit dem der Bau des neuen Domes beschlossen worden war, presste die Kirche ihre Vasallen bis zum Blute.
Am Wohnturm verlangte er, die Gräfin zu sprechen. Es dauerte eine Weile, bis man ihn vorsprechen ließ. Die Gräfin war ebenso verfallen wie ihre Heimstatt. Tiefe Ringe lagen um ihre Augen. Zahlreiche Falten hatten sich in ihr Gesicht gegraben. Richard war erschrocken, wie sich diese einstmals hübsche Frau verändert hatte. »Nun, Graf Richard. Wenn ich mich recht entsinne, seid Ihr selten ein Mann, der frohe Botschaft bringt«, empfing sie ihn kühl. Er verbeugte sich leicht und sah sie einen Moment schweigend an. Dann erwiderte er: »So wird mir wohl weiterhin der Ruf als Bote schlechter Nachrichten bleiben.« Die Gräfin schwankte leicht, während ihre Hand Halt an der Lehne eines Stuhles suchte. »Dann heraus mit Eurer Botschaft. Schlimmer als es ist, kann es ohnehin nicht mehr werden.«
Die Frau tat ihm leid, aber es half nichts, er musste die Nachricht überbringen. »Euer Besitz, eine halbe Tagesreise von hier, wurde überfallen.« Die Gräfin sank kraftlos und bleich auf den Stuhl. Stumm, fast anklagend sah sie Richard an. »Ich weiß nicht mehr über den Umstand, als dass ich meine Begleiter dabei verloren habe und selbst kaum mit dem Leben davongekommen bin. Aber ich habe Euch ein Mädchen des Ortes mitgebracht, die den Überfall überstanden hat.« Dabei griff er hinter sich und führte die hinter ihm stehende Siena nach vorne. Ungelenk verbeugte sich das Bauernmädchen vor seiner Herrin.

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11. Februar 2020

Jürgen Ehlers

Jürgen Ehlers wurde 1948 in Hamburg-Hohenfelde geboren und lebt heute mit seiner Familie in einem Dorf unweit von Hamburg. Er ist Geowissenschaftler und Autor. Sein Schwerpunkt sind historische Kriminalromane und Thriller.

Sein erster Krimi "Weltspartag in Hammwinkel" erschien 1992 und wurde mit dem Friedrich-Glauser-Preis als bester deutschsprachiger Kurzkrimi ausgezeichnet. In letzter Zeit hat sich Jürgen Ehlers auf historische Kriminalromane spezialisiert. Sein neuestes Werk "Durch die kalte Nacht" spielt in den Niederlanden 1943-45. Es ist der abschließende Band der Trilogie "Liebe und Verrat in den besetzten Niederlanden".

Weblink: www.juergen-ehlers-krimi.de


Bücher im Buch-Sonar:




'Kennwort: Roter Mohn' von Hermann Markau

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website Hermann Markau
Zwei Freunde, Blankstein und Winter, haben gerade die Insolvenz einer gemeinsamen Firma hinter sich gebracht, als sie als Mitarbeiter einer großen deutschen Dachorganisation von Recyclingfirmen angeworben und nach Andalusien geschickt werden, wo sie deutschen Residenten und Touristen Beteiligungen an eben diesen Firmen verkaufen sollen. Sie haben große Erfolge und sammeln Millionen ein.

Sie bemerken jedoch bald, dass es in ihrer Firma nicht mit rechten Dingen zugeht. Man verpflichtet sie nämlich, in regelmäßigen Abständen große Geldsummen auf ein Konto bei einer Bank in Tanger einzuzahlen.

Im Laufe der Zeit werden aus Freunden Feinde, Blankstein beschließt auszusteigen und stiehlt auf der letzten Marokko-Tour die Geldtasche mit 1,65 Mio. Euro. Durch einen Zufall gelangt das Geld in den Besitz zweier nichtsahnender Deutscher, die für einige Tage in Nerja, am östlichen Rand der Costa del Sol, Urlaub machen ...

Anleser:
Algeciras war von Torremolinos ungefähr 120 km entfernt. Die Fahrt dorthin würde, einige Eventualitäten eingerechnet, fast zwei Stunden dauern. Wenn der Wagen dann auf dem großen Parkplatz vor dem Fährhafen abgestellt war, musste man noch mindestens zehn Minuten gehen, bis man die Fähre erreicht hatte. So verließen sie Torremolinos bereits kurz vor sieben Uhr, um die Fähre, die um zehn ablegen sollte, ohne großen Stress pünktlich zu erreichen.
Als Winter die Tasche von Siereck in Empfang nahm, wurde ihm ein klein wenig anders ums Herz. Er wusste, dass sich 1,2 Millionen Euro in Hundert-Euro-Banknoten in dem unscheinbaren Behältnis befanden, und malte sich aus, wie die Menge Geld gestapelt und auf dem Tisch liegend aussah. Es hatte für ihn schon immer eine faszinierende Wirkung gehabt, sich große Geldbeträge auf diese Art und Weise vorzustellen, weil sich ihm dadurch am besten die Macht dieses Gottes Mammon offenbarte, dem er still und heimlich hörig war.
An ihm, dem Geld, bewies sich für ihn, wer letzten Endes im Leben Bedeutung erlangt hatte. An ihm machte er Erfolg und Misserfolg fest, Bewunderung einerseits und Neid.
Insgeheim empfand er vor allem eines – auch und vor allem Blankstein gegenüber, der alles besser konnte als er – Neid, wenn er auch ängstlich darauf bedacht war, diesen Wesenszug seiner Persönlichkeit ja nur für sich zu behalten, immer den Ausgeglichenen zu spielen, dem es nichts ausmachte, stets in der zweiten Reihe zu stehen. Die Wahrheit sah mittlerweile anders aus.
Und so wurde ihm ein klein wenig seltsam ums Herz, als er die Tasche aus Sierecks Händen entgegennahm.
Blankstein fuhr. Die Fahrt ging an Orten mit wohlklingenden Namen vorbei, Orten, die für ihn immer schon der Inbegriff des sorglosen Lebens und des Reichtums waren: Fuengirola, Marbella, Estepona.
Als sie Estepona hinter sich gelassen hatten, schälte sich langsam ein anfangs hellgrauer, dann immer dunkler werdender kleiner Brocken aus dem Morgendunst am Horizont, der schnell an Größe gewann, je mehr sie nach Süden fuhren: Der Affenfelsen von Gibraltar.
»Was würdest du machen, wenn du soviel Geld hättest?«
Die Frage kam unvermittelt. Aber sie amüsierte Blankstein mehr, als dass die Beantwortung ihn vor Probleme stellte.
»Wieso? Ich hab´ doch fast soviel.«
Da war sie wieder, diese Arroganz. Diese feinen Anspielungen immer, dass er besser war als die anderen, vor allem als Winter.
»Im Ernst.« meinte Winter. »Auf einen Schlag 1,2 Millionen! Du müsstest nie mehr arbeiten.«
»Mein Gott! Die Arbeit gefällt mir doch«, insistierte Blankstein. »Was willst du?«
»Nichts! War nur so `ne Frage.«
Der Rest des Weges bis zur Fähre verlief so problemlos wie der Anfang der Reise. Als sie das Schiff sahen, waren sie überrascht von der Größe. Und überrascht auch von der Menge der Menschen, die mitfahren wollten. Vielen sah man nicht an, welchen Geschäften sie drüben in Afrika nachzugehen gedachten. Einige erkannte man sofort als Weltenbummler, junge Leute mit Rucksäcken, die der Zauber Marokkos vielleicht schon lange gefesselt hatte und die jetzt überprüfen wollten, ob dieser Zauber hielt, was er versprach.
Einige hofften vielleicht, günstig an Drogen zu kommen. Andere waren normale Geschäftsleute, die Handel trieben. Und viele waren Marokkaner, die mit allem möglichen und unmöglichen Zeugs die Decks der Fähre bevölkerten, um es zu Hause innerhalb der Familie zu verteilen.
Da sah man halbe Fahrräder auf Autodächern festgezurrt, Matratzen, Sonnenschirme und Kartons mit Kleidungsstücken und vieles mehr, was für die Bewohner des reichen Europa nur noch Müll war.
Um kurz vor zehn wurde das große Tor am Bug des Schiffes geschlossen. Man hörte zwei langgezogene, tiefe Sirenentöne. Und die Überfahrt begann.
Blankstein und Winter hatten im Salon eines der oberen Decks einen Sitzplatz gesucht und gefunden. Ringsherum konnte man auf das Meer sehen, als sie im Begriff waren, an Gibraltar vorbei die Bucht von Algeciras zu verlassen. Winter verabschiedete sich.
»Ich geh´ mal hoch«, sagte er und verschwand in Richtung Oberdeck.

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10. Februar 2020

'Die Leiche bin ich: Ein Ruhrpottkrimi' von Margarethe Magga

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Die Studentin und Aushilfskellnerin Liane findet sich, ohne Erinnerung an die letzten Stunden in einer Sackgasse in Bochum abgelegt, wieder. Nur widerstrebend lässt sie den Gedanken zu, dass sie anscheinend ermordet wurde. Kurz vor der Obduktion wird ihr Körper aus dem Kriminalpathologischen Institut entführt. Die scheinbar sinnlose Tat stürzt den Polizeiapparat in hektische Betriebsamkeit, aber die Leiche wird nicht gefunden.

Die Kriminalbeamten Luppert und Frauke stürzen sich verbissen in die Suche nach dem Mörder, der sie mehrfach auf falsche Fährten führt. Mit ihren ganz eigenen Methoden sucht auch die aufstrebende Journalistin Anne Greis nach dem Mörder. Sie ist es auch, die als Erste entdeckt, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Soll sie den sympathischen Frauke einweihen oder auf eigene Faust handeln?

Die Leser werden in dem spannenden Regionalkrimi „Die Leiche bin ich“ von Margarethe Magga von einer Wendung zu nächsten gejagt und haben, wie auch die Protagonisten, kaum Zeit zum Verschnaufen, denn aus der Hand legen will man den Roman nicht besonders gerne. Die Autorin verleiht dem Thema Serienmord das gewisse Etwas, so dass es auf den Seiten nicht an Nervenkitzel und Lesefreude mangelt.

Anleser:
Was ist das? Da ist doch jemand. Geht es jetzt los? Oh Gott, noch nicht, bitte, ich bin noch nicht soweit! Bitte!

Die Tür war lauter ins Schloss gefallen, als er erwartet hatte. Zumindest kam es dem großen, kräftigen Mann mit dem akkuraten Haarschnitt und dem hellblauen Hemd, dessen Knöpfe Schwerarbeit leisten mussten, sehr laut vor. Einen Augenblick lang verharrte er regungslos, die Kiefer fest zusammengepresst. Dann spürte er, wie angespannt er war, und atmete mehrmals, tief, langsam und bewusst, bevor er sich Schritt für Schritt, wie als Kind beim Indianer spielen, seinem Ziel näherte.

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7. Februar 2020

'Vereinte Welten: Gewagtes Vertrauen' von Anke Becker


Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Autorenseite bei LovelyBooks
Der letzte Funke, die Hoffnung auf Frieden, droht zu verlöschen. Konflikte um Liebe, Macht und Gier brechen auf.

Janaija ringt um das Überleben der vereinten Welten - gegen Kadân und Shiran, die ebenfalls das Schlimmste verhindern wollen. Die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen. Notwendige Entscheidungen werden jeden der Drei über die eigenen Grenzen hinausführen. Der Preis ist hoch. Wird es im Kampf mit der uralten Zivilisation einen Sieger geben?

Band 3 der SciFi-Fantasy-Reihe 'Vereinte Welten' mit deutlich gesellschaftskritischen Spitzen. Für Leser ab 18.

Im Finale der Trilogie spitzt sich die Situation zu und gipfelt in schweren Entscheidungen. Die Protagonisten müssen ihren Weg gehen, um die ihnen bekannte Welt vor dem Untergang zu bewahren. Wie zuvor werden euch die Wendungen und die Charaktere mitreißen. Zur Info: Hier regieren Frauen. Vorsicht! Der Inhalt könnte kontrovers wirken.

Anleser:
„Janaija.“
Shiran hörte das Keuchen in der Nacht, welches sie aus dem Schlaf riss. Nicht schon wieder ein Alptraum, dachte sie. Kadân hechelte neben ihr im Bett nach Luft. Er schrie.
„Ich bin bei dir“, murmelte sie, ohne ihn anzusehen. Ihr Kopf fand seine Schulter, sie kuschelte sich an ihn. Es brauchte einen Moment, bis die unnatürlich starke Hitze seines Leibes in ihren halbwachen Verstand sickerte.
Zögerlich öffnete sie die Augen und wich entsetzt zurück. Seine Adern zeichneten sich unter der hellen Haut ab, leuchteten silbrig-violett. Die Iriden glühten in der Dunkelheit, schienen aber nichts wahrzunehmen. Gequält jaulte der Seefahrer auf.
Shiran packte ihn. „Kadân“, kreischte sie, „wach auf!“
Den Körper verkrampft und halb gekrümmt, schlug er unkontrolliert um sich. „Nein“, jammerte er, „nein.“
Baramee platzte ins Zimmer, drückte den Lichtschalter. „Was?“, blaffte sie. „Was ist jetzt wieder?“
„Keine Ahnung!“
Kadân lag, plötzlich wie gelähmt, auf der Matratze. Sein Brustkorb hob und senkte sich sichtbar, seine sehnige Gestalt glänzte nass im bläulichen Lampenschein. Die violetten Augen aufgerissen, starrte er an die steinerne Decke aus beigen Felsen. Ein fließendes Netzwerk aus Adern schimmerte aus ihm heraus.
Zärtlich strich die Kämpferin ihm die feuchten Strähnen aus der Stirn. Sie beugte sich über ihn. „Ist alles gut?“ Im Augenwinkel bemerkte sie Baramee, die sich langsam dem Bett näherte.
Sein Blick fixierte sie, die maskenhafte Miene zeigte kein Gefühl. Wie eine hölzerne Puppe reichte er Shiran die Hand. Sie half ihm sich aufzusetzen.
„Wie geht es dir?“
Seine Faust traf ihr Nasenbein. So heftig, dass sie mit dem Rücken auf die Matratze prallte. Die ehemalige Gardistin rappelte sich auf, schob die Schmerzen an den Rand ihres Bewusstseins. Die Arme in Abwehrhaltung und bereit zum Angriff starrte sie ihn an. Blut lief ihr das Kinn hinunter, rann über ihre nackten Brüste. Sie schmeckte es auf der Zunge.
In den Zügen ihres Partners erschien ein kaltes Lächeln.
„Janaija“, flüsterte Shiran, eine andere Erklärung fand sie nicht. Sie wechselte einen Blick mit Baramee. Diese nickte und stürzte sich gleichzeitig mit ihr auf Kadân. Beide Frauen brachten die Erfahrung vieler Kämpfe mit sich. Nur bisher hatten sie keinen Gegner, den sie nicht verletzen wollten.

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6. Februar 2020

'HAI NOON am Pool' von Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki

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Website Herzgeschichten | Autorenseite im Blog
Puderweißer Sandstrand, sanft im Wind wiegende Palmen, atemberaubende Sonnenuntergänge und kreolische Küche – die Seychellen. Endlich starten die beiden Studentinnen Annike und Luana in ihren Traumurlaub, auf den sie so lange gespart haben.

Noch während des Fluges lernen sie eine Gruppe junger Männer kennen. Die Chemie stimmt auf Anhieb, man hat das gleiche Hotel gebucht und schnell sind gemeinsame Urlaubstage beschlossen. Annike verliebt sich in den sportlichen Phil und auch Luana hat beste Flirtchancen.

Es könnte paradiesisch sein, doch leider hängt sich der alleinreisende Tiziano wie eine Klette an sie und entpuppt sich als fiese Plage.

Für kurze Zeit zum Einführungspreis von nur 99 Cent.

Anleser:
»Erst sagst du mir, wo du so viel Geld her hast. Nachher werde ich verhaftet und meine Fingerabdrücke sind da mit drauf. Das wäre die Arschkarte. Raus mit der Sprache, wo kommt die Knete her? Sag, sonst rühre ich – keinen – einzigen – Schein – an!«
»Du Schissbuxe!« Luana gab Annike einen leichten Klaps auf den Hinterkopf. »Als wenn ich irgendwo klauen würde! Da bist du deiner Mutter ziemlich ähnlich. Die sieht in mir ebenfalls immer kriminelle Anlagen gepaart mit Faulheit. Könnte sie mir zusätzlich Dummheit unterstellen, täte sie das auch noch. Da ich allerdings studiere, bleibt ihr dieses Argument verwehrt.«
Annike drehte den Kopf ruckartig zu ihr und starrte sie betroffen an. »Das war jetzt echt gemein.«
»Warum vertraust du mir nicht einfach? Ich habe es uns erarbeitet.«
»So viel Trinkgeld hast du niemals als Kellnerin in diesem Nobelrestaurant in den letzten Monaten bekommen!«, brach es aus Annike heraus. »Das kannst du mir nicht verklickern.«
Sie selbst konnte mit Trinkgeld nicht glänzen. Neben dem Studium arbeitete sie bei einer Fast-Food-Kette. Dort verdiente sie als Studentin gar nicht übel, bekam auch noch Schichtzulagen an Feiertagen und Wochenenden. Die nahm sie so gut wie immer mit, da die hauptamtlichen Angestellten an diesen Tagen gerne frei hatten.
Die gute Laune von Luana verschwand. »Und ob das Trinkgeld ist! Du hast an den Wochenenden Nachtschicht gemacht, ich genauso! Ich bin nämlich nach dem Restaurant zum nächsten Job gefahren.«
»Wie? Du hattest eine zweite Stelle? Davon hast du mir ja gar nichts gesagt!«
»Du hast es eh nicht gemerkt, weil du nicht da warst.«
»Aber sagen hättest du es doch können!«, beschwerte sich Annike.
»Und dann wärst du mir mit deinen Moralvorstellungen gekommen. Nee, ich habe das Geld verdient und wir geben es gemeinsam aus.«
»Wo war denn dieser Job?«
»Auf der Reeperbahn.«
Annike entglitten die Gesichtszüge. »Was hast du gemacht? Sag bitte nicht, du ...«

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5. Februar 2020

'Schicksalspfad des Tempelritters 1 - Dedericus' von Olivièr Declear

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Olivièr Declear bei Amazon | Autorenseite im Blog
Anno Domini 1225. Weite Gebiete Europas liegen in Schutt und Asche, bluten aus im gnadenlosen Krieg um Macht und Religion. Inmitten der Schlachten und Ränkespiele kämpft der junge Tempelritter Dedericus de Loen seinen eigenen Kampf, hin- und hergerissen zwischen Ordenspflicht, Liebe, Glaube und Zweifeln ...

Anleser:
Nichts wies an diesem Tage im Jahre des Herrn 1225 auf das drohende Unheil hin. Sicher, vom Isenberg kommt nur der Teufel, sagte das Volk. Schon in seiner Kindheit lauschte Dedericus mit Schaudern den Geschichten über derer von Isenberg, die sich die Mägde in der Küche erzählten.
Der Teufel tanze des Nachts im Mondenschein um deren Burg. Werwölfe und Hexen raubten den Dörfern um diesen Schreckensort die Kinder und Mägde.
Die Geister der verlorenen Seelen hörte man des Nachts in den Wäldern heulen und jammern.
Aber nicht der Teufel, nicht Hexen und Werwölfe kamen mit dem Isenberg, er kam mit Feuer und Schwert über ihre Burg.
Ramus de Loen eilte auf den Turm und rief die wenigen Männer zur Verteidigung. Sein Sohn, Dedericus, bekam die Aufgabe, die Frauen und Kinder im Turm zu sammeln und zur Ruhe zu bewegen.
In kurzer Zeit stand alles in Flammen, auch der Turm konnte nicht vor den geworfenen Fackeln und den Brandpfeilen der Isenberger Mannen behütet werden.
Der Rauch biss unerträglich in den Augen und die Hitze der brennenden Bodenbohlen auf den Etagen kam immer näher. Das Bersten der Tragbalken und die einstürzenden Böden stoben Kaskaden von Funken immer tiefer in den Turm hinein.
Die Männer bemühten sich vergeblich, die brennenden Etagen zu löschen und zogen sich in ihrem Kampf immer weiter in die Tiefe des Turmes zurück.
Ein Balken des letzten Bodens stürzte brennend auf Dedericus Schwester. Mit einem Aufschrei des Entsetzens stürzte die Gräfin De Loen durch den beißenden Rauch und Funkenregen in die Flammen des brennenden Balkens, um ihr Kind zu retten.
Sie spürte nicht, wie die heiße Asche ihre Kleidung und Haut umfing. Ignorierte den Schmerz der Glut unter ihren Knien.
Dedericus sah die Männer seines Vaters den Balken von dem zerschmetterten Körper zerren, während sein Vater die brennenden Kleider seiner Mutter mit seinem Umhang zu löschen suchte.
Dieses unglaubliche Inferno um ihn herum, das Schreien, Weinen, die Gluthitze der Flammen, umgeben von Rauch und Funkenflug, ließ ihn erstarren. Das Geschehen schien ihm wie ein schrecklicher Traum, nicht wahrnehmend, dass dieser Albtraum in den Tag entsprungen war.
Der harte Griff eines Mannes erfasste seinen rechten Arm und zog Dedericus durch das Inferno. Er folgte ohne Willen und Verstehen. Dem Schock des Entsetzens ergeben.
Der junge De Loen sah, wie er in den schmalen Einstieg des Fluchtganges des Turmes gezerrt wurde, wie Knechte an ihm vorbei stürmten, um die schweren Eichenflügel des Durchganges zu versperren.
Immer tiefer wurde er in die Finsternis des Ganges gezogen. Dedericus vernahm, wie sein Vater den Befehl gab, die Stützpfeiler vor dem Gang einzubrechen. Sah Männer in der Dunkelheit verschwinden und hörte die dumpfen Schläge von Hämmern auf das schwere Holz des Gebälks.
Das Bersten der Stützen und das Geräusch des einstürzenden Ganges ließen den Boden unter seinen Füßen erbeben.
Als die Flüchtenden von dem Staub des eingestürzten Erdreiches erreicht wurden, kam erneut Leben in den Körper des jungen Mannes.
Mit einem heftigen Ruck befreite sich Dedericus von dem schmerzenden, eisernen Griff des Mannes, der ihn durch den Tunnel zog.
Mit raschem Schritt folgte er dem kaum vorhandenen Schein einer fast erloschenen Fackel. Es erschien Dedericus wie eine Unendlichkeit, bis sie zum Ausgang des Fluchtweges gelangten.
Einige der Männer hoben in schier übermenschlicher Anstrengung die schweren Bretter über ihren Köpfen, welche von dickem Erdreich bedeckt waren, aus ihren Fugen.
Von außen war der Ausgang nicht vom restlichen Waldboden zu unterscheiden.
Als die Abdeckung aufgestoßen war, stiegen die Fliehenden über die rutschigen, unebenen Stufen hinauf in den Wald, nahe dem Hellweg.

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'Handbuch persönliche Sicherheit' von Michael Schubert

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website CQC International
Mit optimiertem Verhalten Gefahrenlagen erkennen, sicher reagieren.

Tritt eine Bedrohungslage ein, sei es ein Gewaltverbrechen wie Raub oder Überfall, ein Handgemenge, Androhung von Gewalt oder ein Attentat, ist es entscheidend, wie Sie reagieren und das Sie reagieren. Auch das Erkennen von potentiellen Gefahren gehört dazu.

Das vorliegende Handbuch gibt Ihnen Handlungsempfehlungen, wie Sie bei solch einem Notfall die Nerven bewahren und mit klarem Kopf sich selbst und Ihre Liebsten beschützen können. Es dient dazu, Ihnen und Ihren Familienmitgliedern und Freunden ein hilfreicher Ratgeber zu sein.

Weitere Inhalte sind:
- Kinderschutz
- Verhaltensempfehlungen für Eltern und Kinder
- Notwehrgesetze und deren Anwendung
- potentielle Gefahren erkennen
- Tätergruppen, Täterprofile
- Umgang mit Behörden
- Flucht und Deckung
- Eigensicherung
- die eigene Psyche in Notsituationen
- Verhalten der Bevölkerung
- Hilfsmittel zur Selbstvereidigung
- Kleiner Waffenschein - was ist das genau?
uvm ...

Anleser:
Wir alle, ob Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester, Oma oder Opa, Onkel oder Tante, Freunde und Nachbarn, Freund und Freundin. Wir alle haben das natürliche Bedürfnis, unsere Liebsten vor Gefahren beschützen zu wollen. In den meisten Fällen besteht keine Notwendigkeit dazu, da wir in einem sehr sicheren Land leben. Dennoch können sich harmlose Situationen schnell in gefährliche Situationen ändern. Die Vergangenheit zeigte uns dies des öfteren. Damit wir alle unsere Liebsten im Bedarfsfall beschützen können, habe ich dieses Handbuch geschrieben.

Es dient dem Zweck, wichtige Taktiken und Verhaltensweisen, die Ihnen um Ihren Liebsten im Notfall das Leben retten können, zu erlernen. Gewalttaten und Anschläge weisen oftmals gleiche Muster auf. Diese zu verstehen ist ein wichtiger Teil dieses Handbuchs. Ein anderer Teil besteht darin, sein Verhalten, seine Beobachtungsgabe und Achtsamkeit zu schärfen und zu schulen. Das bedeutet, seine Umgebung besser mit anderen Augen und Ohren wahr zu nehmen, um bevorstehende Gefahren zu erkennen, du deuten und adäquat darauf zu reagieren, um sich und seine Liebsten in Sicherheit zu bringen. Ich warne jedoch davor, allzu Übervorsichtig sein Leben zu leben. Freiheit ist das größte Gut und eben diese heißt es zu bewahren.

Dieses Buch dient als Nachschlagewerk und Informationsquelle und möchte auch so verstanden werden. Ich möchte hier keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben. Ich gehe hier ganz bewusst nicht ins Detail und bleibe mehr an der Oberfläche, so dass der Inhalt leicht zu verstehen und leicht umzusetzen ist.

Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Der Inhalt dieses Buches kann die eigene Selbstverantwortung nicht ersetzen.

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4. Februar 2020

'Steinfall: Kriminalroman' von Ben Meyer

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Kommissar Steinfall wird nach einer Mordserie in einer Sonderkommission eingesetzt und lernt während der Ermittlungen die unscheinbare Emilie kennen. Nur wenig später scheint der Ausgang des Falles schon entschieden zu sein. Kommissar Steinfall entscheidet sich für einen Alleingang und die Ereignisse überschlagen sich.

Den Leser erwartet ein packender, fesselnder Krimi, der sich völlig unvorhersehbar entwickelt und bis zum Schluss spannend bleibt.

Anleser:
Die Boulevardpresse gierte nach dem Fall. Eine Serienmordserie schraubt die Auflage sprunghaft in die Höhe. Schmidt, der Polizeipräsident, stand unter Druck. Steinfall merkte es sofort, als er den Raum des Polizeipräsidenten betrat. Schmidt saß etwas verkrampft auf seinem Sessel am Schreibtisch und hielt einen Kugelschreiber in der Hand. „Haben wir erste Ergebnisse?“, fragte Schmidt, „dies ist ein sehr besonderer Fall. Die Presse schenkt dem Fall große Aufmerksamkeit.“ Steinfall setzte sich auf den Stuhl gegenüber. Er mochte es überhaupt nicht, wenn er bei Schmidt antanzen musste. Steinfall hielt nichts von Schmidt. Schmidt war faul, ein Blender und immer nur darum bemüht vor anderen gut dazustehen.

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3. Februar 2020

'Zwischen meinen Träumen' von Bea Cach

Kindle | Taschenbuch
Website Bea Cach | Autorenseite im Blog
Beate Fuhrmann erlebt ihr Leben ab einem bestimmten Zeitpunkt neu, nachdem Sie in ein künstliches Koma versetzt wird. Ist sie in einem Paralleluniversum, in einer neuen Matrix oder in einem Traum? Als alte Frau in einem jungen Körper versucht sie, alles anders verlaufen zu lassen und neue Wege zu gehen.

Was denken und fühlen Menschen, wenn sie in sich selbst gefangen sind? Leben sie in einer parallelen Welt, die von ihren Erfahrung, Wissen und Fantasie geprägt ist, oder herrscht Schweigen?

In der zweiten Sequenz durchlebt die Heldin einige Jahre noch einmal, doch neu, denn ihre Reaktion und die äußeren Begebenheiten sind unterschiedlich. Sie trifft die gleichen Menschen, jedoch in einem anderen Kontext, versucht in den Wirren der Zeit zu überleben und das Abenteuer ihres neuen Lebens zu überstehen.

Sie bemüht sich Antworten zu finden, denn Fragen hat sie wieder einmal viel zu viele.

Der 5. Roman der Reihe "Zwischen ...".

Anleser:
Wenn Träume zerplatzen wie Seifenblasen im Wind – was dann?

Beate Fuhrmann erwacht in ihrer Illusion aus dem Koma und wird von Erinnerungen, den gegenwärtigen äußeren Einflüssen und ihrer Fantasie in ein neues Leben katapultiert. Während dieser Geschichte versucht sie alles anders zu machen, ihr Sein neu zu gestalten, aber …

Können wir wirklich frei über unseren Lebensweg bestimmen? Wie würde es in einem Paralleluniversum aussehen, wenn jede unsere Entscheidung, jedes Gefühl, ja, gar jeder neue Gedanke eine andere Reaktion auf unsere Existenz hat? Genetische Veranlagung, Wissen, Interaktionen, Umwelt, Gefühle, Manipulation, Nahrung, Gesundheit, Ort, Zeit, einfach alles auf unser Sein einen Einfluss hat. Es formt unser Weltbild, aber …

Inwieweit verändern fremde Gedanken, Kulturen und Handlungen unsere Menschlichkeit? Ist die körpereigene Frequenz so dominant, dass wir immer die gleichen Menschen anziehen, oder wird dies durch fremde Interessen beeinflusst? Vielleicht sind es unsere Verhaltensweisen, die verschiedene Reaktionen hervorrufen und somit den Lebenslauf ändern, schließlich ist der Mensch selbst für sein Leben verantwortlich, aber …

Wieder wird sie mehr Fragen als Antworten finden, einige Abenteuer zu bestehen haben und versuchen, mit ihrer Gabe, wechselnder Identität, Wissen, sowie einiger Hilfe zu überleben. Nichts ist so, wie man es sich oft denkt und alles wird anders, als erwartet. Nur manchmal darf man in die Zukunft schauen und den eigenen Weg erkennen.

Sind wir nicht immer auf der Suche nach Wahrheit, Erkenntnis und einem Sinn?

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