26. Februar 2020

'ADAIN LIT (Reihe in 4 Bänden)' von E.M. Ascher

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website E.M. Ascher
Elben, Magier und Menschen.
Wasserwesen und Drachen.
Verzauberte Wälder und verschollene Völker.
Lichte Mächte und dunkler Wahn.
Eine einzigartige Liebe.


ADAIN LIT ist eine High-Fantasy-Saga in vier Bänden. Sie ist nicht nur spannend, sie zeichnet sich durch tiefe Weisheit aus. Die Saga öffnet den Blick für die Schönheit, die uns in unserer realen Welt umgibt, sie berührt und verzaubert.

Band 1 Adain Lit: Blutmagie - Ein Elbenroman
Band 2 Adain Lit: Vermächtnis der Magier
Band 3 Adain Lit: Drachengedanken
Band 4 Adain Lit: Im Schatten der Wolkenstadt

Alle vier Bände der Saga von ADAIN LIT enthalten in sich abgeschlossene Geschichten.
Neu erschienen:
Im Schatten der Wolkenstadt (Band 4)

„Mein ganzes Reich ist aus Grausamkeit entstanden. Grausamkeit und Tod ließen es gedeihen, ließen Wohlstand und Pracht erwachsen.“
Gefangen in den Abgründen ihrer eigenen Seelen drohen der Regent und die Hohe Priesterin der Wolkenstadt das gesamte Land ins Verderben zu stürzen.


Nebelinsel
Der kleine Trupp Männer stand am Ufer des Sees und starrte über das Wasser zu der Silhouette aus Baumspitzen, die schwerelos und schwarz über dem weißen Nebelband schwebte. Noch schlief die Legende friedfertig inmitten der schützenden Weite des schwarzen Sees, noch lag die nebelverhangene Insel im Schatten der Hügel. Unaufhaltsam strömte das klare Morgenlicht die bewaldeten Hänge herab. Der Selach und seine Männer beobachteten den Einfall des Lichtes schweigend. Die Luft war eisig und die gespenstische Einsamkeit dieses Ortes brachte die Seele zum Frieren.
„Ich sehe sie. Es ist nicht zu glauben“, raunte sein Adlatus. „Als damals der Wanderer davon sprach, habe ich es nicht für möglich gehalten!“
Die Worte seines Ratgebers machten dem Selach bewusst, dass diese Insel tatsächlich existierte. Er verengte seine Augen zu Schlitzen, um besser sehen zu können. Die Insel schien sich gegen ihre Entdeckung zu sträuben. Seit dem Frühjahr suchten sie bereits danach, er hätte längst in die Wolkenstadt zurückkehren sollen. Als sie jedoch vor vielen Tagen diesen Wanderer getroffen hatten, einen Mann, der von einer Insel der Musik, von einer Nebelwelt gesprochen hatte, der außerdem den verborgenen Pfad in diese abgelegene Hochebene gekannt hatte, war das Ziel in greifbare Nähe gerückt und hatte alle Bedenken hinweggefegt.
Das Sonnenlicht erreichte die Insel und verwandelte den Nebel in eine strahlende weiße Wand. Geblendet hielten die Männer ihre Hände vor die Augen.
„Holt den Sänger!“, ordnete der Selach an. Sein Befehl riss die Männer aus ihrer Verzauberung.
Der Junge wurde vor ihn geführt. Der Selach musterte ihn. Ein unscheinbares Wesen, das aussah wie eine streunende Katze. Das struppige schwarze Haar stand wirr in alle Richtungen, die dunklen Augen in dem mageren Gesicht waren ängstlich aufgerissen. Der halbwüchsige Knabe verneigte sich tief, den rauen Wollstoff seines verschlissenen Umhangs hielt er dabei schützend um sich geschlagen.
Der Junge wartete, während der Selach auf ihn herabsah. Groß und mächtig stand er vor ihm, wie der Berg der Wolkenstadt, den Mund zusammengepresst, als ob er etwas darin verschließen würde.
‚Dein Blick ist kühl, kühl wie der See‘, dachte der Knabe. ‚Unnahbar wie der Nebel über dem Wasser.‘
„Deine Stunde ist gekommen“, sagte der Selach, „dafür haben wir dich gehegt, dich warm gehalten und genährt. Nun tu, was deine Bestimmung ist!“
Der Sänger Halfta verneigte sich erneut, huschte an dem großen Mann vorbei und stellte sich an das Ufer des Sees. Träumend ließ er für einen Moment seinen Blick über seine verzauberte Bühne schweifen. 'Lange Gräser wie Haare, im Erdreich verwurzelt, golden berührt von der Morgensonne. Tautropfen glänzen wie Edelsteine auf ihnen. Friedlich schlafen See und Insel in den bewaldeten Hügeln, wie in der offenen Hand einer Göttin, die den Zauber behütet ...'
„Du weißt, was geschieht, wen du nicht gehorchst?“, schnitt die Stimme des Selachs durch seine Bilder.
Halfta schöpfte die kühle Morgenluft in seine Lunge, erhob seine Stimme und reine Töne tanzten über die kräuselnden Wellen. Sie ergaben sich dem leichten Wind, vereinten sich mit der Kühle. Sie flogen in die Sonne, wanderten zu der verborgenen Insel. Das Lied erzählte von anderen Welten, von edleren Zeiten.

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25. Februar 2020

'Finanzratgeber Geld Sparen' von Sebastian Rösch

Kindle (unlimited)
Der Finanz-Ratgeber gibt Ihnen wertvolle Hinweise und Tipps, wie Sie Ihre finanzielle Freiheit vergrößern. Geld sparen und Sparen lernen sind zwei wichtige Voraussetzungen für spätere finanzielle Zufriedenheit.

Im Finanzratgeber wird erläutert, warum ein Haushaltsbuch wichtig ist und sogar die Grundlage für spätere Investitionen sein kann. Getreu dem Motto „Mehr Geld für mehr Leben“ erfahren Sie im Finanzratgeber, wie Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben optimieren, ein passives Einkommen erzielen und so finanziell unabhängiger werden.

Anleser:
Was erwartet Sie in unserem Ratgeber Finanzen

Das Thema Finanzen ist äußerst umfangreich und gliedert sich in zahlreiche Teilbereiche. Die wichtigste Grundlage für alle finanziellen Aktivitäten, sei es Geldanlage, regelmäßiges Sparen oder auch die Aufnahme eines Kredites, sind Ihre Einnahmen und Ausgaben. Leider scheitern daran bereits viele Bundesbürger, weil sie es nicht schaffen, die Ausgaben geringer als die monatlichen Einnahmen zu halten.
In unserem eBook erfahren Sie in den ersten Kapiteln unter anderem, wie Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben feststellen und analysieren können. Dabei hilft Ihnen zum Beispiel ein Haushaltsbuch oder auch eine sogenannte Einnahmen- und Ausgabenrechnung. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen verschiedene Wege auf, wie Sie Ihre Einnahmen steigern können. Dies ist zum Beispiel durch Weiterbildungen, einen Jobwechsel oder auch in Form eines passiven Einkommens möglich.
Im weiteren Verlauf unseres Finanz-Ratgebers geben wir Ihnen Instrumente an die Hand, wie Sie Ihre Ausgaben reduzieren können. Sie erfahren ferner, wie sich das Nettogehalt in vielen Fällen aufteilt und welche Ausgaben in der Praxis relevant sind. Wenn Sie Ihre Einnahmen- und Ausgabensituation im Griff haben, können Sie im zweiten Schritt die Anlage frei verfügbarer Mittel in Form Ihres frei verfügbaren Einkommens in Angriff nehmen. Allerdings gibt es auch dort einige Vorgänge, die Sie zunächst durchführen sollten.
Dazu gehört zum Beispiel, dass Sie im ersten Schritt ermitteln, welcher Anlagetyp Sie sind. Ferner ist es wichtig, die eigenen Anlageziele zu kennen. Auf dieser Grundlage wählen Sie anschließend die Anlageprodukte aus, die zu Ihrem Risikoprofil und zu Ihren Anlagezielen passen. In dem Zusammenhang erfahren Sie in unserem eBook etwas zu Investitionsmöglichkeiten sowie zur finanziellen Unabhängigkeit, die sich insbesondere durch ein passives Einkommen generieren lässt.
Zusammengefasst wird Sie unser Ratgeber Finanzen ausführlich zu zwei Hauptthemen aus dem Finanzbereich informieren. Zum einen geht es um die Einnahmen und Ausgaben, zum anderen zeigen wir Ihnen auf, wie Sie die für Sie optimal passende Kapitalanlage finden, Vermögen aufbauen und so eine möglichst große finanzielle Unabhängigkeit erreichen.

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24. Februar 2020

'Kyla - Kriegerin der grünen Wasser: Das Erwachen' von Regina Raaf

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Website Regina Raaf
Die grünen Wasser von Chyrrta bergen ein ebenso düsteres wie tödliches Geheimnis. Ganz auf sich gestellt, wächst das kleine Mädchen Kyla unter der ständig lauernden Gefahr in den Wäldern auf. Bald gerät sie in den Sog verwirrender Ereignisse, die sie schon früh zur erbarmungslosen Kämpferin machen.

Ihr Weg zum prophezeiten Schicksal führt über Liebe, Macht und Tod.

Anleser:
»Bei allen grünen Wassern, ein Eindringling! Fangt dieses Kind! Es hat vom Festmahl der Herrscherin gestohlen!« Kyla lief im gleichen Moment los, wie das von Blut befleckte Tuch, unter dem sie saß, angehoben wurde. Sie hechtete umher, in dem Versuch, ein neues Versteck zu finden. Doch zur einen Seite waren nur glatte Mauern und zur anderen eine Horde von Chyrrta, die versuchten, sie zu erhaschen.
Unmengen an Speisen waren an diesem schicksalsträchtigen Tag hinter die Undurchdringlichen Mauern getragen worden, als Kylas Leben sich von Grund auf änderte. Sie hatte nicht nachgedacht, als sie sich unter das Tuch gesetzt hatte, das den vom Rumpf abgetrennten Kopf eines Wildschweins verbarg. Erst später erfuhr sie, dass er auf dem Speisetisch der Herrscherin als Dekoration hatte dienen sollen. Doch Kyla wusste damals nur, dass er ihr das bot, was ihr ausgemergelter Körper brauchte. Sie hatte ihre kleinen Hände in das rohe Fleisch gegraben und Stücke herausgerissen, um sie sich in den Mund zu stopfen und hastig zu kauen. Das Blut war ihr am Kinn hinuntergelaufen, als sich plötzlich der Boden unter ihr bewegte. Kyla konnte auch später immer noch den Schrecken spüren, der sie durchfahren hatte, als sie erkannte, dass sie samt des riesigen Tabletts von den Bediensteten der Herrscherin hinter die Undurchdringlichen Mauern gebracht worden war. Sie war ein verwahrlostes und knochiges Kind – kaum größer als der Wildschweinkopf – und mit Sicherheit um einiges leichter. In den Wäldern, in denen sie bereits so lange gelebt und sich versteckt hatte, wie sie zurückdenken konnte, gab es kaum genug Nahrung zu erbeuten, um den jeweils nächsten Tag zu erleben. Ihre Streifzüge, deren Ziele sie inmitten der Siedlungen anderer Chyrrta führten, waren im Laufe der Zeit immer häufiger geworden.
Sie hatte dort genügend Nahrung gefunden, um mehrere Sonnenaufgänge gesättigt zu erleben. Und genau darauf hatte sie auch am Tag ihrer Gefangennahme gehofft, nachdem sie an zwei Tagen zuvor von nichts anderem als ein paar Nastal-Beeren gelebt hatte. Die Zweige waren voll davon gewesen, doch die kleinen Früchte sättigten nur für kurze Dauer und verursachten Kyla leichte Bauchschmerzen. Über kurz oder lang musste sie eine andere Nahrungsquelle finden, und diesmal hatte sie sich auf ihrem Streifzug näher an die Undurchdringliche Mauer begeben, als jemals zuvor.
Das geschäftige Treiben war ihr zwar aufgefallen, aber sie hatte geglaubt, es wäre zu ihrem Vorteil, weil sie so von allen unbemerkt bleiben würde. Zuerst war ihr Plan aufgegangen. Niemand hatte sie bemerkt, als sie unter das Tuch geschlüpft war. Doch dann hatte man sie fortgetragen, und sie konnte nicht fliehen, weil man sie ansonsten sofort festgenommen hätte. Also hatte Kyla unter dem Tuch still ausgeharrt und gehofft, später weglaufen zu können. Aber in dem Moment, als das Horn erklungen war, das sie sonst nur gedämpft durch die Mauern gehört hatte, wurde ihr klar, dass ihr Hunger sie in Gefangenschaft geführt hatte. Man hatte sie nicht einfach nur von einem Ort zum anderen getragen, sondern sie hinter die Undurchdringlichen Mauern gebracht, innerhalb deren sich die Welt der Herrscherin verbarg. Eine Welt, die Kyla bislang niemals gesehen hatte, und die die Chyrrta auf ihrer Seite nur vom Hörensagen kannten. Doch wenn man sie hineingebracht hatte, gab es ganz sicher auch einen Weg wieder hinaus.
Kyla hatte sich an dem Gedanken festgehalten, dass sie entkommen könnte, wenn die Fracht abgestellt und nicht mehr weiter beachtet wurde. Doch so viel Glück hatte sie nicht. Man hatte sie sofort entdeckt und setzte ihr nach. Sie schlug Haken wie die Hasen, wenn wilde Tokals sie verfolgten – aber so, wie die Langohren nicht immer Glück hatten, kam auch sie nicht davon. Man packte sie an den Haaren und riss ihr ein großes Büschel aus. Auf den heftigen Schmerz folgte der nicht weniger schmerzvolle Fausthieb eines feisten Mannes und Kylas Welt versank in der Schwärze einer Ohnmacht.

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23. Februar 2020

'Blackfin Boys - Zombies am Toten Fluss' von Flynn Todd

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website Flynn Todd | Autorenseite im Blog
Die Blackfin Boys treffen sich endlich wieder. Und zwar in Peru, wo sie ein paar entspannte Tage verbringen wollen. Ziel ist zunächst der Mayantuyacu-Fluss, der wegen seiner kochend heißen Quellen weltbekannt ist.

Als die Jungs das Lager aufschlagen, wird Mark von Einheimischen entführt, die dem Zorgogo-Stamm angehören. Dieser Stamm stellt Natur und Tier über den Menschen. Außerdem müssen die vier sich mit unheimlichen Untoten herumschlagen. Der Stammesführer aber scheint mehr zu wissen …

Das dritte Abenteuer der Blackfin Boys

Anleser:
Geschockt und verwirrt sahen die Jungs den Soldaten an. Auf seine Frage wollte keiner so recht antworten. Die Angst, etwas Falsches zu sagen, stand eindeutig im Vordergrund. Außerdem wusste keiner, ob es sich bei dem Bewaffneten um einen Feind oder Freund handeln würde. Toby versuchte dennoch, auf die Frage, wo sie denn herkommen, zu reagieren.
„Also ich, wir, äh …“
„Wie auch immer“, unterbrach der Soldat. „Geht zum nächsten Fahrstuhl und fahrt nach oben, wo auch die anderen sind. Ihr kommt sicherlich alleine klar, ich muss weiter. Vielleicht gibt es hier noch mehr Überlebende.“ So schnell wie der Soldat aufgetaucht war, verschwand er auch wieder und ließ die leicht verwirrten Jungs zurück.
„Seit wann fährt der Fahrstuhl an die Oberfläche? Bisher konnte man die Unterwasserstation doch nur über die Schleuse tief unten im Meer erreichen“, dachte Julius laut.
„Also die Uniform des Soldaten war relativ modern, genau wie seine Waffe. Sein Abzeichen war von der US Navy. Ein gutes Zeichen. Und das bedeutet, wir befinden uns in unserer alten Zeit“, meinte Toby.
„Dann lasst uns zum Fahrstuhl“, drängelte Mark. „Soweit ich mich erinnern kann, ist doch einer gleich hier um die Ecke. Roland, alles klar? Sieht aus, als ob du Schmerzen hättest.“
„Schon gut, mein Schädel brummt wie Sau.“
Als die fünf den Fahrstuhl betraten, machten sie eine ungewöhnliche Feststellung. Das Steuerpult war verändert worden – jemand hatte behelfsmäßig einen weiteren Knopf angebaut. Beschriftet war dieser mit einem dicken schwarzen Filzer. Ausgang stand demnach nun auch zur Auswahl. Julius betätigte diesen Knopf. Die Türen schlossen sich und die Fahrt startete langsam Richtung Oberfläche.
„Ist schon komisch, wieder hier zu sein. Ich fühle mich auf einmal, ja, wie denn? Verletzlich, und ausgeliefert, würde ich sagen.“
„Mach dir mal keinen Kopf, Julius, wir werden hier wohl nicht lange bleiben. Freu dich lieber auf dein neues Leben“, sagte Roland beruhigend und kniff Julius kurz in seine rechte Schulter. Roland tat dies immer, wenn er jemanden eigentlich gern in den Arm nehmen würde. Diese Art war aber einfach cooler.
Der Fahrstuhl bremste abrupt ab und fuhr langsamer. Laute Knallgeräusche ließen vermuten, dass sich der Schacht verzogen hatte und Metall auf Metall traf. Nach einem kurzen Ruckeln öffnete sich die Fahrstuhltür. Tatsächlich hielt die Kabine direkt am Strand der Insel, ganz in der Nähe der Rampe, auf der sie schon einige Male mit dem Amphibienfahrzeug ins Meer getaucht waren.
„Alter Schwede, seht euch das an“, staunte Toby. Die US Navy war aber fleißig. Wie viele Zelte sind denn das hier? Und dann diese ganzen Menschen, die aufgeregt hin und her laufen – Wahnsinn.“
„Guckt mal, wie die den Fahrstuhlschacht verlängert haben. Einfach einen Haufen Ziegelsteine vermauert. Na ja, scheint ja zu halten. Ein bisschen krumm und schief, deswegen hat es während der Fahrt auch so komische Geräusche gegeben“, meinte Roland.

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21. Februar 2020

'Meersehnsucht' von Morgan Stern

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website Morgan Stern | Autorenseite im Blog
Muss man erst alles verlieren,
um sich selbst finden zu können?


Kims Leben liegt in Scherben, die Wunden in ihrer Seele scheinen unheilbar. Ihr Ex-Freund hat sie nicht nur belogen und ohne ein Wort verlassen, sondern ihr alles genommen: Wohnung, Arbeitsstelle und Vermögen. Völlig am Boden zerstört weist sie sich selbst kurzerhand in die Psychiatrie ein. Überraschenderweise wird wahr, woran sie nicht zu glauben gewagt hatte und die Therapie entwickelt sich zu ihrem Rettungsanker. Als sie nach Wochen die Klinik verlässt, ist sie zwar längst noch nicht geheilt, doch ahnt sie, dass nur sie allein für ihr Glück verantwortlich sein kann. Sie selbst muss die Veränderung sein, die sie schon so lange in ihrem Leben herbeigesehnt hatte.

Doch ist Kim alleine überhaupt stark genug für diesen mutigen Schritt? Schafft sie es, ihr gewohntes Umfeld und die damit verbundene Sicherheit für einen kompletten Neuanfang am Meer zu verlassen? Kann sie auf Dauer die Oberhand über Depressionen und Ängste behalten? Oder verfällt sie wieder in altbekannte, destruktive Verhaltensmuster? Und wieso begegnet ihr zu allem Überfluss der unglaublich attraktive, wenngleich beängstigend geheimnisvolle Sohn einer ehemaligen Mitpatientin immer wieder?

Anleser:
Manche Dinge kann man nicht in Worte fassen. Besonders wenn es um Gefühle geht, gestaltet sich die genaue Beschreibung des Öfteren sehr schwierig. Emotionen sind ohnehin eine wirklich komplexe Angelegenheit. Nicht selten verlieren wir uns darin, schenken ihnen zu viel Bedeutung oder ignorieren sie gänzlich. Alles ist möglich und ein ständiger Wechsel ist quasi Normalität. Häufig fragen wir uns, was wir fühlen. Noch häufiger taucht das Wörtchen warum in diesem Zusammenhang auf. Warum ich? Warum muss ich lieben? Loslassen? Verlieren? Warum wird mir entrissen, was ich am meisten brauche?
Gibt es irgendwo in diesem Leben die Antwort auf eine dieser Fragen? Oder werden wir genauso unwissend sterben, wie wir einst geboren wurden? Nur mit einer Seele, die zerbrochener nicht sein könnte? Einem Haufen Scherben, funkelnd in den unterschiedlichsten Farben, jede einzelne davon einzigartig, wie Diamanten in der Sonne – aber eben kaputt.

Dunkelheit
„Bitte nehmen Sie hier Platz, Frau …“, Sie schielte kurz auf das Papier in ihren Händen. „ …Frau Maier. Der Arzt holt Sie dann ab.“
Ich nickte, das mulmige Gefühl in meiner Magengegend war zwischenzeitlich so penetrant geworden, dass ich es nur noch unterschwellig wahrnahm. Was machte ich hier eigentlich?
Ich setzte mich auf einen der schwarzen Plastikstühle, schlug die Beine übereinander, verschränkte meine Arme vor meinem Oberkörper, fast so, als wolle ich einen wertvollen Schatz verbergen. Die Krankenschwester, die mir den Platz hier zugewiesen hatte, war längst in einem der Zimmer verschwunden, als ich meinen Blick den Gang entlang schweifen ließ. Alles war so ruhig. Ganz untypisch für ein Krankenhaus. Herrschte da nicht immer Trubel? Waren nicht ständig irgendwelche Menschen auf den Gängen, hetzten von A nach B und zwischendrin bimmelte das Stationstelefon monoton, während an mindestens vier Zimmern gleichzeitig das rote Lämpchen brannte, das den Schwestern, Pflegern und Ärzten zeigte, dass sie hier jetzt unverzüglich gebraucht wurden?
Vielleicht befand ich mich aber auch in einem Teil des Hauses, in dem gar keine Patienten untergebracht waren? Meine innere Stimme forderte mich auf zu gehen. Noch war die Chance da, die Tür lag unmittelbar vor mir. Noch könnte ich es schaffen. Weißt du überhaupt, auf was du dich da einlässt?, mahnte mich mein Verstand. Ich kapitulierte. Er hatte recht. Ich wusste es nicht, ich wusste gar nichts. Allerdings war ich mir bei einer Sache sicher – ich konnte nicht so weiterleben, wie ich es die letzten Wochen und Monate getan hatte.
Deshalb war ich hier, saß in einem langen, ruhigen Gang auf einem Plastikstuhl, auf dem sicher schon Hunderte vor mir gesessen und darauf gewartet hatten, dass ihnen geholfen wurde. Wie vielen von ihnen dieser Wunsch wohl erfüllt wurde?

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20. Februar 2020

'Eine Prise Inselglück' von Maria Resco

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website Maria Resco | Autorenseite im Blog
Eine Insel, eine Liebe und ein ganzer Sommer

Damit hatte Sarah nicht gerechnet. Noch nicht ganz über die Trennung von ihrem Ex hinweg, verliebt sie sich schon wieder. Als Lennard, ihre Neueroberung, sie bittet, mit ihm nach Sylt zu gehen, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie liebt die Nordseeinsel und kann sich nichts Schöneres vorstellen, als mit ihm dort zu leben.

Doch die anfängliche Begeisterung weicht nach und nach der bedrückenden Erkenntnis, dass Lennard eine Vergangenheit in seiner alten Heimat hat, Ereignisse, die ihn einholen, ihn gefangen nehmen und die ihre junge Liebe auf eine harte Probe stellen. Immer häufiger stellt Sarah sich die Frage, ob die Entscheidung, mit ihm zu gehen, richtig war.

Anleser:
Nichts an diesem Mann stimmte mit seinem Profil auf der Partnerbörse überein. Absolut gar nichts.
Sarah beobachtete ihn heimlich, während er die Eiskarte studierte. Sein Haar war nicht dunkelblond, sondern haselnussbraun mit einer leichten Tendenz zu grauen Schläfen, die Augen nicht blau, sondern graugrün, und auch bei der Größe hatte er so einige Zentimeter dazu geschummelt. Von wegen eins neunzig! Eins zweiundachtzig, schätzte sie. Als Modedesignerin hatte sie ein Auge für Körpergrößen und das war das erste gewesen, was ihr aufgefallen war, als er mit sage und schreibe fünfzehn Minuten Verspätung den Innenhof des Eiscafés betreten hatte. Eins zweiundachtzig! Höchstens! Sie hatte darüber hinweggesehen, schließlich tat es jeder. Und jeder wusste es. Auf Partnerbörsen wurde geschummelt, das gehörte nun mal dazu. Auch Sarah wusste es, natürlich, sie tat es schließlich auch. Notgedrungen. Sonst wäre sie ja im Nachteil gegenüber der Konkurrenz.
Jetzt aber, da sie ihrem Eins-zweiundachtzig-Mann mit den grauen Schläfen im Eiscafé gegenübersaß, fragte sie sich, warum sie sein Profil nicht kritischer durchleuchtet, warum sie dennoch jedes Wort geglaubt hatte. Sie hatte sich sogar hinreißen lassen, sich ein bisschen in sein Profilbild zu verlieben, und als sie seinen geistreichen, gefühlvollen Begrüßungstext gelesen hatte, waren ihr vor Rührung fast die Tränen gekommen. Wer dachte bei solch schönen Worten schon an aufgemotzte Profile? Dieser Mann mit dem reizenden Lächeln und den blauen Augen konnte doch nicht lügen. Er war genau der Typ, auf den sie gewartet hatte, ein Mann von Format, er war der Mann, mit dem sie ihrem untreuen Ex so richtig eins auswischen konnte! Sie hatte sich vorgestellt, dass er sie zum Gartenfest von Geros Eltern begleiten würde und hatte prompt Geros konsterniertes Gesicht vor sich gesehen. Was für ein herrliches Gefühl der Genugtuung!
Und jetzt das! Enttäuschende eins zweiundachtzig und graue Schläfen. Statt des konsternierten Gesichts sah sie nun Geros mitleidiges Lächeln vor sich, ganz so, als wollte er sagen: Dieser Kerl soll mich ersetzen? Und er hätte sogar ein bisschen recht damit.
War es in dieser verzwickten Situation nicht besser, gar nicht erst zum Gartenfest ihrer Ex-Schwiegereltern in spe zu erscheinen und sich mit einer Sommergrippe, einem Todesfall oder sonst wie herauszureden? Nein, das würde sie nicht über sich bringen. Sie wären maßlos enttäuscht. Außerdem war es nicht einzusehen, dass sie ihnen die Freundschaft aufkündigte, nur weil ihr Sohn sich eine andere geangelt hatte. Und überhaupt. Sie wollte Gero unter allen Umständen und schnellstmöglich einen neuen Mann an ihrer Seite präsentieren, und eine bessere Gelegenheit als der Geburtstag seiner Mutter würde so schnell nicht wieder kommen.
Ein Luftzug streifte ihr Gesicht und riss sie aus ihren Gedanken. Ihr Gegenüber hatte die Karte zugeklappt und blickte sie an. Jetzt sah sie es ganz deutlich: Graugrün. Seine Augen waren graugrün.
»Du weißt schon, was du nimmst?«, fragte er.
»Spaghettieis natürlich.«
Amüsiert zog er die Augenbrauen hoch.
»Sorry, kannst du ja nicht wissen. Das ist mein Lieblingseis. Das nehme ich immer.«
»Dann bist du also eine von denen, die auf Nummer sicher gehen und lieber immer dasselbe wählen, bevor sie das Risiko eingehen hereinzufallen?«
Zugegeben, er hatte eine gepflegte Art, sich auszudrücken, aber inhaltlich war es ja wohl das Letzte! »Nein«, antwortete sie mit süffisantem Lächeln, »ich bin eine von denen, die die Gelegenheit nutzen, die Karte zu studieren, während sich die Verabredung verspätet.« Das war natürlich komplett unlogisch, denn sie hatte ihn gerade erst wissen lassen, dass sie ohnehin immer dasselbe nahm. Vielleicht bemerkte er es nicht.

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18. Februar 2020

'Fabolon: FarbelFarben' von Isabella Mey

Kindle (unlimited)
FB-Seite Isabella Mey | Autorenseite im Blog
Fabolon, die Welt der Farbmagie

Irgendwo da draußen, in einem anderen Universum, existiert ein Planet namens Fabolon. Neben gewöhnlichen Menschen und Tieren leben hier farbmagische Wesen, die den Alltag in ein fortdauerndes Abenteuer verwandeln. Vor allem ein schwarzer Schleim, der sich immer mehr ausbreitet, und alles zerfrisst, bereitet den Bewohnern des Dorfes Fedo große Sorgen.

Als Pipp und Nio nichts Besseres einfällt, als Hilfe bei einem unbekannten Wesen zu suchen, geschieht das nächste Unglück: Vier Erdenbewohner, die nicht die blasseste Ahnung von dieser Welt der Farbmagie haben, werden mitten aus einer Frankfurter Gesamtschule herauskatapultiert, um im Tempel des Wassers wieder aufzutauchen. Ob die Erdenmenschen tatsächlich helfen können, ist zweifelhaft und eine Rückkehr scheint unmöglich.

Werden die Jungen ihren Fehler wiedergutmachen können und dennoch einen Weg finden, ihr Dorf vor dem Versinken im Schleim zu retten?

Bunte Alle-Age-Fantasy, angereichert mit Magie und gewürzt mit Romantik, empfohlen ab zwölf Jahren.

Anleser:
Doktor Mayer rückte seine Brille zurecht und betrachtete das Gemälde eingehender.
»Nun, sehr absonderlich«, wiederholte er.
»Sieht aus wie ein Fantasy Cover«, rief Felix und erntete dafür den strafenden Blick des Rektors.
»Fantasy«, sagte er abfällig, »solcher Schund wird an unserer Schule nicht gelesen. Ich bin ein Mann des Realismus. Es existiert nur das, was sich empirisch beweisen lässt. Merke dir das, junger Mann!«
»Ähm, ich störe dann mal nicht länger.« Frau Kassandra zuckte entschuldigend mit den Schultern.
Sie wirkte verletzt, weil sie mit ihrem Geschenk offenbar danebengelegen hatte, und verließ eilig den Raum, bevor der Rektor weitere Kritik äußern konnte.
Herr Mayer wandte sich wieder seinen Schülern zu.
»Nun, wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, …«
In diesem Augenblick zeigte sich das Gemälde von seiner absonderlichsten Seite: Plötzlich begannen die Wesen, sich darin zu bewegen.
Wellen wogten und vier echsenartige Tiere mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen krabbelten heraus und schwebten als Lichterscheinungen durch den Raum.
Herr Mayer wischte sich über die Stirn, nahm seine Brille ab, um sie zu putzen.
Er blinzelte und riss die Augen weit auf, denn das, was gerade passierte, konnte unmöglich wahr sein.

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17. Februar 2020

'Eine Reise in die Welt der Lebensmittel - Low-Carb-Rezepte zum Kochen & Backen' von Thomas Sommerfeld

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Geschmackvolle, gesunde Nahrungsmittel, köstliche Rezepte und wertvolle Ernährungstipps.

Fehlt auch Dir der Überblick über das breitgefächerte Angebot an Nahrungsmitteln? Möchtest Du mehr über eine gesunde und vollwertige Ernährungsweise erfahren? Wünschst Du Dir eine Übersicht über die Lebensmittel, die die Gesundheit Deines Körpers fördern? Bist auch Du immer wieder auf der Suche nach geschmackvollen Low-Carb-Rezepten?

Das und vieles mehr findest Du in diesem Buch. Komm mit auf die Reise durch die Welt der gesunden Nahrungsmittel und entdecke die Low Carb Ernährung!

Marc´s Reise in die Welt der Lebensmittel mit vielen Low- Carb Rezepten:
- Warum Du auf industriell verarbeitete Produkte verzichten solltest
- Warum Du mehr pflanzliche Lebensmittel verzehren solltest
- Warum vor allem regionale Lebensmittel verzehrt werden sollten
- Warum es sinnvoll ist, saisonale Lebensmittel zu konsumieren
- Warum es sinnvoll ist, weniger Zucker zu essen
Low Carb bietet Dir viele gesundheitliche Vorteile.

Anleser:
Hallo, mein Name ist Marc und ich möchte Dir hier meine Geschichte erzählen.
Als ich meine Schulausbildung beendet hatte, wusste ich noch gar nicht so wirklich, wohin mein Weg führen sollte. Ich hatte keine wirkliche Ahnung von der Berufswelt und wusste auch nicht, welcher Beruf mich tatsächlich erfüllen würde. Was wollte ich eigentlich werden? Was macht mir Freude? Wo liegen meine Talente, die ich gezielt für andere einsetzen kann?
Um solche und ähnliche Fragestellungen für mich selbst zu klären, absolvierte ich diverse Praktika, darunter auch in einer großen Bäckerei. So begann meine Reise in die Welt der Nahrungsmittel ...
Als ich mich auf meinen Weg in die Arbeit machte, war es noch dunkle Nacht. Ich war unterwegs in die Bäckerei und wollte gemeinsam mit meinen Kollegen dafür sorgen, dass Brezen, Brötchen und Brot auf den Frühstückstisch kommen.
Der Arbeitstag eines Bäckers beginnt um halb drei morgens. Zunächst wird der Ofen eingeheizt und der Teig für die Brötchen vorbereitet. Bevor die ersten Kunden kommen ist noch viel zu tun und so ist vor allem Koordination gefragt. Es geht beim Backhandwerk darum, sich viel Wissen anzueignen, über die unterschiedlichen Mehlsorten, die inhaltlichen Bestandteile und die verschiedenen Rezepturen. Gleichzeitig muss ein Bäcker rechnen können, denn schließlich müssen die Mengenangaben im Rezept oftmals vier- oder fünffach hochgerechnet werden, um eine größere Teigmenge zu erzielen.
Ich fand den Beruf des Bäckers immer interessanter, auch wenn es am Anfang eine richtige Herausforderung war, meinen eigenen Rhythmus zu finden. Ich arbeitete vor allem nachts und hatte tagsüber kaum Zeit, um meine Freunde zu treffen. Da ich um halb drei schon in der Backstube stehen musste, hieß es für mich natürlich tagsüber zu schlafen und auch abends zeitig ins Bett zu gehen. Zudem musste ich auch immer wieder für kranke Kollegen einspringen, sodass ich häufig auch am Wochenende in die Arbeit gehen musste. Dafür hatte ich dann aber wochentags einen Tag frei, an dem ich viele wichtige Dinge erledigen konnte, so beispielsweise Behördengänge, Arzttermine oder Einkäufe.
Selbst wenn ich mich an meine Arbeitszeiten und oftmals stressigen Kollegen noch gewöhnen musste, fand ich immer mehr Freude am Backhandwerk und fasste langsam Fuß in diesem Beruf. Es ist ein tolles Gefühl aufzustehen und mit den eigenen Händen etwas so Wertvolles für andere zu erschaffen: Das tägliche Brot!
Mir reichte es langfristig jedoch nicht aus, verschiedene Brotteige herstellen zu können, Arbeitsabläufe zu planen und Rezepte umzusetzen. Ich wollte tiefer in die Welt des Backens eintauchen und verstehen, welchen Einfluss die unterschiedlichen Mehlsorten auf unseren Körper haben. Welche Mehlsorten lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen und nur kurze Zeit später wieder abfallen? Welches Mehl ist besonders eiweißreich und mit welchem Teig lässt sich ein optimaler Sättigungseffekt erreichen?
So begann ich meine eigenen Rezepte zu kreieren, gesund, mit wenig Kohlenhydraten und aus wertvollen Kohlenhydratquellen.

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14. Februar 2020

'Never say never: Woodland Academy II' von Marcella Fracciola

Kindle (unlimited) | Amazon | Thalia
Website | Autorenseite
Leah und Logan … Was genau war da eigentlich damals los? Und wie geht es nun weiter?

Leah steckt in einer Art persönlicher Umbruchphase. Sie weiß mittlerweile, dass sie Fehler gemacht hat. Und dass sie in Logan verliebt ist. Aber kommt ihre Einsicht zu spät? Immerhin hat er ihr unmissverständlich klar gemacht, dass er nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Zu allem Überfluss kommt er auch noch mit Ava Fitzgerald zusammen, die das genaue Gegenteil von Leah ist – und Allies neue BFF.

Footballspiele, Collegefragen, Zukunftsängste, alte und neue Verbündete ... und das eine oder andere Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Kann Logan Leah noch einmal verzeihen? Wird es für sie noch eine Chance geben?

Anleser:
Leah ist anders als die übrigen Mädchen. Sie ist verrückt und wild, und ... Leah halt. Aber ich bin ja noch nie vor einer Herausforderung zurückgeschreckt. Trotz aller offensichtlichen Unterschiede wären wir ideal füreinander, wenn sie nur ...
»Logan, das ändert aber nichts zwischen uns ...«
... genau das nicht immer sagen würde.

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13. Februar 2020

'Durch die kalte Nacht' von Jürgen Ehlers

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Website Jürgen Ehlers
Liebe und Verrat in den besetzten Niederlanden 1943-45

Gerhard Prange wird verhaftet. Im Machtkampf zwischen Wehrmacht und SS hat die SS sich durchgesetzt. Der junge Doppelagent bricht aus dem Gefängnis aus. Es gelingt ihm, sich bis zur Wohnung seiner Freundin Sofieke durchzuschlagen, aber dort endet die Flucht.

Als im Herbst 1944 die niederländische Exilregierung die Eisenbahner des Landes zum unbefristeten Streik aufruft, schlägt der Reichskommissar Arthur Seyß-Inquart gnadenlos zurück. Im Hungerwinter und im Chaos des Zusammenbruchs sucht Gerhard nach Sofieke und nach der kleinen Sara.

3. Band der Trilogie „Liebe und Verrat in den besetzten Niederlanden“.

Anleser:
Eine Lautsprecherdurchsage. Sofieke eilte ans Fenster. Ein deutsches Militärauto fuhr durch die Straße, und jemand sagte in gebrochenem Niederländisch, dass alle Einwohner dieser Straße innerhalb von 2 Stunden ihre Häuser verlassen sollten, Türen und Fenster offen stehen lassen und nicht vor 5 Uhr am nächsten Morgen zurückkehren. Ein Grund wurde nicht angegeben, aber Sofieke wusste, weshalb sie weg sollten: die Deutschen wollten ihre Raketen diesmal mitten aus der Stadt abschießen. Auf dem flachen Land war es ihnen zu brenzlig geworden. Den ganzen Tag machten die englischen Flieger Jagd auf sie.
Sofieke beschloss, den Befehl zu ignorieren. Sie öffnete Fenster und Türen aber blieb in der Wohnung. Die Deutschen würden wohl kaum kommen, und alle Wohnungen durchsuchen. Sie würden die Raketen ja nicht direkt von ihrer Straße aus abschießen, dazu war hier viel zu wenig Platz. Sofieke nahm an, dass sie in den Haagse Bos gehen würden, den Stadtwald – oder vielmehr in das, was vom Stadtwald noch übriggeblieben war. Ein erheblicher Teil der Grünanlage hatte dem Panzergraben und den anderen Verteidigungseinrichtungen der Festung Den Haag weichen müssen.
Nach und nach verließen die anderen Bewohner das Haus. Jemand klopfte an Sofiekes offene Wohnungstür. Sie reagierte nicht.
»Schon weg«, sagte der Nachbar. Sie hörte, wie er die Treppe hinunterging.
Sofieke sah, wie die Menschen die Straße entlanggingen, in Richtung Süden. Es dauerte etwas länger als zwei Stunden, aber am Ende waren alle verschwunden. Bei Einbruch der Dunkelheit kamen die Deutschen. Sofieke hatte nicht erwartet, dass sie durch ihre Straße fahren würden, aber vielleicht war es der unauffälligste Weg. Vorweg fuhren Lastwagen mit ein paar Dutzend Soldaten, und dann kamen die Transporter mit den Raketen. Riesige Raketen – Sofieke hatte sie noch nie aus der Nähe gesehen. Sie hatte nicht gedacht, dass sie so groß waren. Hinterher fuhr ein Tanklastwagen, der vollständig mit Eis bedeckt war. Das musste der flüssige Sauerstoff sein, von dem Gerhard erzählt hatte. Soldaten und Fahrzeuge verschwanden in Richtung Haagse Bos.
Dann geschah nichts. Sofieke war schon im Bett, als vielleicht zwei Stunden später plötzlich ein lautes Donnergrollen einsetzte. Sofieke stürzte ans Fenster. Das Geräusch wurde lauter, ging in ein infernalisches Zischen über, und schließlich erhob sich unendlich langsam, wie es schien, die Rakete in die Luft, einen langen Feuerschweif hinter sich herziehend. Eigentlich sah man nur den Feuerschweif. Die Rakete wurde schneller und schneller, dann hörte das Geräusch plötzlich auf, auch das Feuer war nicht mehr zu sehen, und alles wurde wieder still.
Die Ruhe dauerte nur wenige Minuten, dann wurde die zweite Rakete abgeschossen, von einer etwas anderen Position, sodass Sofieke wenig davon sehen konnte. Auch dieser Abschuss funktionierte einwandfrei. Eigentlich hätte Sofieke jetzt Fenster und Türen wieder schließen können, aber wahrscheinlich war es besser, wenn sie das nicht tat. Es wäre zu offensichtlich gewesen, dass sie entgegen dem Befehl hier im Haus zurückgeblieben war. Sie stand am Fenster und sah hinaus in die Nacht. Nichts regte sich. Die leeren Häuser waren vollkommen dunkel. Sie war allein in dieser Stadt, in der alle Häuser heil und alle Menschen tot waren.
Nein, sie war nicht der einzige Mensch in dieser Stadt. Irgendjemand ging mit langsamen Schritten die Straße entlang. Er blieb stehen, zündete sich eine Zigarette an. Sofieke war sich sicher, dass es ein deutscher Soldat war. Wer sonst hatte noch Zigaretten? Was wollte der Mann? Er hatte eine Taschenlampe. Sofieke sah, wie er im Eingang des Hauses gegenüber verschwand. Wenig später sah sie den Lichtkegel seiner Taschenlampe hinter den offenen Fenstern hin und her wandern. Der Mann durchsuchte die Wohnung. Kein Zweifel, er suchte nach Dingen, die er stehlen konnte.
Sofieke zog sich vom Fenster zurück und ging wieder in ihr Bett. Sie konnte nicht einschlafen. Waren das nicht Schritte im Haus? Nein, sie hatte sich getäuscht. Alles war ruhig. Oder? – Nein, das waren Schritte. Unten, im Erdgeschoss. Und Geräusche, als würden Schränke geöffnet und Schubladen herausgezogen.
Sofieke erschrak. Sie stieg im Nachthemd aus dem Bett, lief so leise wie möglich zum Eingang und schloss die Wohnungstür. Nicht leise genug. Die Schritte waren jetzt auf der Treppe. Wo war der Schlüssel? Warum steckte der Schlüssel nicht? Sie hatte ihn abgezogen, vorhin, als sie erwogen hatte, das Haus zu verlassen. Er musste in ihrer Handtasche stecken. Sie riss die Handtasche vom Tisch, aber bevor sie den Schlüssel fand, wurde die Tür geöffnet, und ein junger Soldat stand im Eingang.
»Wen haben wir denn da?«, sagte er.
Er richtete den Strahl seiner Taschenlampe auf sie.

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11. Februar 2020

'Kennwort: Roter Mohn' von Hermann Markau

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Website Hermann Markau
Zwei Freunde, Blankstein und Winter, haben gerade die Insolvenz einer gemeinsamen Firma hinter sich gebracht, als sie als Mitarbeiter einer großen deutschen Dachorganisation von Recyclingfirmen angeworben und nach Andalusien geschickt werden, wo sie deutschen Residenten und Touristen Beteiligungen an eben diesen Firmen verkaufen sollen. Sie haben große Erfolge und sammeln Millionen ein.

Sie bemerken jedoch bald, dass es in ihrer Firma nicht mit rechten Dingen zugeht. Man verpflichtet sie nämlich, in regelmäßigen Abständen große Geldsummen auf ein Konto bei einer Bank in Tanger einzuzahlen.

Im Laufe der Zeit werden aus Freunden Feinde, Blankstein beschließt auszusteigen und stiehlt auf der letzten Marokko-Tour die Geldtasche mit 1,65 Mio. Euro. Durch einen Zufall gelangt das Geld in den Besitz zweier nichtsahnender Deutscher, die für einige Tage in Nerja, am östlichen Rand der Costa del Sol, Urlaub machen ...

Anleser:
Algeciras war von Torremolinos ungefähr 120 km entfernt. Die Fahrt dorthin würde, einige Eventualitäten eingerechnet, fast zwei Stunden dauern. Wenn der Wagen dann auf dem großen Parkplatz vor dem Fährhafen abgestellt war, musste man noch mindestens zehn Minuten gehen, bis man die Fähre erreicht hatte. So verließen sie Torremolinos bereits kurz vor sieben Uhr, um die Fähre, die um zehn ablegen sollte, ohne großen Stress pünktlich zu erreichen.
Als Winter die Tasche von Siereck in Empfang nahm, wurde ihm ein klein wenig anders ums Herz. Er wusste, dass sich 1,2 Millionen Euro in Hundert-Euro-Banknoten in dem unscheinbaren Behältnis befanden, und malte sich aus, wie die Menge Geld gestapelt und auf dem Tisch liegend aussah. Es hatte für ihn schon immer eine faszinierende Wirkung gehabt, sich große Geldbeträge auf diese Art und Weise vorzustellen, weil sich ihm dadurch am besten die Macht dieses Gottes Mammon offenbarte, dem er still und heimlich hörig war.
An ihm, dem Geld, bewies sich für ihn, wer letzten Endes im Leben Bedeutung erlangt hatte. An ihm machte er Erfolg und Misserfolg fest, Bewunderung einerseits und Neid.
Insgeheim empfand er vor allem eines – auch und vor allem Blankstein gegenüber, der alles besser konnte als er – Neid, wenn er auch ängstlich darauf bedacht war, diesen Wesenszug seiner Persönlichkeit ja nur für sich zu behalten, immer den Ausgeglichenen zu spielen, dem es nichts ausmachte, stets in der zweiten Reihe zu stehen. Die Wahrheit sah mittlerweile anders aus.
Und so wurde ihm ein klein wenig seltsam ums Herz, als er die Tasche aus Sierecks Händen entgegennahm.
Blankstein fuhr. Die Fahrt ging an Orten mit wohlklingenden Namen vorbei, Orten, die für ihn immer schon der Inbegriff des sorglosen Lebens und des Reichtums waren: Fuengirola, Marbella, Estepona.
Als sie Estepona hinter sich gelassen hatten, schälte sich langsam ein anfangs hellgrauer, dann immer dunkler werdender kleiner Brocken aus dem Morgendunst am Horizont, der schnell an Größe gewann, je mehr sie nach Süden fuhren: Der Affenfelsen von Gibraltar.
»Was würdest du machen, wenn du soviel Geld hättest?«
Die Frage kam unvermittelt. Aber sie amüsierte Blankstein mehr, als dass die Beantwortung ihn vor Probleme stellte.
»Wieso? Ich hab´ doch fast soviel.«
Da war sie wieder, diese Arroganz. Diese feinen Anspielungen immer, dass er besser war als die anderen, vor allem als Winter.
»Im Ernst.« meinte Winter. »Auf einen Schlag 1,2 Millionen! Du müsstest nie mehr arbeiten.«
»Mein Gott! Die Arbeit gefällt mir doch«, insistierte Blankstein. »Was willst du?«
»Nichts! War nur so `ne Frage.«
Der Rest des Weges bis zur Fähre verlief so problemlos wie der Anfang der Reise. Als sie das Schiff sahen, waren sie überrascht von der Größe. Und überrascht auch von der Menge der Menschen, die mitfahren wollten. Vielen sah man nicht an, welchen Geschäften sie drüben in Afrika nachzugehen gedachten. Einige erkannte man sofort als Weltenbummler, junge Leute mit Rucksäcken, die der Zauber Marokkos vielleicht schon lange gefesselt hatte und die jetzt überprüfen wollten, ob dieser Zauber hielt, was er versprach.
Einige hofften vielleicht, günstig an Drogen zu kommen. Andere waren normale Geschäftsleute, die Handel trieben. Und viele waren Marokkaner, die mit allem möglichen und unmöglichen Zeugs die Decks der Fähre bevölkerten, um es zu Hause innerhalb der Familie zu verteilen.
Da sah man halbe Fahrräder auf Autodächern festgezurrt, Matratzen, Sonnenschirme und Kartons mit Kleidungsstücken und vieles mehr, was für die Bewohner des reichen Europa nur noch Müll war.
Um kurz vor zehn wurde das große Tor am Bug des Schiffes geschlossen. Man hörte zwei langgezogene, tiefe Sirenentöne. Und die Überfahrt begann.
Blankstein und Winter hatten im Salon eines der oberen Decks einen Sitzplatz gesucht und gefunden. Ringsherum konnte man auf das Meer sehen, als sie im Begriff waren, an Gibraltar vorbei die Bucht von Algeciras zu verlassen. Winter verabschiedete sich.
»Ich geh´ mal hoch«, sagte er und verschwand in Richtung Oberdeck.

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7. Februar 2020

'Vereinte Welten: Gewagtes Vertrauen' von Anke Becker


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Der letzte Funke, die Hoffnung auf Frieden, droht zu verlöschen. Konflikte um Liebe, Macht und Gier brechen auf.

Janaija ringt um das Überleben der vereinten Welten - gegen Kadân und Shiran, die ebenfalls das Schlimmste verhindern wollen. Die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen. Notwendige Entscheidungen werden jeden der Drei über die eigenen Grenzen hinausführen. Der Preis ist hoch. Wird es im Kampf mit der uralten Zivilisation einen Sieger geben?

Band 3 der SciFi-Fantasy-Reihe 'Vereinte Welten' mit deutlich gesellschaftskritischen Spitzen. Für Leser ab 18.

Im Finale der Trilogie spitzt sich die Situation zu und gipfelt in schweren Entscheidungen. Die Protagonisten müssen ihren Weg gehen, um die ihnen bekannte Welt vor dem Untergang zu bewahren. Wie zuvor werden euch die Wendungen und die Charaktere mitreißen. Zur Info: Hier regieren Frauen. Vorsicht! Der Inhalt könnte kontrovers wirken.

Anleser:
„Janaija.“
Shiran hörte das Keuchen in der Nacht, welches sie aus dem Schlaf riss. Nicht schon wieder ein Alptraum, dachte sie. Kadân hechelte neben ihr im Bett nach Luft. Er schrie.
„Ich bin bei dir“, murmelte sie, ohne ihn anzusehen. Ihr Kopf fand seine Schulter, sie kuschelte sich an ihn. Es brauchte einen Moment, bis die unnatürlich starke Hitze seines Leibes in ihren halbwachen Verstand sickerte.
Zögerlich öffnete sie die Augen und wich entsetzt zurück. Seine Adern zeichneten sich unter der hellen Haut ab, leuchteten silbrig-violett. Die Iriden glühten in der Dunkelheit, schienen aber nichts wahrzunehmen. Gequält jaulte der Seefahrer auf.
Shiran packte ihn. „Kadân“, kreischte sie, „wach auf!“
Den Körper verkrampft und halb gekrümmt, schlug er unkontrolliert um sich. „Nein“, jammerte er, „nein.“
Baramee platzte ins Zimmer, drückte den Lichtschalter. „Was?“, blaffte sie. „Was ist jetzt wieder?“
„Keine Ahnung!“
Kadân lag, plötzlich wie gelähmt, auf der Matratze. Sein Brustkorb hob und senkte sich sichtbar, seine sehnige Gestalt glänzte nass im bläulichen Lampenschein. Die violetten Augen aufgerissen, starrte er an die steinerne Decke aus beigen Felsen. Ein fließendes Netzwerk aus Adern schimmerte aus ihm heraus.
Zärtlich strich die Kämpferin ihm die feuchten Strähnen aus der Stirn. Sie beugte sich über ihn. „Ist alles gut?“ Im Augenwinkel bemerkte sie Baramee, die sich langsam dem Bett näherte.
Sein Blick fixierte sie, die maskenhafte Miene zeigte kein Gefühl. Wie eine hölzerne Puppe reichte er Shiran die Hand. Sie half ihm sich aufzusetzen.
„Wie geht es dir?“
Seine Faust traf ihr Nasenbein. So heftig, dass sie mit dem Rücken auf die Matratze prallte. Die ehemalige Gardistin rappelte sich auf, schob die Schmerzen an den Rand ihres Bewusstseins. Die Arme in Abwehrhaltung und bereit zum Angriff starrte sie ihn an. Blut lief ihr das Kinn hinunter, rann über ihre nackten Brüste. Sie schmeckte es auf der Zunge.
In den Zügen ihres Partners erschien ein kaltes Lächeln.
„Janaija“, flüsterte Shiran, eine andere Erklärung fand sie nicht. Sie wechselte einen Blick mit Baramee. Diese nickte und stürzte sich gleichzeitig mit ihr auf Kadân. Beide Frauen brachten die Erfahrung vieler Kämpfe mit sich. Nur bisher hatten sie keinen Gegner, den sie nicht verletzen wollten.

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5. Februar 2020

'Handbuch persönliche Sicherheit' von Michael Schubert

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Mit optimiertem Verhalten Gefahrenlagen erkennen, sicher reagieren.

Tritt eine Bedrohungslage ein, sei es ein Gewaltverbrechen wie Raub oder Überfall, ein Handgemenge, Androhung von Gewalt oder ein Attentat, ist es entscheidend, wie Sie reagieren und das Sie reagieren. Auch das Erkennen von potentiellen Gefahren gehört dazu.

Das vorliegende Handbuch gibt Ihnen Handlungsempfehlungen, wie Sie bei solch einem Notfall die Nerven bewahren und mit klarem Kopf sich selbst und Ihre Liebsten beschützen können. Es dient dazu, Ihnen und Ihren Familienmitgliedern und Freunden ein hilfreicher Ratgeber zu sein.

Weitere Inhalte sind:
- Kinderschutz
- Verhaltensempfehlungen für Eltern und Kinder
- Notwehrgesetze und deren Anwendung
- potentielle Gefahren erkennen
- Tätergruppen, Täterprofile
- Umgang mit Behörden
- Flucht und Deckung
- Eigensicherung
- die eigene Psyche in Notsituationen
- Verhalten der Bevölkerung
- Hilfsmittel zur Selbstvereidigung
- Kleiner Waffenschein - was ist das genau?
uvm ...

Anleser:
Wir alle, ob Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester, Oma oder Opa, Onkel oder Tante, Freunde und Nachbarn, Freund und Freundin. Wir alle haben das natürliche Bedürfnis, unsere Liebsten vor Gefahren beschützen zu wollen. In den meisten Fällen besteht keine Notwendigkeit dazu, da wir in einem sehr sicheren Land leben. Dennoch können sich harmlose Situationen schnell in gefährliche Situationen ändern. Die Vergangenheit zeigte uns dies des öfteren. Damit wir alle unsere Liebsten im Bedarfsfall beschützen können, habe ich dieses Handbuch geschrieben.

Es dient dem Zweck, wichtige Taktiken und Verhaltensweisen, die Ihnen um Ihren Liebsten im Notfall das Leben retten können, zu erlernen. Gewalttaten und Anschläge weisen oftmals gleiche Muster auf. Diese zu verstehen ist ein wichtiger Teil dieses Handbuchs. Ein anderer Teil besteht darin, sein Verhalten, seine Beobachtungsgabe und Achtsamkeit zu schärfen und zu schulen. Das bedeutet, seine Umgebung besser mit anderen Augen und Ohren wahr zu nehmen, um bevorstehende Gefahren zu erkennen, du deuten und adäquat darauf zu reagieren, um sich und seine Liebsten in Sicherheit zu bringen. Ich warne jedoch davor, allzu Übervorsichtig sein Leben zu leben. Freiheit ist das größte Gut und eben diese heißt es zu bewahren.

Dieses Buch dient als Nachschlagewerk und Informationsquelle und möchte auch so verstanden werden. Ich möchte hier keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben. Ich gehe hier ganz bewusst nicht ins Detail und bleibe mehr an der Oberfläche, so dass der Inhalt leicht zu verstehen und leicht umzusetzen ist.

Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Der Inhalt dieses Buches kann die eigene Selbstverantwortung nicht ersetzen.

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3. Februar 2020

'Zwischen meinen Träumen' von Bea Cach

Kindle | Taschenbuch
Website Bea Cach | Autorenseite im Blog
Beate Fuhrmann erlebt ihr Leben ab einem bestimmten Zeitpunkt neu, nachdem Sie in ein künstliches Koma versetzt wird. Ist sie in einem Paralleluniversum, in einer neuen Matrix oder in einem Traum? Als alte Frau in einem jungen Körper versucht sie, alles anders verlaufen zu lassen und neue Wege zu gehen.

Was denken und fühlen Menschen, wenn sie in sich selbst gefangen sind? Leben sie in einer parallelen Welt, die von ihren Erfahrung, Wissen und Fantasie geprägt ist, oder herrscht Schweigen?

In der zweiten Sequenz durchlebt die Heldin einige Jahre noch einmal, doch neu, denn ihre Reaktion und die äußeren Begebenheiten sind unterschiedlich. Sie trifft die gleichen Menschen, jedoch in einem anderen Kontext, versucht in den Wirren der Zeit zu überleben und das Abenteuer ihres neuen Lebens zu überstehen.

Sie bemüht sich Antworten zu finden, denn Fragen hat sie wieder einmal viel zu viele.

Der 5. Roman der Reihe "Zwischen ...".

Anleser:
Wenn Träume zerplatzen wie Seifenblasen im Wind – was dann?

Beate Fuhrmann erwacht in ihrer Illusion aus dem Koma und wird von Erinnerungen, den gegenwärtigen äußeren Einflüssen und ihrer Fantasie in ein neues Leben katapultiert. Während dieser Geschichte versucht sie alles anders zu machen, ihr Sein neu zu gestalten, aber …

Können wir wirklich frei über unseren Lebensweg bestimmen? Wie würde es in einem Paralleluniversum aussehen, wenn jede unsere Entscheidung, jedes Gefühl, ja, gar jeder neue Gedanke eine andere Reaktion auf unsere Existenz hat? Genetische Veranlagung, Wissen, Interaktionen, Umwelt, Gefühle, Manipulation, Nahrung, Gesundheit, Ort, Zeit, einfach alles auf unser Sein einen Einfluss hat. Es formt unser Weltbild, aber …

Inwieweit verändern fremde Gedanken, Kulturen und Handlungen unsere Menschlichkeit? Ist die körpereigene Frequenz so dominant, dass wir immer die gleichen Menschen anziehen, oder wird dies durch fremde Interessen beeinflusst? Vielleicht sind es unsere Verhaltensweisen, die verschiedene Reaktionen hervorrufen und somit den Lebenslauf ändern, schließlich ist der Mensch selbst für sein Leben verantwortlich, aber …

Wieder wird sie mehr Fragen als Antworten finden, einige Abenteuer zu bestehen haben und versuchen, mit ihrer Gabe, wechselnder Identität, Wissen, sowie einiger Hilfe zu überleben. Nichts ist so, wie man es sich oft denkt und alles wird anders, als erwartet. Nur manchmal darf man in die Zukunft schauen und den eigenen Weg erkennen.

Sind wir nicht immer auf der Suche nach Wahrheit, Erkenntnis und einem Sinn?

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2. Februar 2020

'Der Songwriter: Der Nashville Musikroman' von Chris Regez

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Freundin weg. Job weg. Alles weg. Joe Baker ist am Tiefpunkt seines Lebens angelangt. Doch er hat einen Traum. Er setzt alles auf eine Karte und verlässt San Diego, Kalifornien, um in Nashville, Tennessee, sein Glück als Songwriter zu versuchen und sein Leben neu zu starten. Doch das ist nicht einfach, denn in der Musikmetropole wollen tausende ebenfalls von der Musik leben. Nur die wenigsten schaffen es. Die meisten müssen sich ihr Geld als Barkeeper oder Kellner verdienen, um über die Runden zu kommen.

Nur mit Gitarre, Notebook und selbst geschriebenen Songs in der Hand, landet Joe Baker an einem warmen Herbsttag in der Music City USA. Mit einem gemieteten Ford Mustang beginnt sein neues Leben in Nashville. Nicht nur Gitarren, Musikstudios und das Leben als Musiker lassen sein Herz höher schlagen. Auch Allison Monroe, eine talentierte und attraktive Sängerin, sorgt dafür, dass er nachts nicht schlafen kann. Und auch seine Ex erhöht seine Herzfrequenz immer wieder.

Jeder Tag bringt neue Überraschungen: Liebe, Erotik, Betrug, Enttäuschungen, Hoffnung, neue Songs, Intrigen, Eifersucht und Verbrechen. Die Frage stellt sich: Findet Joe Baker aus der Negativspirale heraus? Kann er seine Träume verwirklichen?

Der erste Teil der Musik-Roman-Reihe 'Der Songwriter'.

Anleser:
Mit dem schwarzen Ford Mustang, den er am Flughafen gemietet hat, rast Joe Baker Richtung Innenstadt. Er kennt den Weg genau. Dach runter. Sound auf. Die Hände sind feucht. Sein Herz rast. Lange hat er sie nicht mehr gesehen. Zu lange. Er freut sich, ihr endlich wieder nahe zu sein und ihren Rhythmus zu fühlen.
Aus dem Radio ertönt «Need You Now» von Lady Antebellum. «Wie passend», denkt er. Sie übt eine magische Anziehungskraft auf ihn aus. Er wählt den Weg über die Interstate 40, der ihn in nur 15 Minuten vom Flughafen direkt in die Stadt führt. Vorbei an tausend Erinnerungen und direkt ins Herz der «Music City USA». Ausser der Gitarre, einem MacBook und einem alten Reisekoffer hat Joe Baker nichts dabei. Weshalb auch? Alles ist weg. Job weg. Freundin weg. Bei einem Yard-Sale hat er alles verkauft. Was übrig geblieben war, schenkte er den Homeless.
Die letzten Monate waren hart. Sehr hart sogar. San Diego, die Stadt, in der er aufgewachsen war und in der er immer lebte, hielt ihn nicht mehr zurück.
Jetzt ist es an der Zeit, die eigenen Träume zu verwirklichen. Er hat alle Zelte in Südkalifornien abgebrochen. Eben erst ist Joe mit dem Flugzeug in Nashville gelandet. Er fühlte sich sofort wie im Himmel. Schon am Flughafen spielten Musiker in den Bars aktuelle Country-Hits und Oldies.
Erster September – Postkartenwetter in Nashville: blauer Himmel und etwas über 28 Grad warm. Joe fährt den Broadway runter. Rechts der Ernest Tubb Record Store, links Tootsie’s Orchid Lounge, das legendäre Lokal, in welchem so manche grosse CountryMusic-Karriere ihren Anfang genommen hatte. Die Legende besagt, dass Willie Nelson nach einem Auftritt in diesem legendären Honky Tonk seinen ersten Vertrag als Songwriter erhalten hat. Noch immer treten jeden Abend Musiker bei Tootsie’s auf und unterhalten die Gäste mit Live Country-Music.
Zuunterst am Broadway dreht Joe den Mustang und fährt wieder zurück. Vorbei an der Bridgestone Arena, wo das Eishockey-Team, die Nashville Predators, spielt. Dann passiert er das legendäre Ryman Auditorium und das Union Station Hotel. Erinnerungen werden wach. Mit seiner Ex-Freundin Sandy hat er mehrmals in diesem historischen Gebäude übernachtet, das von einem Bahnhof in ein wunderbares Hotel umgebaut wurde. Damals schien zwischen ihnen noch alles O.K. zu sein.
Sandy. Beim Gedanken an seine Ex kommen Wut und Enttäuschung auf. Sofort versucht er, sich auf die Gegenwart zu fokussieren. Doch das ist nicht einfach. An jeder Ecke der Stadt lauert mindestens eine Erinnerung an ihre gemeinsamen Reisen nach Nashville.
Joe biegt in die 16th Avenue ein. Das ist die Adresse der grossen Plattenlabels, Studios, Musikverlage und Musikagenturen. «Hier ist also das Musikbusiness zu Hause», denkt er. Häuser mit riesigen Glasfassaden, teuren Autos in der Einfahrt und perfekt gepflegten Gärten mit Springbrunnen.

Blick ins Buch (Leseprobe)

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