30. April 2019

'Polizeideutsch: Eine Satire für den mündigen Bürger' von Peter Waldbauer

Kindle (unlimited)
Die Polizei, dein Freund und Helfer, lautet ein bekannter Spruch. Spätestens seit der SAT-1-Reportage Toto & Harry kann es daran keinen Zweifel mehr geben. Deutschlands bekannteste, echte TV-Polizisten zeichnen ein Bilderbuchbild ihrer Zunft: warmherzig, uneigennützig und sozial bis zur Selbstaufopferung. Der Erfolg dieser Doku hat viele Nachahmerserien hervorgerufen. Ob sie Auf Streife (SAT 1), Der Blaulicht-Report (RTL) oder Achtung Kontrolle (Kabel 1) heißen – das Interesse an der täglichen Polizeiarbeit scheint ungebremst. Doch ist dem wirklich so? Denkt der Schutzpolizist in erster Linie an den Bürger? Oder denkt er nicht minder an sich? Zwingen ihn Erfolgsdruck, Zeitdruck und Personalnot gar zur Rücksichtslosigkeit? Gehen erst Menschlichkeit und Anstand, danach Recht und Gesetz verloren? Solche Fragen will dieses Buch beantworten und wie alle Titel der Reihe …-Deutsch tut es dies auf satirische, überspitzte Weise.

Obwohl es humoristisch geschrieben ist, gibt das Buch nützliche Tipps. Wie verhält man sich bei einer Personenkontrolle? Oder bei einer Verkehrskontrolle? Oder gar bei einer Hausdurchsuchung, die auch dem Unschuldigen passieren kann?

Polizeideutsch ist in erster Linie für den Bürger geschrieben. Sollten einige von Ihnen selbst den Beruf des Polizisten anstreben, können Sie nachlesen, welche Voraussetzungen Sie für diesen Beruf mitbringen müssen.

Leseprobe:
Die Amtsbezeichnungen („Dienstgrade“)

Auch wenn die Besoldung mit dem Handwerksberuf vergleichbar ist – Meister bei der Polizei ist kein Titel, den man wie der Handwerker erst nach langen Gesellenjahren und dem Absolvieren einer Meisterschule erhält. Bei der Polizei ist Meister, wer die Ausbildung gerade beendet hat. Ebenso kurios sind die drei Kategorien mittlerer, gehobener und höherer Polizeivollzugsdienst. Man beginnt erst in der Mitte und spaltet dafür die Höhe auf. Ein „unterer“ Dienst ist bei der Polizei nicht vorgesehen, unten steht der Bürger. Nachfolgend die Dienstgrade der mittleren (untersten) Kategorie, weil Sie es mit diesen häufig im Alltag zu tun bekommen. Sie sind zu erkennen an den blauen (früher grünen) Sternen.

Polizeimeisteranwärter (PMA)
Eigentlich eine Dienstbezeichnung, da der Auszubildende ja noch kein Amt inne hat. Zu erkennen an einem blauen Stern auf der Schulterklappe. Als Azubi wird der PMA genauso ausgenutzt wie in anderen Berufen und vorwiegend fürs Kaffeekochen, Bleistiftspitzen und Botengänge eingesetzt. Dafür hat er die Sicherheit, nach der Ausbildung übernommen zu werden. Ständig fragt sich der Grünschnabel, wie es sich wohl anfühlt, jemanden zu verhaften? Ab dem zweiten Ausbildungsjahr darf der Milchbubi den Streifenwagen zur Waschanlage fahren und die Blaulichtflüssigkeit auffüllen. Ab dem dritten Jahr darf er mit zu Einsätzen und beim „Dienstsport“ (Schlägerei) die Rübe hinhalten.

Polizeimeister (PM)
Zu erkennen an zwei blauen Sternen auf der Schulterklappe. Der PM gehört nach einer schmerzhaften Sehnenscheidenentzündung vom vielen Klausurenschreiben zur großen Polizeifamilie. Nun fühlt er sich als etwas Besonderes. Der Grünspatz hat das berufstypische Verhalten und die Umgangsformen gegenüber dem Bürger („Wir gegen die“) von Kollegen abgeschaut oder in der Ausbildung antrainiert bekommen und ist nun reif für den vollen Einsatz. Das Auftreten des Frischlings lässt sich mit folgenden Eigenschaften beschreiben: brüskierend, schroff, rüde, herablassend, arrogant, hämisch, besserwisserisch, rechthaberisch, zynisch und sarkastisch.

Polizeiobermeister (POM)
Zu erkennen an drei blauen Sternen auf der Schulterklappe. Ein POM besitzt im Umgang mit Bürgern eine gewisse Routine und nimmt nicht mehr alles persönlich. Die Übereifrigkeit der Anfangsjahre hat er weitgehend abgelegt. Auf Streifenfahrten mit Kollegen ist er als Dienstgradhöherer der Streifenführer und leitet die Maßnahmen oder führt das Wort. Auch hat er endlich gemerkt, dass der frühere Traumberuf darin besteht, sich um entlaufene Vierbeiner zu kümmern, pupertäre Ausreißer einzufangen, betrunkene Jugendliche nach Hause zu fahren und sich um Zahlstreitigkeiten im Saunaclub zu kümmern.

Polizeihauptmeister (PHM)
Zu erkennen an vier (manchmal auch fünf) blauen Sternen auf der Schulterklappe. Der PHM befindet sich in der Regel im vorgerückten Alter, hat von der Karriere nichts mehr zu erwarten und macht einen ruhigen Innendienstjob. Dies bedeutet Papierkrieg bis zur Pension. Dass ein PHM noch Streife fährt, ist selten, aber wenn Personalnot herrscht, muss auch er raus und mit der Kelle im Regen stehen. Körperliche Aktivität gilt es dabei zu vermeiden, da der Sportmuffel und Donutliebhaber nach jeder kleinen Anstrengung ins Sauerstoffzelt getragen werden muss.

Im Kindle-Shop: Polizeideutsch: Eine Satire für den mündigen Bürger.
Mehr über und von Peter Waldbauer auf seiner Amazon-Autorenseite.



'Wenn einer eine Reise tut dann hat er was zu meckern' von Jürgen Reintjes

Kindle | Taschenbuch
Die Reisebranche hat sich im Laufe der Jahre – vor allem aber auch durch das Internet- zu einem Milliarden-Markt entwickelt. Unzählige Reiseanbieter unterbieten sich in den Preisen und versuchen eine gute Position bei der Suchmaschine Google zu erreichen, denn nur die Best-Platzierten haben die größten Aussichten auf Erfolg. Dafür wird eine Menge Geld investiert. Außerdem ist der bis vor einigen Jahren noch übliche einmalige Jahresurlaub bei den meisten Menschen ersetzt worden durch mehrere Reisen im Jahr, die dafür etwas kürzer ausfallen dürfen. Ob Urlaubsreisen, Städtereisen, Kurztrips, Rundreisen, Fernreisen oder Kreuzfahrten. Es dominieren mittlerweile die Vier- und Fünf-Sterne-Domizile, die überall auf der Welt mit einem gewissen Standard versehen sind. Mit den Kreuzfahrt-Schiffen verhält es sich ähnlich. Vergessen wir dabei nicht die mittlerweile auch als Sechs- und sogar Sieben-Sterne-Hotels ausgezeichneten Luxusherbergen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die allerdings üblicherweise als 5-Sterne-Premium bzw. de Luxe-Hotels apostrophiert werden.

Wie findet man nun unter den unzähligen Angeboten für ein Reiseziel den richtigen Anbieter und damit vermutlich auch ein passendes Hotel? Wie bucht man am besten? Welche Fluglinien bieten sich an? Wie verhalte ich mich in fremden Kulturen? Wie benehme ich mich in Top-Hotels? Wie bekommt man ein besseres Zimmer oder andere Vergünstigungen, auch Upgrades genannt? Was gibt es rund um das Hotel zu beachten, wie verlebe ich eine angenehme Kreuzfahrt etc.? Zumeist gibt es stets einige Dinge und Situationen, die einen auf die Palme bringen und somit Anlass zum Meckern bieten. Das muss aber überhaupt nicht sein, wenn man entsprechend vorbereitet ist.

Als langjähriger Reisender will ich hier von unseren Urlaubs-Erlebnissen berichten und von Fehlern, die Du dann nicht mehr machen musst. Viele nützliche Tipps werden Dir nicht nur vor Ort hilfreich sein, um für Dein Geld den fast optimalen Urlaub genießen zu können. Natürlich will ich auch von den lustigen Episoden erzählen, die wir – vor allem an den zahlreichen Buffets und in Restaurants und Bars – erleben durften und die uns so manche Lach-Träne gekostet haben.Viel Vergnügen bei der Lektüre dieses Reise-Buches. Es hat nur den Zweck, Dir ein wenig Spaß und Freude zu bereiten und Dir zu helfen, Dich auf dem schwierigen Terrain der Urlaubs-Hotels und Kreuzfahrtschiffe ein wenig sicherer zu bewegen.

Leseprobe:
DIE AUSWAHL DER URLAUBS-REISE
Vor der Buchung sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Art Urlaub in Frage kommt. Ist man ein Freund von Strand und Meer, von Bergsteigen, Wandern oder Skifahren, von Ruhe, Entspannung und Wellness oder möchte man schlichtweg Städte und Kulturen kennenlernen bzw. etwas für seine Bildung tun. Dann käme selbstredend auch eine Kreuzfahrt infrage, zudem diese Art des Reisens sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Die Folge ist ein immer riesiger werdendes Angebot an Schiffen, die jede Vorstellungskraft sprengen, was Größe, Passagier-Anzahl oder Attraktionen betreffen. Doch dazu später mehr. Konzentrieren wir uns zunächst auf Hotel-Urlaube.

Im Kindle-Shop: Wenn einer eine Reise tut dann hat er was zu meckern: Der ultimative Reiseberater.
Mehr über und von Jürgen Reintjes auf seiner Website.

29. April 2019

'Rise of the Online Entrepreneur: Schritt für Schritt ein erfolgreiches Online Business aufbauen' von Ignatz Rajher

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Du willst lernen, Schritt für Schritt dein eigenes Online Business aufzubauen, langanhaltend passives Einkommen zu generieren, um finanziell unabhängig zu werden?

Dann lies weiter!

"Hätte ich das doch bloß eher gelesen. Soviel verschwendete Zeit auf Google und YouTube wäre mir erspart geblieben. Meiner Meinung nach eines der besten Bücher zum Thema Online Business." - Katja, Leserin

"Einfach, verständlich, strukturiert und auf Erfolg ausgelegt." - Benjamin, Leser

"Die Schritte ergeben alle Sinn und sind Praxistauglich. Endlich mal jemand, der weiß, wovon er da spricht." - Karsten, Leser

Es ist völlig egal WAS für ein Business du aufbauen willst:
- Du willst digitale oder physische Produkte erstellen und verkaufen?
- Du willst Dienstleistungen oder Coachings anbieten können?
- Du willst ein Freelancer sein?
- Du willst Geld durch deine Website, E-Mail Liste, App, Software, deinen eigenen Blog, Online-Marketing Möglichkeiten wie z.B. Affiliate-Marketing, deinen YouTube-Channel, Instagram, Twitter, Twitch oder deine Facebook Seite verdienen?

Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich!

Erlerne die 6 Schritte, die ein jedes Online Business benötigt, um erfolgreich passives Einkommen zu generieren.

Übersicht der Schritte:
Schritt 1: Strategie und Denkweisen (das Fundament)
Schritt 2: Auswahl deiner Nische
Schritt 3: Branding
Schritt 4: Vermarktung (Marketing)
Schritt 5: Monetarisierung (wie du online Geld verdienen kannst)
Schritt 6: Optimierung (dieses gesamten Prozesses)
Extra: Q&A Bereich mit allen Antworten zu den häufigsten Fragen

Für wen ist dieses Buch nicht das Richtige?
- Leute, die sich weiterhin auf ihre gesetzlichen Renten verlassen wollen.
- Leute, die nicht daran interessiert sind, aus dem Hamsterrad auszubrechen.
- Leute, die nicht daran interessiert sind, ihre finanzielle Zukunft und ihr gesamtes Leben selbst in die Hand zu nehmen.
- Leute, die nicht bereit dazu sind, zu wachsen, zu lernen und anzuwenden.

Bonus: Zutritt zur Offiziellen Facebook-Gruppe. Perfekt um sich mit anderen Lesern zu verbinden und auszutauschen!

Worauf wartest du noch? Hol dir das Buch und starte endlich selbst dein eigenes erfolgreiches Online Business!

Leseprobe:
Vorwort
Willkommen im Informationszeitalter. Dem Zeitalter der Online-Unternehmer und allen anderen, die erfolgreich über’s Internet Geld verdienen. Meinen Glückwunsch an dich! Du lebst in einer verdammt geilen und von Möglichkeiten nur so überfüllten Zeit. Realisiere diese Tatsache und nutze sie für deinen Erfolg.
Falls du mein E-Book „Erfolgsmensch“ bereits kennst, ist dir sicherlich schon aufgefallen, dass ein Großteil der reichen Menschen irgendwann einmal zu Unternehmern geworden ist. Das Unternehmertum ist es, was ihnen großen finanziellen Reichtum gebracht hat. Heutzutage ist es sogar noch um einiges leichter geworden, ein Unternehmer zu werden und online sein Geld zu verdienen. Aus (Offline-) Unternehmern entwickelten sich mit der Zeit Online-Unternehmer.
Doch nur weil dies in unserer heutigen Zeit so einfach geworden ist, bedeutet es nicht auch gleich, dass jeder blutige Anfänger damit in kürzester Zeit erfolgreich sein wird. Die ständige Informationsflut, der wir tagtäglich ausgeliefert sind, die unendlichen Möglichkeiten, um online Geld zu verdienen, und der Mangel an Kenntnis über essenzielle Grundlagen – die für einen Erfolg so entscheidend sind; all das sind die Gründe, warum so viele Menschen, die ein Online Business aufbauen wollen, bei dem Versuch scheitern und irgendwann aufgeben.
Dieses E-Book wurde geschrieben, um dir als Anfänger (oder Fortgeschrittener) Schritt für Schritt dabei zu helfen, dein Online Business so aufzubauen, dass du langanhaltend davon profitieren kannst. Dabei ist völlig egal WAS für ein Business du aufbauen willst. Die einzelnen Schritte, die du hier lernen wirst, kannst du auf beinahe jedes Online Business Modell anwenden, das du dir nur vorstellen kannst. Du willst digitale oder physische Produkte erstellen und verkaufen? Kein Problem. Du willst Dienstleistungen oder Coachings anbieten? Kein Thema. Du willst ein Freelancer sein? Kein Ding. Du willst Geld durch deine Website, E-Mail Liste, App, Software, deinen Blog, Online-Marketing Möglichkeiten wie z.B. Affiliate-Marketing, deinen YouTube-Channel, Instagram, Twitter, Twitch oder deine Facebook Seite verdienen?
Dann ist dieses E-Book genau das Richtige für dich!
Lass uns also keine Zeit mehr verschwenden. Es gilt eine Menge zu lernen und anzuwenden – ich werde dich nicht belügen. Es wird nicht einfach werden, nicht ohne Arbeit funktionieren und Ergebnisse werden nicht von heute auf morgen eintreten. Lass uns also starten!

Einführung – Der Plan für dein Online Business
Willst du auch endlich von zu Hause aus Geld verdienen können? Oder noch besser, von überall auf der Welt aus? Stell dir einmal vor, du könntest deinen Hobbies und Leidenschaften nachgehen, mehr Zeit mit deiner Familie verbringen oder auf Reisen gehen. Du könntest mehr Möglichkeiten und mehr Freiheiten haben und nebenbei online Geld verdienen, ohne jeden Tag 8 Stunden arbeiten zu müssen. Wie klingt das? Für mich klingt das, wie die beste Art zu leben überhaupt!
Viele Menschen träumen insgeheim von einer Arbeit, die mehr Zeit für Hobbies und Familie zulässt, gleichzeitig aber auch genug Geld zum Leben einbringt. Leider ist es für viele ein Leben lang eben doch nur ein Traum. Du allerdings bist anders, nicht wahr? Du bist hier, weil du es schaffen willst! Das rechne ich dir hoch an. Doch musst du dich vorher noch ein wenig gedulden und bereit sein, Arbeit reinzustecken, um dein eigenes Online Business aufbauen zu können. Falls du aber wirklich bereit dazu bist, die nötige Geduld und Arbeit zu investieren, dann wird es dir ein derartiges Leben ermöglichen, von dem andere Menschen nur träumen, weil sie nicht handeln.

„Wenn du nicht daran arbeitest, deinen Traum zu realisieren,
wird jemand anderes dich einstellen, damit du ihm dabei hilfst,
seinen Traum wahr werden zu lassen.“

- Dhirubhai Ambani, einst reichster Milliardär Indiens

Mit Hilfe der einzelnen Schritte in diesem E-Book kannst du so gut wie jedes Online Business betreiben. Egal ob du Produkte bei Amazon oder auf anderen Webseiten verkaufen willst. E-Books, Bücher oder Hörbücher veröffentlichen möchtest. Eigene physische oder digitale Produkte entwerfen und verkaufen möchtest. Coachings oder Dienstleistungen anbieten willst. Oder eine Software oder App entwickeln und vermarkten möchtest. Dabei musst du nicht einmal ein Experte in den einzelnen Bereichen sein. Die meisten dieser Arbeiten kannst du „outsourcen“ und somit andere Menschen dafür bezahlen (bzw. in sie investieren), deine Produkte zu erstellen.
Wie du siehst, hast du eine große Auswahl. Wichtig ist nur, dass du diesem Plan folgst und alle Schritte beachtest, damit du eine gute Grundlage für dein Business aufbauen kannst und später keine Probleme auftreten, die dein Business zerstören könnten. Ein gutes Fundament ist sehr wichtig und wird dir später mehr Vorteile als Nachteile bringen.
Wir leben in einer Welt, in der es sehr viel leichter geworden ist, ein Business aufzubauen und online Geld zu verdienen. Die ganzen technischen Anforderungen sind heutzutage so gut und so weit entwickelt, dass es für die breite Masse möglich geworden ist, durch ein Online Business Geld zu verdienen. Früher war es den Leuten nicht wirklich möglich oder zumindest deutlich schwerer, da die technischen Entwicklungen noch nicht auf dem heutigen Stand waren. Vor allem wenn du ein Online Business aufbauen willst, kommen dir diese technischen Errungenschaften sehr zum Vorteil und du solltest diese auf jeden Fall so gut wie nur möglich nutzen.
Da es dich doch ein wenig Zeit und harte Arbeit kosten wird, kannst du dein Business anfangs nur nebenbei laufen lassen und ein Nebeneinkommen verdienen oder aber du arbeitest von Anfang an hart daran und kannst schon bald einzig von dem Einkommen aus deinem Business leben. Wenn du an diesem Punkt angekommen bist, wird es dir möglich sein, einen bestimmten Lifestyle zu leben. In den meisten Fällen bedeutet das auch mehr Freiheiten zu haben, zum Beispiel mehr Zeit mit der Familie zu verbringen oder nahezu von überall auf der Welt arbeiten zu können. Denke nur einmal daran, wie viel einfacher es heute ist, dank der ganzen technischen Errungenschaften. Mit einer guten Internetverbindung kann man nahezu von überall auf der Welt arbeiten.
Ein Online Business aufzubauen ist dabei kein neues Konzept, es haben schon so viele Leute vor dir diesen Traum wahr gemacht. Über einige dieser Leute habe ich bereits in meinem Buch „Erfolgsmensch – Lerne von den erfolgreichsten Menschen dieser Welt“ geschrieben. Und was so viele schon getan haben, kannst du auch tun! Du musst nur wissen wie, und ich will dir genau dabei helfen. Nimm dir ruhig die Zeit, jedes Kapitel aufmerksam durchzulesen und darüber nachzudenken. Oft hilft es auch sich seine Gedanken aufzuschreiben, gerne auch während du mehr über die einzelnen Schritte erfährst. Alles was du brauchst, findest du in diesem E-Book, du musst es nur auf deine eigene Situation anpassen und anwenden. Und die richtige Anwendung ist dabei sehr wichtig. Es reicht nicht aus, nur über die verschiedenen Aspekte und Schritte zu lesen und diese zu kennen. Du musst sie später auch anwenden, damit du erfolgreich sein kannst. Die ersten Kapitel in diesem E-Book sollen dir helfen, ein solides Fundament aufbauen zu können, um dein Online Business auf die Beine zu stellen. Dabei wirst du jedoch mehr Zeit und Arbeit reinstecken müssen, als eventuell zunächst erwartet. Am Anfang geht es wirklich erst einmal nur darum, alles strukturiert und gut durchdacht aufzubauen, um später damit Geld verdienen zu können. Du solltest also noch nicht sofort deinen Job kündigen, da du erst ein wenig später anfangen wirst Geld zu verdienen. In vielen Fällen ist es nämlich so, dass die Auszahlung deiner Einnahmen erst nach 3 Monaten beginnt. Das bedeutet, dass du in der Anfangsphase Geduld mitbringen musst. Wenn du nun auf der Suche nach sofortigen Erfolgen und Einnahmen bist, dann werde ich dich enttäuschen müssen. Lerne dich von der Pandemie unserer heutigen Zeit namens „Instant-Gratification“ zu lösen. Lerne geduldig zu sein und unerbittlich auf deine Ziele hinzuarbeiten. Mit dem Wissen, dass gute Dinge ihre Zeit brauchen.
Hier wirst du nicht ausschließlich Schritte vorfinden, denen du blind folgen kannst. Vielmehr musst du dich teilweise ein wenig anstrengen und selbst über einige Dinge nachdenken, eigene Ideen finden und diese umsetzen. Wenn du also dachtest, du findest hier den einfachen Weg, dem du blind folgen kannst, dann ist dieses E-Book nicht das Richtige für dich. Hier kannst du lernen, welche Schritte du gehen und was du alles beachten solltest, aber es wird dir nicht dabei helfen, Geld zu verdienen, während du faul auf der Couch rumliegst. Überdenke also am besten einmal deine Erwartungen, bevor du anfängst mehr über die einzelnen Schritte zu erfahren. Wenn du jedoch bereit bist mit der Arbeit anzufangen, dann schau dir die einzelnen Kapitel an und tauche ein, in das (meiner Meinung nach) beste Zeitalter, in das man nur hineingeboren werden konnte: Das digitale Zeitalter.
Lass uns nun damit anfangen dein Online Business Stück für Stück aufzubauen, um dir eines Tages finanzielle Freiheit zu sichern!

Im Kindle-Shop: Rise of the Online Entrepreneur: Schritt für Schritt ein erfolgreiches Online Business aufbauen.
Mehr über und von Ignatz Rajher auf seiner Website.



'Fressfeind' von Mikael Lundt

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Ein Biest geht um in Kommissar Hausmanns beschaulichem Kleinstadtrevier. Ein Mann wird brutal ermordet und ausgeweidet. Das Mysteriöse an der Tat: Dem Opfer fehlt jegliches Körperfett. Hausmann steht vor einem Rätsel. Zugleich empfängt der Hobby-Alienjäger Henry mysteriöse Signale, die von Außerirdischen zu stammen scheinen.

Bald gibt es weitere Tote. Spuren führen zu einem hochgeheimen Labor. Treiben tatsächlich Aliens ihr Unwesen auf Erden oder hat sich der Mensch selbst einen neuen Fressfeind geschaffen, der skrupellos mordet?

Eine rasante Jagd zwischen Crime und Science-Fiction mit Mystery-Faktor und einer Portion Augenzwinkern.

Leseprobe:
Genesis
Die Leitplanken der Evolution sprühten Funken. Einst unsichtbar von der Natur in allen Wesen angelegt, um das Leben in geordneten Bahnen zu lenken, wurden sie nun aufs Äußerste strapaziert.
Im Mikrokosmos des Reaktionsraums verglühten die Bausteine des Lebens in einem Strahl aus unbarmherziger Energie. Er zerfetzte Verbindungen, die von einer inhärenten Logik über Jahrmillionen zusammengefügt wurden. Bruchstücke wirbelten herum wie Granatsplitter in einem Gefecht; Zellen implodierten, wurden mit anderen Fragmenten verschmolzen, trieben davon im Strom der Elemente, rissen andere mit. Aminosäuren gingen in superkritischen Zustand über und Enzyme spalteten heiß und hungrig die DNA. Das Erbgut brodelte wie ein Suppentopf auf der Schnellkochplatte. Gleich müsste sie unweigerlich anbrennen und ungenießbar werden.
Doch es schlich sich ein Muster ins wütende Chaos, eine Resonanzfrequenz schwoll an, ein glockenheller Klang im rauen Mutationsgetöse. Wie Wurzeln, die Erdreich durchwühlen, pflanzte sich die Reaktion fort – nur tausendfach schneller. Sie erschuf eine Struktur. Sie war fest wie Kristall und biegsam wie Pappelzweige. Eine hybride Genesis erwuchs aus den Resten zerstörten Lebens. Der Keim wucherte, entfaltete sich und nährte sich an der Kraft, die ihn erschaffen hatte – längst immun gegen ihre eben noch zerstörerische Wirkung. Millisekunden wurden zu Jahrtausenden. Das Wachstum explodierte, verschlang und verwandelte gierig alles Gewebe um sich herum. Dann wurde die Materie zu purer Energie. Sie bahnte sich den Weg in die Freiheit.

Energie
Es stank nach Iltis. Oder nach Yak. So genau konnte man es nicht sagen. Es war ein beißender Gestank, wie eine Mischung aus Urinstein und Rattenkot, aus Erbrochenem und faulem Fleisch. Nichts von dem war im zittrigen Licht der Neonröhre zu erkennen, welche die Unterführung spärlich erhellte. Aber es war gewiss da, in den vielen Ritzen und Ecken, die im Schutz der Dunkelheit blieben. Dort lag sicher auch der eine oder andere Kadaver und rottete seit Wochen vor sich hin. Kaum einer wollte diesen verseuchten Gang unter den alten Gleisanlagen freiwillig benutzen, aber es war der einzige halbwegs kurze Weg zur anderen Seite des Bahnhofs.
Jacky hatte an diesem Morgen ebenfalls keine Zeit für zweieinhalb Kilometer Umweg. Höchstens für ein paar letzte saubere Atemzüge. Sie stand vor der Treppe zur Unterführung und atmete mehrmals tief ein und aus, bevor sie die Luft anhielt. Dann trat sie den Weg nach unten an. Er kam ihr jedes Mal vor, als täte sich vor ihr der Schlund eines Monsters auf. Und es war ein Monster mit wüstem Mundgeruch.
Sie tauchte hinab in die feuchte Röhre aus Beton und ging, so schnell es ihr möglich war, die 87 Schritte bis zum hinteren Ende. Sie zählte immer mit. Mal waren es 84, mal 92 Schritte, aber im Durchschnitt 87. Sie zählte sie, um sich von der Luftnot abzulenken. Es wirkte. Doch gegen Ende spürte sie trotzdem, wie ihre Lunge brannte. Sie hastete die Treppen hinauf und streckte gierig den Kopf in den Wind – er trieb den üblen Geruch fort. Am schwarzgrauen Himmel bekamen die Wolkenfetzen einen ersten Hauch von Kontur.
Jacky nahm sich eine Minute, um Luft zu holen. Vor ihr schwang sich die marode Stahlbrücke in 20 Metern Höhe über zwei Dutzend Gleise. Es war nur noch die Hälfte in Betrieb. Jenseits der Brücke wartete der Güterbahnhof. Und der größte Supermarkt der Stadt – der mit den besten Sonderangeboten. Jacky wäre rechtzeitig dort, wenn er um 7:00 Uhr öffnete. Und wenn sie sich beeilte, wäre sie zurück, bevor Jens aufwachte. Das war das Wichtigste, denn ohne sein Morgenbier wäre er wahnsinnig mies drauf. Jacky rieb sich die knochige Schulter und erinnerte sich an gestern Abend, als das Bier ausgegangen war. Er bekam schnell schlechte Laune.
Sie hatte die Brücke fast überquert. Am Containerterminal ragten die Frachtcontainer vier Etagen hoch – eine rostige Häuserzeile aus Stahlblech und losem Lack. Noch war kein Betrieb. Außer dem Säuseln des Windes in den Containerschluchten hörte man kaum etwas.
Mit einem Mal stellten sich ihr am ganzen Körper die Haare auf. Jacky blieb stehen. Energetisches Knistern und Summen durchbrach die Stille. Das Brückengerüst vibrierte, als wollte es abheben.
Was zum Henker?
Dann sauste ein Kugelblitz am Himmel entlang. Jacky riss den Kopf herum und verfolgte seinen Weg. Der grelle Lichtfleck steuerte genau auf die Häuser der Bahnhofsstraße jenseits der Unterführung zu. Sie wusste nicht, warum, aber sie war sich sicher, das Ding würde genau in ihr Haus einschlagen. Ihr passierte immer die dümmste Scheiße. Sonderangebote hin oder her, Jacky machte kehrt und rannte über die Brücke zurück – und durch den Kadavertunnel.
Der Dachstuhl qualmte. Es war tatsächlich ihr Haus. Nummer 63. Sie stürmte durch die Tür und hetzte die Treppen hoch, bis ganz nach oben. Ihre Wohnung lag direkt unter dem Dachboden. Alles war dunkel und voller Nebel, der Strom schien ausgefallen.
Ihre Wohnungstür stand offen. Sie rieb sich die Augen. Träumte sie? Sie hätte fliehen müssen. Das war genau der richtige Zeitpunkt, um sich auf und davon zu machen, alles stehen und liegen zu lassen. Aber trotz allem drängte sie etwas, nachzusehen.
Was war mit Jens?
Ohne weiter zu zögern, schlich sie hinein. Aus dem Schlafzimmer hörte sie Gurgeln und Grunzen. Die Tür war halb geöffnet. Jackys Körper wurde steif. Vor dem Bett stand mit dem Rücken zu ihr ein schuppiges, hünenhaftes Biest mit langen Klauen. Dahinter lag Jens. Es hatte ihn aufgeschlitzt, seinen ganzen fetten Wanst. Die Augen quollen heraus.
Jacky schrie nicht, sie weinte nicht. Der groteske Anblick bereitete ihr auf eine merkwürdige Art sogar ein wenig Befriedigung. Dann traf sie die Erkenntnis, dass ihr womöglich das Gleiche drohte, sobald sich das Ungetüm umdrehte. Sie stolperte rückwärts ins Wohnzimmer und stürzte über den Couchtisch. Im Fallen räumte sie Dutzende Bierflaschen und übervolle Aschenbecher ab.
Das Ungetüm drehte ruckartig den Kopf herum und riss die restlichen Eingeweide aus Jens‘ Bierbauch, Blut und andere Flüssigkeiten flossen heraus. Dann kam es ihr nach. Das Monstrum gab ein nasales „Griggelgriggel“ von sich und wedelte mit einem überlangen Saugrüssel in Jackys Richtung. Es warf die Gedärme zur Seite und machte einen Satz auf sie zu.
Jacky versuchte, sich zur Seite zu rollen, aber sie war zwischen Bierkästen und Couch eingeklemmt. Das schuppige Biest begrub sie unter sich. Das Letzte, was sie wahrnahm, war ein ätzender Gestank – übler, als jener in der Unterführung jemals gewesen war. Dann senkte sich alles in Schwärze.

Im Kindle-Shop: Fressfeind.
Mehr über und von Mikael Lundt auf seiner Website.

23. April 2019

'Akne Inversa: Die 3-Schritte Methode zu einem neuen Lebensgefühl' von Ignatz Rajher

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Leidest du unter unerklärlichen Beulen, Zysten, Abszessen und Knoten auf der Haut? Dann leidest du wahrscheinlich unter Akne Inversa!

"Das Buch hat wirklich potenzial leben zu verändern!" - Phils Osophie, YouTuber

Was ist Akne Inversa (Hidradenitis Suppurativa)? Wieso hat die Medizin es immer noch nicht geschafft, die Ursache dafür zu finden, obwohl die erste Diagnose schon im Jahr 1839 gestellt wurde? Und noch viel wichtiger: Wie kann es sein, dass schon zahlreichen Akne Inversa Betroffenen erfolgreich geholfen werden konnte, während du wahrscheinlich noch nie von den Informationen in diesem Buch gehört hast? Wie kann es sein, dass ich im Jahr 2012 einen Artikel dazu verfasst habe, dadurch zahlreichen erkrankten Menschen helfen konnte, und ich dennoch einer der wenigen Autoren auf der Welt bin, welche nun erneut darüber schreiben?

Ich musste feststellen, dass die lebensverändernden Informationen über Akne Inversa Erkrankte in diesem Buch, selbst nach 5 Jahren, noch nicht weit genug verbreitet worden sind. Daher entschloss ich mich dazu, die Ärmel hoch zu krempeln und ein paar Seiten zu Papier zu bringen. Schenk mir für die nächsten paar Seiten dieses Buchs dein Vertrauen und deine Aufmerksamkeit, und ich werde dir zeigen, wie auch du zu den Menschen gehören kannst, die ihre Akne Inversa in Remission gesetzt haben!

Ein neues Lebensgefühl erwartet dich!
Sofern du dich dafür entscheidest, dein Leben, sowie deine Gesundheit, selbst in die Hand zu nehmen, mein Buch mit einem unvoreingenommenen Geist aufzunehmen und dich dazu entschließt, für das letzte Mal ein Buch zu diesem Thema zu lesen - werde ich dir helfen können!

ERWEITERTE AUSGABE: Der Inhalt wurde mit dem E-Book "Akne Inversa (Kochbuch-Version) erweitert!

Du wirst dich notgedrungen viel mit Inhaltsstoffen auseinandersetzen und dich immer wieder fragen müssen: „Kann ich das jetzt essen, oder nicht?“ Genau deswegen gibt es dieses Kochbuch: Leckere Rezepte und Alternativen zu den Nahrungsmitteln, die du nicht zu dir nehmen kannst, werden dir den Weg bahnen zu einem schmerz- und schamfreiem Leben.

Zu Folgendem wirst du hier Rezepte vorfinden:
- Rezepte zum Frühstück während der „Eliminationsphase“
- Rezepte zum Mittagessen während der „Eliminationsphase“
- Rezepte zum Abendessen während der „Eliminationsphase“
- Suppen und Smoothies - Ersatzprodukte für deine Auslöser-Nahrungsmittel

Worauf wartest du noch? Hol dir endlich das Lebensgefühl das dir zusteht und blicke nie wieder zurück!

Leseprobe:
Einführung
Dieses Buch schreibe ich, um allen Akne Inversa (Hidradenitis Suppurativa) Erkrankten aufzuzeigen, dass eine Möglichkeit besteht, ihre Erkrankung in Remission (bedeutet: das vorübergehende oder dauerhafte Nachlassen von Krankheitssymptomen) zu setzen. Ich rede nicht von einer Heilung. Es tut mir leid, da wir beide wissen, dass es bis heute noch keine bekannte / offizielle Heilung zu dieser Erkrankung gibt. Aber genauso wenig rede ich von der Option, sich die Abszesse und Zysten herauszuoperieren, wie die Schulmedizin es empfiehlt. Ich rede davon wie DU mithilfe dieses kurzen Buchs die Möglichkeit geboten bekommst, dir oder einem Bekannten mit dieser Erkrankung, dabei zu helfen die Krankheitssymptome solange wie du es willst verschwinden zu lassen.
Ich spreche von den folgenden Punkten:
- Keine Abszesse mehr
- Keine Zysten mehr
- Keine offenen Wunden mehr
- Kein Brennen mehr
- Kein Schamgefühl mehr
- Keine unterdrückte Wut mehr
- Kein Leid mehr!
Ich weiß, ich klinge vielsprechend und im gleichen Moment hast du Angst, dass ich wieder nur ein weiterer dieser schamlosen Verkäufer bin, die dir Hoffnung machen wollen, nur um an dein Geld zu kommen. Lass mich dir deine Angst dadurch nehmen, indem ich dir die Geschichte dazu erzähle, wie ich auf die Lösung zu dieser Krankheit gekommen bin und was mich motiviert hat dieses Buch zu schreiben.

Vor langer Zeit Ich war einst mit einer Frau zusammen, die ich über alles liebte und für die ich wirklich alles getan hätte. Sie litt seit ihrem 18. Lebensjahr an A.I. (einigen wir uns mal auf diese Abkürzung für den Rest des Buches). Alles, was ich wollte war, dass es ihr gut ging, doch mit dieser Erkrankung zu leben, kann einen Menschen zu einer anderen Person werden lassen. Einem Menschen, der tief im Inneren traurig, wütend und womöglich voller Hass, Trauer und Schmerz ist. Sie war bei unzähligen Ärzten und wie wohl auch dir, konnte keiner von ihnen ihr helfen. „Dafür gibt es keine Heilung“, „Sie sind ein Fall von 1 zu 1 Millionen“ und sogar „Pech gehabt“ sind Dinge, die sie sich von den Ärzten anhören durfte. Alles Worte, die man nicht gerade von Ärzten erwarten würde. Was mich fassungslos und wütend machte. Nach einigen Jahren des tatenlosen Zusehens beschloss ich, diesem Leid ein Ende zu setzen. Die Ärzte und ihre Aussage „Es ist unheilbar“ ließen mich Kochen vor Wut. Da ich wusste, dass so etwas wie „unheilbar“ nicht existiert, insofern einem Menschen von Geburt an nicht Etwas fehlt oder im Laufe seines Lebens abgetrennt / entfernt wurde.
Also setzte ich mich an den Computer und begann damit, nach einer Lösung dieses Problems zu suchen. Ich hatte nicht vor, auch nur ein Auge zuzumachen, bevor ich nicht eine Lösung gefunden hatte!
Und drei Tage später? Fand ich eine mögliche Lösung! Ich war zutiefst überrascht, als ich sie fand. Da ich zu Beginn meiner Recherchen niemals auf die Idee gekommen wäre, dass dies ein Weg zur „Heilung“ wäre. Alles, was ich im Internet zu diesem Thema fand, war negativ, deprimierend und half NICHT! Den einzigen Artikel, der WIRKLICH etwas brachte, fand ich auf Tara Grant’s Blog (Primagirl), welche selbst jahrelang unter A.I. litt. In zwei Artikeln schrieb sie darüber, wie sie ihre Erkrankung nun seit Jahren in Remission gesetzt hat. Darunter fanden sich hunderte von Kommentaren von Menschen, die an A.I. erkrankt waren. Menschen, die anscheinend ihre Erkrankung dadurch ebenso in den Griff bekommen haben. Jackpot, dachte ich mir!
Daraufhin habe ich den Artikel ausgedruckt um ihn meiner damaligen Freundin zu zeigen. Voller Vorfreude auf ihre Reaktion und dem Fakt, ein Mittel gegen eine „unheilbare“ Krankheit gefunden zu haben, ging ich zu ihr um ihr die tollen Neuigkeiten zu präsentieren. Ihre Reaktion darauf? Mehr oder weniger: „Was ist das für eine Scheiße? Was bildest du dir ein, eine unheilbare Krankheit heilen zu können? Nimm mir den Scheiß aus dem Gesicht“.
Das waren nicht genau ihre Worte, da dies nun alles schon zu lange her ist. Aber es war genauso wie ich es aufgenommen habe. Was mich dazu bewegt hat, all meine Informationen in einem Artikel niederzuschreiben und auf meinem (damals ziemlich bekannten, aber nichtmehr vorhandenen) Blog www.true-word.eu zu veröffentlichen. Ich dachte mir: „Wenn sie mir keinen Glauben schenken will, dann versuche ich es bei anderen Betroffenen, denen ich dadurch helfen kann. Danach muss sie mir einfach glauben!“
2-3 Wochen nach Veröffentlichung meines Artikels „Akne Inversa: Mögliche Heilung gefunden“ bekam der Artikel SO VIELE Kommentare, in welchem Betroffene berichteten, dass sie schon seit einigen Tagen durch meine Methode keine Symptome mehr erlitten, dass sie nun endlich begann, mir zu glauben. Ende gut alles gut? Diese Story hat kein Happy End. Sie versuchte nicht ernsthaft, sich an meine Methode zu halten und scheiterte. Während noch Monate nach meiner Veröffentlichung des Beitrages immer mehr und mehr Kommentare von wochenlangen, erfolgreichen Remissions-Berichten eintrudelten - konnte ich ihr nicht helfen. Das Ende der Geschichte?
Ich fühlte mich als hätte ich auf ganzer Linie versagt. Zahlreichen anderen Betroffenen konnte ich helfen und wurde von Danksagung überhäuft. Was mir damals, um ehrlich zu sein, nichts bedeutete – da ich der Frau, die ich liebte, nicht helfen konnte. Nach einigen Monaten verlor ich das Interesse an meinem Blog (welchen ich 5 Jahre lang betrieb) und somit verschwand auch der Artikel für immer aus dem Netz.
Warum ich dir das erzähle? Weil es mir nun nichtmehr egal ist und ich dir helfen möchte und auch kann. Vor 5 Jahren verschwand mein Artikel aus dem Netz und in der Zwischenzeit gab es anscheinend niemanden mehr im deutschen Sprachraum, der es für wichtig empfunden hat, diese Informationen weiterzutragen. Deswegen möchte ich meine ursprüngliche Rolle wieder einnehmen und dich mit meiner Geschichte darum bitten, deinen Kopf nicht wie meine damalige Freundin in den Sand zu stecken und dich von deiner Erkrankung geschlagen zu geben, sondern diese Informationen ernst zu nehmen und auch anzuwenden. Wenn du meiner Methode folgst, dann wirst du die Symptome loswerden und es wird wieder ein neues Lebensgefühl in dir aufkommen.
Was nun folgt ist eine umfangreichere Version meines damaligen Artikels. Ich freue mich bereits, dir in den nächsten Kapiteln helfen zu können, solange du mir dein Vertrauen schenkst und den Schritten wirklich folgst. Es wird nicht einfach werden - aber das wird es alles wert sein am Ende!

Im Kindle-Shop: Akne Inversa: Die 3-Schritte Methode zu einem neuen Lebensgefühl (Wie du Akne Inversa wirklich bezwingst).
Mehr über und von Ignatz Rajher auf seiner Website.



21. April 2019

Nadja Losbohm

1982 in Hennigsdorf geboren, zog es Nadja Losbohm im Alter von sechs Jahren nach Berlin, wo sie noch heute lebt. Dank der guten Gene ihrer Eltern interessiert sie sich schon seit Kindertagen für das Malen, Zeichnen und Fotografieren. Tat sie sich anfangs noch schwer mit dem Lesen, wurde sie dank "Micky Maus" rasch zu einer Leseratte. Die Idee, eine eigene Geschichte zu verfassen, ereilte sie im Alter von 19. Zehn weitere Jahre dauerte es, bis ihr Erstlingswerk "Alaspis - Die Suche nach der Ewigkeit" fertig war und sie den Mut fand, ihren Traum von einer Buchveröffentlichung mit anderen zu teilen.

Ihr nächstes Projekt war die mehrteilige Buchreihe "Die Jägerin", eine Mischung aus Sci-Fi und Fantasy-Romance mit einem Spritzer Humor, von der inzwischen fünf Bände erhältlich sind.

In ihrer Freizeit reist sie sehr gern, am liebsten nach Großbritannien, welches sie bis in fast alle Himmelsrichtungen erkundet hat, außer Wales. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Weblink: www.facebook.com/NadjaLosbohmAutorin


Bücher im eBook-Sonar:




Joachim Widmann

Weblinks:
Amazon-Autorenseite
Facebook-Seite "Schmitts Hölle"


Bücher im Buch-Sonar:




H.C. Scherf

H.C. Scherf wurde 1948 in Essen geboren und erlernte das Schriftsetzer-Handwerk. Erst mit Ende der beruflichen Laufbahn stand die nötige Zeit zur Verfügung, sich dem Schreiben von Romanen hinzugeben.

Für den Autor sind Bücher das Niederschreiben von Träumen und Gedanken. Erst wenn sich der Leser mit den Protagonisten verbunden fühlt, mit ihnen leidet, mit ihnen Freude und Empathie empfindet, hat das Buch seinen Zweck erfüllt. Das Umblättern der letzten Seite muss Bedauern auslösen.

Weblinks:
www.scherf-autor.de
Autorenseite auf Facebook


Bücher im Buch-Sonar:




18. April 2019

'Kaltgestellt: der Mann aus Beirut' von D.W. Crusius

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Das BKA hört mehrere Handygespräche zwischen Deutschland, Damaskus, Bagdad und Grosny ab. In den Gesprächen geht es um Terroranschläge in Westeuropa und um Drogen. In aller Eile installieren das BKA und der Verfassungsschutz in einem kleinen Ort am Niederrhein eine behelfsmäßige Kommandozentrale. Aus dieser Gegend kamen die Gespräche.

Der Nahost Experte Walther Sembach, strafversetzt von Damaskus nach Deutschland, bekommt die undankbare Aufgabe, die Urheber der Telefonate zu ermitteln. Als er der Wahrheit zu nahe kommt, steht er selbst auf der Abschussliste.

Leseprobe:
Er ist noch nicht lange hier, vier Wochen. Oder fünf? In der Enge einer Gefängniszelle verliert man die Zeit. Er darf mit niemandem reden. Beim Hofgang brüllen die anderen Gefangenen anzügliche Bemerkungen. Kinderficker ist noch harmlos. Unter den Augen von sechzig oder achtzig Männern wie auf dem Präsentierteller alleine um den Gefängnishof zu laufen, ist erniedrigend. Er setzt sich lieber auf eine Bank hinten an der Mauer. Oder verzichtet auf den Hofgang.
Jeden Freitag dröhnt der Ruf – Häftlinge antreten zum Duschen – durch das Hafthaus. Ein Beamter öffnet die Zellen und in Gruppen von acht bis zehn Gefangenen gehen sie duschen. Für ihn gilt das nicht, er duscht getrennt von den Anderen.
»Ist zu Ihrem Schutz«, sagt der Schließer mürrisch, als er wissen will, warum das so ist. Justizbeamte in einer JVA werden Schließer genannt, weil sie am Gürtel viele Schlüssel tragen.
Das vergitterte Fenster seiner Zelle ist klein, vierzig mal sechzig Zentimeter, wie eine Dachluke. Mitternacht ist vorbei, der Mond steht hoch am Himmel. Er weiß nicht, wie spät es ist, sie haben ihm bei der Festnahme die Uhr abgenommen.
In der Zelle herrscht Halbdunkel und ohne die Gitter zum Gang und am Fenster hätte er es als angenehm empfunden. Er liebt die Dunkelheit. Als er sieben oder acht Jahre alt war, ist er nachts oft von zu Hause ausgerissen und alleine durch den Wald gestromert. Da war kein Vater, nur die Nachttiere. Mäuse raschelten im Unterholz und gelegentlich hörte er eine Eule, die sich laut protestierend in die Luft schwang. Der Wald war von Gräben durchzogen, die im Frühling und Herbst voll Wasser standen. Wenn er spät nachmittags, nach den Schularbeiten, mit seinen Freunden durch den Wald stromerte, schreckten sie im dichten Unterholz Rehe auf.
Die Deckenbeleuchtung im Gang brennt nur schwach. Ungewöhnlich, sonst sind Gang und seine Zelle hell beleuchtet. Er blickt zur Kamera an der Zellendecke. Die Decke ist sehr hoch, vier Meter, keine Chance hinaufzuklettern und die Linse abzudecken. Warum auch, er hat nichts zu verbergen. Den Lebensabschnitt, in dem er brisante Geheimnisse mit sich herumtrug, hat er hinter sich.
Schlafen kann er nicht, er döst vor sich hin, denkt über sein Leben nach. Er hat nicht protestiert, als man ihn festnahm. Es war die logische Folge der Ereignisse. Wie die Nacht auf den Tag folgt.
Etwas ist anders. In dieser kurzen Zeit hat er sich an die Geräusche der Justizvollzugsanstalt gewöhnt, Änderungen fallen ihm sofort auf. Da ist ein Schleifen auf dem Zementboden. Er steht auf und tritt an das eiserne Gitter zum Gang, drückt den Kopf dagegen. Überrascht bemerkt er, dass die Gittertür nicht verschlossen ist. Einen Moment ist er in Versuchung, sie ganz aufzustoßen. Er unterlässt es, es bringt nichts. Bis zur Freiheit gibt es zu viele verschlossene Gitter. Auch die Tür der Nachbarzelle steht etwas auf.
Er legt sich wieder auf die schmale Pritsche und taucht in seine Erinnerungen. Zwei oder drei Uhr morgens muss es sein. Um diese Zeit kommt sein Vater zu ihm. Das ist Jahrzehnte her, es läuft ab wie ein Film in seinem Kopf.
»Darf ich mich zu dir setzen?«, flüstert sein Vater. »Ich habe dir etwas mitgebracht, Zimtschokolade, die isst du doch so gerne. Kannst du essen, Mama weiß nichts davon, das ist unser Geheimnis.«
Sein Vater setzt sich auf die Bettkante und reißt die Verpackung auf, pult das Silberpapier ab.
»Möchtest du?«
Er bricht ein Stück Schokolade ab und schiebt es dem Jungen zwischen die widerstrebenden Lippen.
Ein ungewöhnliches Geräusch aus der Nachbarzelle reißt ihn aus seinen quälenden Gedanken und er ist dankbar dafür. Jemand geht hin und her. Nicht in Filzschuhen, wie die Gefangenen sie tragen müssen, sondern in Straßenschuhen mit harten Ledersohlen. Er horcht und plötzlich weiß er, weshalb ihn das irritiert. Zwei Personen sind es. Unverständliches Geflüster. Das Licht im Gang erlischt, nur schwaches Mondlicht erhellt die Zelle. Die Schritte verstummen.
Vor seiner Zellentür sieht er den Lichtkegel einer Taschenlampe, mehrere Schatten. Die Tür seiner Zelle schwingt knarrend auf und sie kommen herein, drücken ihn auf die Liege, pressen ein stinkendes Tuch auf seinen Mund. Er spürt einen harten Gegenstand am Hals, ein elektrischer Schlag durchzuckt ihn und er kann sich nicht bewegen. Sie reißen ihn von der Pritsche und schleifen ihn über den Boden. Er spürt, wie sich seine Blase entleert.

Im Kindle-Shop: Kaltgestellt: der Mann aus Beirut
Mehr über und von D.W. Crusius auf seiner Website.

'Tagebuch des Schicksals: Im Bann der Elemente' von Mikael Lundt

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Griesgram Aribert schätzt Ruhe und Ordnung, die lebensfrohe Dörte liebt Spontaneität und esoterischen Klimbim. Als Aribert im Garten ein magisches Tagebuch ausgräbt, ist bei beiden die Neugier geweckt und sie raufen sich zusammen.

Das Buch führt sie in eine fremde Welt, erfüllt von scheinbarer Glückseligkeit. Doch der Schein trügt, sie steckt voller schicksalhafter Begegnungen und ungeahnter Gefahren. Sie müssen den Kampf gegen die vier Elemente aufnehmen, die alles ins Chaos zu stürzen drohen.

Können Aribert und Dörte ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und die Welt retten? Oder sind sie unabänderlich an die rätselhaften Zeilen im Buch gebunden?

Leseprobe:
Prolog
Tief in den Fluten des Ozeans, verborgen im Boden unter tausend Meter eisigen Wassers, wütete ein Feuer. Es schmolz Gestein, wälzte sich hin und her, grub Stollen und Höhlen und nährte sich am Grund. Es wuchs und stieg auf, wand sich in glühenden Strömen empor und blähte die Kruste auf. Sie wölbte sich unter dem Druck und schob sich langsam durch die Wellen gen Himmel, bis ein mächtiges Massiv entstand. Am Fuße war es von den Gezeiten umspült und an der Spitze von unbarmherzigen Lüften allseits angegriffen. Im Inneren brannte das Feuer weiter, trieb ins Gestein unzählige Spalten und tiefe Risse. In denen fing sich der Wind. Er stürmte hinein und fachte das Feuer an, bis es weiß glühte und schließlich mit Wucht aus dem Gipfel brach. Die flüssige Glut ergoss sich zischend ins Meer, formte bizarre Klippen, schwarz wie die Nacht und scharf wie Klingen. Ein undurchdringlicher Wall aus steinernen Dornen rankte sich um eine Insel, auf der nichts gedieh und auf der niemand wohnte. Hinter dem Dornenkranz ging traurig ein Ascheregen nieder und bedeckte den zerklüfteten Grund. Beißende Luft trieb durchs Land. Aus dem Krater, den die Eruption hinterlassen hatte, glühte der Berg noch immer heiß und hungrig vor dem nächtlichen Firmament.

Kapitel 1
Der Kräutergarten dampfte. Von der Sonne erwärmt, verströmte er in weitem Umkreis seine ätherische Mischung aus Salbei, Minze, Basilikum, Thymian, Melisse und Rosmarin. Eine pummelige Biene schwirrte mitten hindurch und ließ sich auf dem Griff von Aribert Mäusslers Spaten nieder. Er klebte vom Schweiß der letzten Stunden. Tapsig kroch sie auf dem Griff umher, während sich Aribert mit dem Handrücken über die nasse Stirn fuhr.
„Du hast es gut!“ Aribert warf der Biene einen vorwurfsvollen Blick zu. Die Biene machte keine Anstalten, darauf einzugehen. Sie flog unbeeindruckt weiter, direkt zum schönsten Rosenstrauch im ganzen Schrebergarten.
„Ja, genieß ruhig die Früchte meiner Arbeit“, rief Aribert ihr hinterher. Ob es Sinn ergab, mit Insekten zu kommunizieren, wusste er nicht, aber ab und zu musste man mit jemandem reden, dachte er. Allzu oft kam er nicht mehr dazu. Aribert zog ein mit seinen Initialen besticktes Stofftaschentuch aus der Brusttasche seiner Latzhose und tupfte sich damit die Schweißperlen von der Halbglatze. Beherzt griff er wieder zum Spaten. Er würde jetzt dieses widerspenstige, wurzelverseuchte Gemüsebeet umgraben und dann erst einmal eine schöne Kaffeepause machen – die war der Höhepunkt seines Tages. Jeden Nachmittag saß er mit der Tasse Kaffee in der Hand auf der Veranda des Gartenhäuschens und gab sich dem schweifenden Blick über sein Domizil hin. Aribert musste schmunzeln. Offiziell war es nicht gestattet, hier dauerhaft zu wohnen, doch die Verwalter der Kleingartenanlage duldeten schweigend, dass er während der Sommermonate hier hauste. Es reichte, wenn er den ganzen Winter allein in seiner trostlosen Wohnung eingesperrt war. Aber nun war Frühsommer und Aribert blühte auf. Die schwere Arbeit im Garten nahm er gern in Kauf, denn sie spendete ihm Befriedigung und gab ihm das Gefühl, etwas zu schaffen. Er stach mit dem Spaten wieder in die Erde, trat kräftig mit dem Fuß drauf.
„Plock“ – wieder traf der Spaten auf etwas Hartes.
„Elende Wurzeln“, brummte Aribert und griff zur Hacke. Er holte aus und trieb die Spitze ins Erdreich. Diesmal gab es ein dumpfes „Pflobb“. Aribert grübelte. Was war das nun wieder? Er zog die Hacke heraus und sah, dass die Spitze einen Gegenstand getroffen hatte.
„Was zum …?“, murmelte er und streifte die Erde ab. Es war ein großes Buch, kunstvoll in Leder gebunden. Er drehte es in den Händen und besah es sich von allen Seiten. Abgesehen von oberflächlichen Kratzern, die Spaten und Hacke hinterlassen hatten, befand es sich in tadellosem Zustand. Und noch etwas fiel ihm direkt auf: Durch ein kleines silbernes Schloss wurde es vor unbefugtem Zugriff geschützt. Das war ein Zeichen, fand Aribert – höchste Zeit für die Kaffeepause. Statt des üblichen schweifenden Blicks würde er sich diesmal mit etwas ganz anderem beschäftigen können.

Aribert saß am runden Holztisch auf der Veranda und stocherte mit einer Kuchengabel in dem filigran wirkenden Schloss herum. Es ging ihm nicht in den Kopf, wie es so stabil sein konnte. Es sah aus, als könne man es mit dem Zahnstocher knacken. Aber er hatte nun schon drei Gabeln ruiniert. Und sein Kaffee war längst kalt geworden, so sehr hatte er sich in die Aufgabe hineingesteigert. Das war nicht mehr vorgekommen, seit er kurz nach seiner Pensionierung mit dem Schweißen angefangen hatte. Schweißen als Hobby, alle hatten ihn für verrückt erklärt. Und im Grunde behielten sie recht, Schweißen war kein Hobby. Jedoch: Wenn er nun dieses hartnäckige Schloss vor sich betrachtete, bedauerte er, dass er das Schweißgerät wieder verkauft hatte.
„Halloooooo“, flötete eine Stimme plötzlich. Aribert hob den Kopf und sah sich um. Im Nachbargarten winkte eine Frau. „Was machst du denn da? Du siehst so angestrengt aus!“, wollte sie wissen.
Aribert verzog die Mundwinkel. Dörte. Diese Person ging ihm auf die Nerven – und das schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Vor allem die ekelhafte Fröhlichkeit! Wie Zuckerwasser rannen die Worte aus ihrem Mund. „Ich bin beschäftigt“, murrte er und stocherte weiter im Schloss herum.
„Mit was denn?“, jodelte Dörte über den Zaun.
„Privatsache“, brummte Aribert. Das Gejodel von jenseits seiner Gartengrenze verstummte. Gut so, dachte Aribert. Jetzt würde er dieses Teil knacken.
„Huhuuuu!“, dröhnte es aus nächster Nähe. Aribert ließ vor Schreck die Gabel fallen.
„Herrje nochmal“, fluchte er. „Was willst du denn hier?“
„Du brauchst Beistand“, erklärte Dörte ruhig. „Offenbar hast du eine schwere Aufgabe vor dir, und die löst du nur, wenn du im Einklang mit dir selbst bist.“
Aribert schwante Übles, nun würde das spirituelle Geschwafel wieder anfangen. Er rieb sich die Schläfen. Dörte wollte ihm seit Jahren weißmachen, dass er seinen Garten nach den Prinzipien des Feng Shui neu anlegen müsse und dass sich die Pflanzen, so wie er sie anpflanzte, überhaupt nicht vertrugen. Und dann war da diese Sache mit der Séance gewesen, die sie ihm einmal angeboten hatte. Sie wollte eine Verbindung mit dem Jenseits aufbauen, damit er mit seiner vor Jahren verstorbenen Erika sprechen könne. Seitdem versuchte er, ihr komplett zu aus dem Weg zu gehen.
„Hör mal, Dörte, ich hab wirklich zu tun“, wollte er sie loswerden. Doch Dörte hatte sich bereits ihm gegenüber an den Tisch gesetzt.
„Was haben wir denn da?“, fragte sie überfreundlich und tippte auf das Buch. Aribert wusste nicht recht, was er darauf antworten sollte, denn noch war ihm selbst schleierhaft, was das für ein Buch sein könnte – und wie es in sein Gemüsebeet geraten war. Sie hatten diesen Garten seit fast 40 Jahren gepachtet und er vermochte sich beim besten Willen nicht erinnern, irgendwann einmal ein solches Buch verbuddelt zu haben.
„Das sieht aus wie ein Tagebuch“, meinte Dörte. „Hast du den Schlüssel?“ Aribert zog die Augenbrauen hoch und blickte demonstrativ zu den drei verbogenen Kuchengabeln.
„Nein“, knurrte er.
„Jammerschade“, fand Dörte.
„Du sagst es“, bestätigte Aribert.
„Also, ich möchte mich ja nicht aufdrängen …“, setzte Dörte an.
Jetzt kommt‘s, dachte Aribert, nahm seine Kaffeetasse vom Tisch und ließ sich nach hinten in den Sessel sinken.
„… aber ich habe eine ziemlich große Sammlung solcher Schlüsselchen. Von Schatullen, Truhen, Kästchen, Schmuckkassetten, Koffern, Spardosen und auch Tagebüchern“, erklärte Dörte fröhlich. Sie grinste so breit, dass sich die Haut ihrer Wangen zum Zerreißen spannte.
„Ach, lass mal, ich krieg das schon hin.“
„Na, wenn du meinst“, sagte Dörte in einem Tonfall, den man bei anderen Menschen für sachlich-neutral gehalten hätte. Bei ihr war die Abwesenheit von überschwänglicher Freude ein Zeichen dafür, dass sie todunglücklich war.

Im Kindle-Shop: Tagebuch des Schicksals: Im Bann der Elemente.
Mehr über und von Mikael Lundt auf seiner Website.