21. September 2020

Monika Zenker

Monika Zenker lebt in Nordhessen, ist seit über 30 Jahren verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne.

Mit ihren Büchern und Geschichten fängt sie Gedanken und Gefühle ein, die uns alle bewegen. Dabei greift sie auch auf eigene Erlebnisse und Erfahrungen zurück, um diese mit ihren Lesern zu teilen. Besonderes Kennzeichen ihrer Texte ist außerdem ein häufig wiederkehrendes Thema: die Musik.

Entspannung und Inspiration findet sie in der freien Natur bei Spaziergängen, beim Malen und im Kreise ihrer Familie.

Weblinks:
Blog 'Gedankenwiese'
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Bücher im Buch-Sonar:




11. September 2020

'Du sollst nicht töten' von Alexander Kühl

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Blutwut-Verlag
Die Kommissare Kurt Stolze und Paula Reichmann treffen bei einer Tatortuntersuchung in einem Berliner Kellergewölbe auf zwei Leichen, die zu Tode gefoltert wurden. Ein Chirurg schuf in den Katakomben der Hauptstadt eine Parallelwelt, um an alleinstehenden Frauen Gesichtstransplantationen zu testen.

Die beiden Ermittler finden unzählige Polaroid-Bilder, mit denen der Arzt seine Arbeiten dokumentierte. Der Fall scheint klar und gilt als abgeschlossen, doch dann geht die Mordserie weiter und die beiden Ermittler finden ein Geheimnis, das ihre Vorstellungen sprengt ...

Buchtrailer:




Blick ins Buch (Leseprobe)

10. September 2020

'Explosive Vibes: Julian & Marie' von Monica Bellini

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website | Autorenseite
Prinzen gibt es nur im Märchen und Traumfrauen verwandeln sich immer in Hexen. Oder doch nicht?

Mit vierzehn wurde Marie wegen ihres Übergewichts gemobbt. Der einzige Lichtblick in ihrem Dasein war ihr arabischer Märchenprinz, der ein paar Klassen über ihr war. Als sie endlich ihren Babyspeck loswird, hat er die Schule längst beendet. Viele Jahre später findet sie ihren Traumjob – und ausgerechnet er ist einer ihrer neuen Chefs.

Julian pfeift auf sein Bad-Boy-Aussehen, das er seinen saudi-arabischen Genen verdankt, und auf seinen beruflichen Erfolg, denn privat hat er einfach kein Glück. Mit den Frauen erlebt er nur Märchen, die verkehrt herum ablaufen: Innerhalb kürzester Zeit werden aus den vermeintlichen Prinzessinnen hässliche Kröten.

Am Tiefpunkt angelangt, stellt sein Partner eine neue Architektin ein. Ihre blitzblauen Augen ziehen ihn an. Ihre Wahnsinnsfigur erregt ihn. Ihr launenhaftes Verhalten bringt ihn zur Weißglut. Aber das ist erst die Ruhe vor dem Sturm …

Abgeschlossener Liebesroman mit heißen Szenen und Happy End. „Explosive Vibes: Julian & Marie“ ist der fünfte Roman der „LoveVibes“-Reihe. Alle Bücher können ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Anleser:
MARIE
»Eigentlich wären Sie die perfekte Wahl für den Posten, Frau Winter.«
Von den beiden Grübchen neben den Mundwinkeln meines Gegenübers, die sich vertiefen, sobald er lächelt, ist nichts mehr zu sehen. Doch nicht das ist es, was meinen Magen zusammenballt und mir das Gefühl gibt, dass all die darin enthaltene Säure durch meine Kehle nach oben dringt. Nein, es ist dieses Wort, mit dem er den letzten Satz eingeleitet hat.
Das unausgesprochene »Aber« liegt in der Luft.
Und das »Uneigentlich«, mit dem ich meine Gegenfrage einleiten will, auf meiner Zunge.
Verdammt, verdammt, verdammt!
Jahrelang habe ich darauf gewartet, endlich zeigen zu können, was ich kann. Bis heute war ich chancenlos, habe es in Bewerbungsgesprächen für einen verantwortungsvollen Posten nie über die erste Hürde hinweggeschafft. Stets bin ich von irgendeinem in den Rollenbildern der Gesellschaft festgefahrenen Geschäftsführer oder Personalchef bereits beim ersten Vorstellungsgespräch – sofern es überhaupt dazu kam – abgekanzelt worden. Für sie war ich jung, blond und dumm. Wobei von diesen klischeehaften Attributen mittlerweile nur noch das zweite stimmt und das letzte schlichtweg eine haltlose Behauptung ist. Als ob die Haarfarbe irgendetwas über den Zustand des Gehirns einer Person aussagen würde. Wäre dem so, in welche Schublade gehören dann Männer mit Glatze?
Keine Ahnung, woher dieser Gedanke jetzt kommt.
Mein Gegenüber ist alles andere als haarlos. Seine dunkelblonden Haare strahlen im durch das Fenster einfallenden Sonnenlicht mit seinen kornblumenblauen Augen um die Wette. Aber das Lächeln, das die ersten zwanzig Minuten unseres Gesprächs begleitet hat, fehlt jetzt. So wie ihm offenbar nach dem letzten Satz der gesamte Wortschatz abhandengekommen ist. Mir nicht.
»Und uneigentlich?«, schleudere ich ihm entgegen.
Du solltest das Hirn einschalten, bevor du sprichst, Marie, sagt mein Bruder immer. Den Spruch hat er mitsamt der Beschützerrolle von unserem Vater übernommen. Als ob ich es mit zweiunddreißig nötig hätte, von irgendjemandem beschützt zu werden! Aber Peter geht in dieser Rolle auf. Seitdem unsere Eltern beide in Pension und nahezu ständig auf Reisen sind, noch mehr als früher – und das, obwohl ich schon seit Jahren allein und in Wien lebe.
Das dunkle Lachen, mit dem mein Gegenüber meine trockene und unüberhörbar schnippische Frage kommentiert, holt mich aus den Untiefen meiner unsinnigen Überlegungen zurück in das Besprechungszimmer, das mit seiner eleganten modernen Einrichtung all das widerspiegelt, was der Mann an der anderen Tischseite vertritt. Guten Geschmack, exzellente Ausführung der Projekte und die führende Marktposition seines Unternehmens nicht nur in Wien, sondern in ganz Österreich. Nicht zu vergessen, dass er dem alten Adel unseres Landes angehört, jedoch keiner der verarmten Sprösslinge irgendwelcher Snobs mit wohltönenden Namen ist, die ihre Herkunft vor sich hertragen wie eine Krone und sich bewegen, als ob sie einen goldbestickten Mantel aus rotem Samt mit Hermelinbesatz trügen. Im Gegenteil. Er ist bodenständig, spricht ohne diesen hochgestochenen näselnden Unterton und hat von dem Moment an, an dem wir uns mit Handschlag begrüßt haben, keine Mauer zwischen uns hochgezogen. Max Kaunitz ist nicht nur extrem sympathisch, höllisch attraktiv und offenbar humorvoll, vor allem ist er jung. Nicht viel älter als ich vermute ich, denn sein Geburtsjahr ist in seiner Biografie auf der Firmenwebsite nicht angegeben.
»Auch uneigentlich, Frau Winter«, antwortet er jetzt mit unüberhörbar heiterem Unterton.
Meine Augenlider verselbstständigen sich und flattern. Mehrmals. Was hat er gesagt? Ich vergrabe die Fingernägel in meinen Oberschenkeln und bin froh, dass der Stoff der Hose meines eleganten Tailleurs verhindert, dass ich mich blutig kratzen kann.
»Wie meinen Sie das, Herr Kaunitz?«
Er lächelt, und ich starre fasziniert auf die beiden Grübchen, die sich neben seinen Mundwinkeln vertiefen.
»Ich hätte Sie gern in meinem Team, Frau Winter, aber nicht als Projektleiterin, sondern in der Direktion. Sie werden uns in allen Projekten unterstützen. Wann können Sie anfangen?«
Mein Puls beschleunigt, das Blut rast im Galopp durch meinen Körper. Ich spüre, wie es in meinen Kopf schießt und meine Wangen zu glühen beginnen.
»Sie meinen ...?«
»Genau das, was ich gesagt habe.« Er zwinkert mir zu. »Über die Vertragsdetails sprechen wir dann später gemeinsam mit Hans Brunner, dem Personaldirektor der Kaunitz GmbH, und meine Frau freut sich schon darauf, Sie kennenzulernen. Allerdings ist sie heute nicht im Haus. Sie wird Sie morgen durch die Abteilungen führen und überall vorstellen.«
Max Kaunitz spricht und lächelt mir zu, aber ich begreife nur, dass ich den Job habe, und ein Wort bleibt hängen. Ich wiederhole es fragend. »Morgen?«
»Ist Ihnen das zu früh, Frau Winter? Ich hoffe nicht. Sie haben doch in Ihren Bewerbungsunterlagen geschrieben, dass ...«
»Nein, es ist nicht zu früh!«, rufe ich aus. »Im Gegenteil!«
Mein Gegenüber atmet erleichtert aus. »Das ist gut. Sehr gut. Wir haben zwar sofort nach dem Lockdown wegen des Coronavirus wieder voll unsere Arbeit aufgenommen, aber mit den neuen Projekten können wir erst jetzt so richtig durchstarten. Gemeinsam mit Ihnen, Frau Winter. Details zu den Projekten erfahren Sie dann morgen, doch zuallererst müssen Sie jetzt meinen Schwager kennenlernen, mit dem Sie eng zusammenarbeiten werden.«
Mir fehlen die Worte. Ich bin fassungslos. Es ist ... Unglaublich! Wie ein Urschrei erklingt das Echo in meinem Kopf und bringt mich an den Rand eines Tinnitus. Es klingelt und quietscht so laut, dass ich zwar sehe, wie Max Kaunitz mit einer Handbewegung das Intercom in der Mitte des Tisches aktiviert und seine Lippen bewegt, jedoch nicht höre, was er sagt, bevor er wieder zu mir schaut. Ich sehe, wie sich sein Mund bewegt, und endlich wird die Kakophonie in meinem Kopf leiser.
»... sind wahrlich außerordentlich, Frau Winter.«
»Wie bitte?«, frage ich mit einem Hauch von Stimme.
»Ihre Projekte.« Er deutet auf meine Bewerbungsmappe.
»Die, an denen ich mitgearbeitet habe«, stelle ich eilig klar.
Max Kaunitz wirft mir einen nachdenklichen Blick zu. »Genau so habe ich Sie eingeschätzt.«
Mit einem Stirnrunzeln versuche ich zu begreifen, wo der Haken in seiner Aussage liegt.

Blick ins Buch (Leseprobe)

9. September 2020

'Liebe, Lüge, Sylt' von Janette John

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website | Autorenseite
»Es kommt, wie es kommt, und es kommt.« Janette John

Wenn DU die Augen schließt, sind meine offen,
sie behüten DICH und hoffen.


Was für ein Mann?, dachte Nadine, als sie am Morgen erwachte und den großgewachsenen, humorvollen und wunderbar einfühlsamen Kerl neben sich liegen sah. Endlich hatte das ständige Hin und Her mit Daniel ein Ende, hoffte sie. Doch das Glück begann zu bröckeln, da der Neue sich immer weniger meldete und irgendwann gänzlich von der Bildfläche verschwand. Als Monate später die Kriminalpolizei von Sylt bei ihr anrief, weil man bei einer Leiche ein Handy gefunden hatte, auf dem ein Foto von ihr zu sehen war, holte sie die Vergangenheit auf bedrückende Weise ein. Wer war der Tote und wieso trug er das Bild bei sich? Fragen, auf die sie keine Antwort hatte, und daher selbst auf der Nordseeinsel zu recherchieren begann.

Liebe, Lüge, Sylt – wenn das Leben dich schlägt.
Der 13. Fall der Kripo Bodensee.

Anleser:
NICK
Er lenkte sein Auto an ihrem Haus vorbei. Ein schneller Blick hinauf zum Fenster, dann sah er wieder auf die Straße. Jedoch, wenn es dämmerte, fuhr er im Schritttempo hier entlang, um hochzusehen, zu der Wohnung, in der abends Licht brannte und er sie am Fenster stehen sah. Wochen ging das nun schon so. Doch ihm fehlte der Mut, das Auto zu parken und bei ihr zu klingeln. Immerhin kannten sie sich erst wenige Monate und hatten sich nicht im trauten Einvernehmen getrennt.
Endlich war er bereit, auszusteigen und sich in die Dunkelheit zu begeben, um dem Ganzen ein Ende zu setzen. Derart hatte er sich eine Trennung nicht vorgestellt. Als Womanizer hatte sie ihm ihr Herz zu Füßen gelegt und er hatte es üblicherweise gebrochen. Allerdings mit diesem Schmerz hatte er nicht gerechnet. Wie auch? Immerhin war sein Plan ein anderer gewesen. Und nun stand er wie angewurzelt da und starrte mit feuchten Augen die Jahrhundertbaufassade empor.
Was soll ich ihr sagen?
Dass es mir leidtut?
Dass ich nie vorhatte, mit ihr eine Beziehung einzugehen?
Oder dass es meine Art ist, Frauen um den Finger zu wickeln, weil ich mich danach besser fühle? Manchmal dauert es ein paar Tage, manchmal ein paar Monate und manchmal …
Nein, das letzte Manchmal mag ich nicht. Ich glaube nicht an die Liebe und schon gar nicht an die Ehe. Sollen es die tun, die daran festhalten. Es geht auch ohne Trauschein. Ich hatte ein Leben, lange vor dem hier, auch mir wurde wehgetan. Die Jahre danach waren hart. Einen Menschen zu verlieren, weil er dir unter der Hand wegstirbt, ist schrecklich.

Der Tod gehört zum Leben wie das Leben zum Tod.
Und dann kommst ausgerechnet du, knallst in mein Leben. Es ist ein ständiger Kampf, glaub mir das. Jeden Tag versuche ich, dich zu vergessen. Dabei wohnst du in der gleichen Stadt. Hier haben wir uns kennengelernt, und hier haben wir uns geliebt. Und jetzt sitzt du oben in deiner Wohnung und ich starre zu dir hinauf. Hör auf, mich zu lieben, dann höre ich auch auf, dich zu lieben. Lass mich in Ruhe! Vergiss mich! So wie ich dich versuche zu vergessen. Nur wenn das so leicht wäre, stünde ich nicht hier
Verdammt!!!


Blick ins Buch (Leseprobe)

8. September 2020

'Herbstrebellen: Resümee der Leidenschaften' von Roda Roth

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website Roda Roth
Roda Roths Gedichte und Prosa, die als lyrische Zeitzeugen von der Zerbrechlichkeit der Gefühle erzählen. Von den Stürmen die zu überstehen und den unzähligen Brücken die nötig sind, um zueinander zu finden. Sie berichten von den Lieben des Lebens, Von all den Höhen und Tiefen, dem Lachen und den Tränen. Himmel und Hölle - Berührung wird zum Glück.

Wer sich darauf einlässt so geliebt zu werden, kann fliegen oder auch tief fallen. Hier gibt es kein Mittelmaß, keine lauen Kompromisse, nur entweder ... oder mit Lust, Courage und Fantasie. Die Sehnsucht wird so zu einer einzigartigen Poesie.

Anleser:
Vorbei

Ich schaue in die Welt,
erkenne so viel Schönes um mich,
doch ich sehe dich nicht mehr.

Der ewige Kuss ist verschwunden,
die Rose verblüht,
ich finde das Versprechen nicht mehr.

Die zärtlichen Worte sind verstummt,
das vertraute Flüstern verloren,
ich höre die Verführung nicht mehr.

Ich möchte deine Hände streicheln,
sie auf meine Brüste legen und stelle fest,
ich empfinde die Lust nicht mehr.

Es ist auf einmal so schwer,
einen Schritt auf dich zu zugehen,
ich fühle die Sehnsucht nicht mehr.

Alles aus? Vorbei?
Ich rufe, suche, frage, fluche.
Nichts mehr.
Alles aus und vorbei.

Lautlos II

Gedanken werden zur Achterbahn,
Liebesblitze machen Lust,
alle Fragen gehen schlafen.

Wir küssen uns die Worte weg,
legen Sinnlichkeit auf unsere Lippen.
Stille.
Kein Ton.
Nur die Seele ruft mit zarten Glockenschlägen nach Liebe.
Komm, komm.

Unsere Küsse sind leise Liebesfanfaren,
wir atmen die Liebe pur,
sind umschlungen von Liebe,
die Liebe sind wir.

Kein Sturm bäumt sich auf,
nur Zärtlichkeit liegt in unseren Händen,
Rosen duften zwischen unseren Schenkel
und unsere Herzen schaukeln auf Sonnen.

Traumwünsche kommen aus dem Nebel,
umarmen sich jubelnd und werden eins,
Gelüste reiten auf heißer Haut.
Jeder Blick komponiert ein Glück.
Jede Berührung, das Zittern macht,
wird eine lautlose und bezaubernde Liebe mehr sein.

Wolfsliebe

Es gibt Zeiten, wo glückliche Wölfe gejagt werden von unglücklichen, gestörten, neidischen Raben, die ohne Sinn und Verstand nur vernichten wollen.
Vorsicht, wir Wölfe sind aufmerksam, unsere Zähne scharf, der Verstand hellwach. Mit Ausdauer und Gewissheit kreisen wir euch ein, machen euch zu Gejagten. Sind wir einmal im Rausch gibt es kein Halten mehr, kämpfen, auch wenn wir schon am Boden liegen! Wir sind miteinander verbunden im Herzen der Liebe und der Ehre. Ein Wolf kann, wenn er allein ist, hingestreckt werden. Aber Vorsicht bei zwei Wölfen, der zweite wird den feigen Jäger reißen und die Wunden seines ewig verbundenen Seelenwolfes lecken, ihn mit seinem zerzausten und blutigen Fell wärmen, bis er wieder aufsteht.
Ein Wolfsschrei wird zu hören sein, der selbst den Mond erzittern lässt, tief, inbrünstig, gewaltig: Wir sind die Sieger, nicht die Beute! Wir leben das Leben. Wir lieben - Reize nie einen Wolf.

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7. September 2020

'Wer nix checkt, kann nix ändern: DerLangeWeg - Sein Leben lenken lernen' von Herbert Lange

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website zum Buch
Dem Menschen können Flügel wachsen, wenn er weiß, wie´s geht. Aber: Wer nix checkt, kann nix ändern!

Unvorteilhafte und zumeist unhinterfragte Denk-, Fühl- und Verhaltensgewohnheiten können dich stark ausbremsen und dein persönliches Wachstum dauerhaft sabotieren. Wenn du möchtest, dass dir befreiende Flügel wachsen, und du nicht länger Gefangener deines Autopiloten bleiben willst, sind drei Schritte wichtig:
- Erkenne und löse deine Selbstsabotage-Programme
- Lerne, dich und deine Gefühle effektiv zu lenken
- Entwickle deine Lebenswunschziele und strebe sie erfolgreich an
In diesem Buch erfährst du, wie das funktioniert.

Der LANGEWEG ist die Quintessenz einer jahrzehntelangen Beratererfahrung des Diplom-Psychologen Herbert Lange. Er unterscheidet sich deutlich vom Mainstream der Einzelkämpfer-Mentalität und vertritt eine kooperative und ethisch verankerte Grundphilosophie.

Für kurze Zeit zum E-Book-Aktionspreis von nur 99 Cent.

Du möchtest lernen, dein Leben selbst zu lenken? In die gewünschte Richtung? In Verbundenheit mit wertvollen Menschen? Du suchst für dieses mutige Vorhaben nach einer Art „Betriebsanleitung“, nach einer Vorgehensweise, die dich dabei unterstützt, deine Absichten erfolgreich in die Tat umzusetzen? Dann kann es sehr gut sein, dass du jetzt fündig geworden bist. Für den Fall, dass du dir über deine persönlichen Ziele noch nicht oder noch nicht ganz im Klaren bist, kann ich dir dabei behilflich sein, deine Wunschziele zu entwickeln ...

Link zur Leseprobe

4. September 2020

'Bruna-Brunhilde' von Uschi Meinhold

E-Book | Taschenbuch | handsigniertes TB
Website
Bruna-Brunhilde: Westgotische Prinzessin - Merowingische Königin - Nibelungentochter

Eine vermeintlich zeitlich ferne Geschichte - die auch im spanischen Westgotenreich mit der Hauptstadt Toledo spielt - wird im Roman über Bruna-Brunhilde als Kind, Herangewachsene, Liebhaberin, Leidende, Mutter und Herrscherin erzählt. So steht eine Frau des 6. Jahrhunderts, eine westgotische Prinzessin, eine merowingische Königin, eine Nibelungentochter im Mittelpunkt. Das Leben Bruna-Brunhildes ist zwar zeitlich fern, in manchem uns aber ganz nah.

Warum? Das Buch findet Antworten.
Außer dieser westgotischen, gebildeten Prinzessin Bruna, die fern ihrer Heimat - die sie nie wiedersehen wird - im Frankenreich ihres merowingischen Mannes nach dessen Ermordung als Herrscher in seiner Nachfolge versucht, gerecht zu handeln, wird die politische Geschichte dieser Zeit erzählt. Dies am Beispiel handelnder Menschen, die, wie Bruna-Brunhilde, im Mittelpunkt im Roman stehen. Denn Menschen machen Geschichte.

Wir können von Ereignissen im spanischen Westgotenreich – in Toledo, in Valencia -,im Merowingerreich der Franken: in Renève sur Vingeanne, in Chalon, in Metz, in Worms und Lorsch lesen. Das Nibelungenlied basiert auf dem glücklich-unglücklichen Leben dieser mächtigen Frau. Ähnlichkeiten zwischen dieser fernen Welt und unserer heute lassen sich entdecken. Aber auch das Andere, das Ferne, macht das Lesen ebenfalls interessant.

Über Frauen in der Geschichte sprechen - jetzt den Newsletter abonnieren - und einen Kurz-Krimi aus römischer Zeit als Geschenk erhalten.

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'Der Strandhexenmord: Ostseekrimi' von Ulrike Busch

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website | Autorenseite
An einem Sonntag im August verschwindet die sechsjährige Jule am Strand von Travemünde. Die Entführer stellen keine Forderungen, doch sie hinterlassen eine seltsame Botschaft. Sind die Täter im Umfeld der geschiedenen Eltern zu finden? Was ist ihr Motiv und was ihr Ziel?

Während die Ermittlungen laufen, sind die Kidnapper weiterhin aktiv – auf eine Weise, die niemand zu deuten versteht. Molly Bleck und Malte Graf von der Soko Mysterious geraten unter Druck. Da geschieht auf der Nordermole ein Mord.

Band 2 der Reihe ‚Ein Fall für Molly Bleck‘. Jeder Band behandelt einen in sich abgeschlossenen Kriminalfall. Doch ein Geheimnis um Mollys Privatleben, das im Mordfall von Band 1 "Der Herzmuschelmörder" eine wichtige Rolle spielt, setzt sich in Band 2 fort. Daher empfiehlt es sich, mit dem ersten Teil zu beginnen.

Anleser:
Molly und Malte trafen Heiko Bleeken vor seinem Haus an. Er kniete im Vorgarten vor einem Stück Rasen, der mit Ziegelsteinen eingefasst war und auf dessen Mitte ein Tontopf mit blühenden Blumen stand. Er hielt eine Schere in der Hand.
Während Molly am Straßenrand parkte, stierte Malte den Mann fassungslos an. »Sag bloß, der schneidet den Rasen mit der Nagelschere«, raunte er Molly zu.
»Zuzutrauen wäre es ihm, so penibel gepflegt, wie das Haus und der Garten wirken. Mir scheint, alles, was er macht, hat System.«
»Was in diesem Fall nicht unbedingt für ihn spricht«, sagte Malte. »Oder doch: für ihn als Täter.«
»Lass ihn das bloß nicht hören.« Auch Molly sah zu dem Mann hinüber.
Er hob den Kopf, winkte ihnen zu und erhob sich.
Molly holte noch einmal tief Luft. »Also los.« Entschlossen öffnete sie die Wagentür.
»Moin, Herr Bleeken. Können Sie noch einmal fünf Minuten für uns erübrigen?«
»Wenn es um meine Tochter geht, immer. Ich hoffe, Sie bringen gute Nachrichten mit.«
Breitbeinig blieb er vor ihnen stehen, die Schere in der Hand, und versperrte den Weg ins Haus.«
Molly verspürte ein Kribbeln im Nacken. »Dürfen wir uns wieder auf die Terrasse setzen?«
Bleeken zögerte. Dann legte er die Schere auf einen Stein. »Ja, natürlich.« Er führte sie ums Haus herum zur Terrasse. »Wenn ich erfahren dürfte, worum es geht? Sie werden verstehen, ich werde ungeduldig. Der Zustand, in dem ich lebe, kann nicht ewig andauern. Das halte auch ich mit meinen stärkeren Nerven nicht aus.«
»Stärker als was?«, fragte Molly geradeheraus.
Heiko zuckte mit dem Kopf. »Stärker als die Nerven meiner Frau. Was wir führen, ist doch ein Nervenkrieg, oder nicht?«
Malte beugte sich interessiert zu ihm vor. »Sie sind immer noch davon überzeugt, dass Ihre Frau Jule verschwinden lassen hat?«
Heiko ging auf die Frage nicht ein. »Lassen Sie uns endlich zur Sache kommen. Ich meine das ernst mit meiner Ungeduld. In der Nacht tue ich kaum ein Auge zu. Also bitte.«
»Jule wird es zurzeit nicht besser ergehen als Ihnen«, erwiderte Molly schnippisch und präsentierte ihm gleich darauf die Frage, die sie hierhergetrieben hatte. »Sie wissen, dass Ihre Frau über ein Dating-Portal einen neuen Partner sucht.«
Heiko warf den Kopf zurück und lachte verächtlich. »Das ist es, weshalb Sie hergekommen sind.« Er rieb sich die Nase. »Ja, ich weiß davon. Jule hat sich mal verplappert, und ich konnte mich nicht zurückhalten. Ich habe ihr ein paar Fragen gestellt. Es geht schließlich auch mich etwas an, mit wem meine Tochter zwangsläufig Umgang hat. Als verantwortungsvoller Vater bin ich natürlich besorgt.«
»Weshalb?«, fragte Molly, verärgert über Bleekens Hochnäsigkeit. Traute er Mieke nicht zu, einen geeigneten Partner zu finden?
Heiko wiegte den Oberkörper hin und her, als wären es schwere Worte, die er gerade abwägen musste. »Meine Frau ist ein bisschen labil, und durch die gescheiterte Ehe ist sie gefrustet. Wenn sie an den Falschen gerät ...«
»Tut es Ihnen selbst nicht weh, dass Ihre Frau sich nach einem anderen Mann umsieht?«, fragte Molly bewusst provokant. Heiko Bleeken war ein gefasster, überlegter Mensch. Sie musste ihn aus der Reserve locken, damit er seine wahren Gefühle zeigte.
Er verzog die Lippen zu einem bemühten Lächeln. »Als Vernunftmensch denke ich, man sollte erst einmal die gescheiterte Beziehung verarbeiten, bevor man eine neue beginnt. Und Mieke steckt nach unserer Trennung noch mitten in der Problembewältigung. Da lässt man sich schnell auf eine Verbindung ein, die im ersten Moment schmeichelt, im zweiten oder dritten Augenblick aber auch wieder scheitern kann.«
»Davor möchten Sie Ihre Ex-Frau bewahren?«, fragte Malte und grinste Heiko herausfordernd an.
»Meine Ex-Frau ist mir egal«, erwiderte Heiko kühl, »aber nicht meine Tochter. Die möchte ich davor bewahren, sich innerlich mit einem Stiefvater vertraut zu machen, der bald wieder verschwindet. Wie soll mein Kind diesen ständigen Wechsel verkraften?«
Da war ein Motiv! Molly nickte zufrieden.
»Sie sorgen sich sehr um Ihr Kind. Sie möchten es beschützen.«
Heikos Miene erstarrte. Der Mann war nicht dumm. Er hatte ihre Gedanken durchschaut.
Er schwieg.
Bilder sausten durch Mollys Hirn. Bis zur Trennung hatte die ganze Familie in Heiko Bleekens Haus gelebt. Jule hatte ihr Zimmer nach der Scheidung der Eltern behalten. Sie hatte ihren festen Platz in Heikos Leben.
»Was ist, wenn Mieke einen Mann kennenlernt, der in München wohnt, in Dresden oder in Saarbrücken? Haben Sie Angst, Ihre Ex-Frau könnte mit Jule in eine andere Stadt ziehen?«
»Die Besuchszeiten sind gerichtlich geregelt.«
»Das mag sein. Aber wenn Ihre Tochter weit von hier wegzieht, wie oft würden Sie das Kind dann sehen?«
Heiko durchbohrte Molly mit seinen Blicken. »Ich weiß, worauf Sie hinauswollen. Aber ich war es nicht. Ich habe meine Tochter nicht entführt.«
Malte sprang ein, während Molly über den nächsten Schritt nachdachte. »Dürfen wir Jules Zimmer sehen?«
»Jules Zimmer?« Heiko sah sich im Garten um.
Nichts war hier, was in diesem Moment von Belang gewesen wäre. Kein Rasensprenger, den er hätte ausschalten müssen. Keine frisch gewaschene Wäsche, die er vor einem Regenguss von der Leine hätte nehmen sollen. Der Mann brauchte Zeit zum Überlegen.

Blick ins Buch (Leseprobe)

3. September 2020

'FUCK. Psychothriller' von F. E. Møle

Kindle (unlimited) | Taschenbuch
Website F. E. Møle
Yessica sehnt sich nach Liebe. Und das um jeden Preis. Doch Hassan sieht mehr in ihr als eine Partnerin. Oder weniger: Er will mit ihr Geld verdienen.

So dauert es nicht lange, bis sie auf dem Straßenstrich landet. Diese Arbeit setzt ihr mehr zu, als sie zugibt. Denn alte Wunden reißen auf. Es gibt kein Entkommen. Kein Zurück.

Warum stirbt einer ihrer Stammkunden? Welche Rolle spielt ihre Freundin Dana dabei? Und ist auch ihr eigenes Leben in Gefahr?

2. September 2020

'Elladur - das Erwachen' von Angie Delazi

Kindle | Tolino | Taschenbuch
Website Angie Delazi
Liya, die jüngste Abgesandte des Königs von Namoor, erkennt schon bald, dass sich mit dem Auftauchen eines alten Pergamentes die Welt, die sie kennt, von Grund auf ändern wird. Ewan, ihr bester Freund und Hauptmann des Königs, hat es einem Schmuggler abgekauft. Verfasst in der alten Sprache enthält es Wissen aus dem untergegangenen magischen Reich Elladur.

Wie jedes Jahr ist Liya ins Nachbarland gereist, um die Handelsverträge für ihren König neu zu verhandeln. Als Jadmar, der Fürst von Eryon, die Hochzeit seiner Tochter mit dem Prinzen des verfeindeten Dar’Angaar ankündigt, bedeutet dies nicht nur massive politische Umwälzungen, sondern vielleicht auch Krieg. Daraufhin schickt König Louis Liya nach Dar’Angaar, um die Lage auszuspionieren. In heiklen Missionen dieser Art ist sie auch deshalb erfolgreich, weil sie über die Gabe der Magie verfügt. Dies hält sie allerdings geheim.

Zu Liyas Entsetzen entpuppt sich der Prinz als ihr ehemaliger Geliebter Haydn. Auch erkennt sie, dass eine weit größere Gefahr als ein Krieg droht. Grausame Kreaturen treiben ihr Unwesen. Das teilweise entschlüsselte Pergament weist auf eine Sternenkonstellation hin, die bald eintreten wird. Die Rede ist von Pforten in eine Welt hinter einem Band, wo ein dunkler König auf seine Rache wartet. Plant tatsächlich jemand, eine solche Pforte zu öffnen? Auch muss Liya sich ernsthaft fragen, ob die Drachen mehr als nur eine Legende sind und welche Rolle ihr bei all dem zukommt.

Anleser:
Seine Schritte hallten im Gang. Vor den Fenstern herrschte Finsternis, obwohl es erst später Nachmittag war. Wie passend für die heutigen Ereignisse, dachte er. Sein Herz pochte im steten Rhythmus. Die Tür zum Besprechungssaal lag direkt vor ihm. Kalden, sein Freund und Berater, nickte ihm zu. „Bereit?“
"Kann man für das, was kommt, denn bereit sein?“
Ohne auf eine Antwort zu warten, öffnete er die Tür und schritt an Kalden vorbei. Im Saal waren vier Herrscher versammelt. Beltan war nicht gekommen, damit hatte Alron gerechnet. Seine grauen Augen wanderten über den langen Tisch, während er nähertrat und Platz nahm.
„Alron, wir sollten noch einmal über unsere Entscheidung reden“, sagte Laron zu ihm.
Er unterließ ein verächtliches Schnauben. Er wusste, dass Laron sich unsicher fühlte, weil Beltan nicht aufgetaucht war. Larons Art ärgerte ihn ebenso sehr wie Beltans Abwesenheit. An diesen beiden Männern nagte vor allem die Angst vor dem Verlust von Macht, nicht so sehr die Sorge um die verheerenden Auswirkungen des Krieges. Am liebsten hätte er Laron scharf zurechtgewiesen. Doch er brauchte ihn, konnte es sich nicht leisten, einen Gefolgsmann zu verlieren. Beltans Untreue bereitete ihm genügend Kopfschmerzen.
„Wir haben in den letzten Monaten nichts anderes getan." Kalden, sein Freund und Berater, nickte ihm zu. „Bereit?“
„Kann man für das, was kommt, denn bereit sein?“
Ohne auf eine Antwort zu warten, öffnete er die Tür und schritt an Kalden vorbei. Im Saal waren vier Herrscher versammelt. Beltan war nicht gekommen, damit hatte Alron gerechnet. Seine grauen Augen wanderten über den langen Tisch, während er nähertrat und Platz nahm.
„Alron, wir sollten noch einmal über unsere Entscheidung reden“, sagte Laron zu ihm.
Er unterließ ein verächtliches Schnauben. Er wusste, dass Laron sich unsicher fühlte, weil Beltan nicht aufgetaucht war. Larons Art ärgerte ihn ebenso sehr wie Beltans Abwesenheit. An diesen beiden Männern nagte vor allem die Angst vor dem Verlust von Macht, nicht so sehr die Sorge um die verheerenden Auswirkungen des Krieges. Am liebsten hätte er Laron scharf zurechtgewiesen. Doch er brauchte ihn, konnte es sich nicht leisten, einen Gefolgsmann zu verlieren. Beltans Untreue bereitete ihm genügend Kopfschmerzen.
„Wir haben in den letzten Monaten nichts anderes getan, als darüber zu diskutieren. Der Krieg ist verloren“, erklärte Crayna. Als sie sich über den Tisch beugte, fielen ihr die silbernen Strähnen ins Gesicht. „Ich sehe es wie Alron. Wir haben nahezu jeden wichtigen Stützpunkt verloren. „Die Zeit zum Handeln ist gekommen.“
Er nickte ihr zu und seufzte. Wie sehr er Politik verabscheute! „Laron, erfreue dich daran, dass du die heutige Nacht überleben wirst. Vielen anderen ist dieses Glück nicht vergönnt“, sagte er.
Laron stieß einen verächtlichen Ton aus. „Wir wissen nicht, was passieren wird. Wir könnten mehr „zerstören als retten. Und was ist mit Beltan? Ihm können wir nichts anhaben. Wir wissen nicht einmal, ob es uns gelingen wird, ihn aufzuhalten. Und falls wir es schaffen, ihn in diese Vorrichtung zu sperren, müssen wir uns fragen, wie lange er benötigen wird, um zu fliehen. Unsere Entscheidung basiert auf Vermutungen.“
Kalden lachte kalt auf. „Was ist die Alternative? Beltan gewinnen zu lassen und die Menschheit zu versklaven? Er wird die Kontrolle über diese Energie verlieren.“
Larons Augen verdunkelten sich. „Denkst du, ich weiß das nicht? Ich will doch nur mehr Zeit. Haben wir wirklich alle Optionen durchdacht?“
Alron winkte Kalden heran, der ihm das Buch überreichte. „Wir werden nicht noch einmal darüber diskutieren. Dieser Krieg muss beendet werden. Und das ist nur möglich, wenn die Technologie ausgelöscht wird. Viel zu lange haben wir zugesehen. Niemand von uns kann abschätzen, was unsere Maßnahme bewirkt. Das Risiko war uns von Anfang an bewusst.“
Ehrfürchtig strichen seine Finger über das jadegrüne Drachenzeichen auf dem Einband. Das Buch der Himmel, ein Werk, angefüllt mit dem gesamten Wissen, voller versteckter Hinweise und Warnungen. Sollten sie diese Nacht überleben, wäre ihre Welt eine andere, ohne die Technologie, auf der alles basierte.
Er reichte das Buch an Laron weiter und wartete dann geduldig ab. Für einen kurzen Moment überkam ihn ein schlechtes Gewissen. Die Wahrscheinlichkeit, diesen Raum lebend zu verlassen, war äußerst gering. Vor ein paar Tagen hatten die Wissenschaftler weitere Berechnungen angestellt. Die neuen Erkenntnisse hatte er mit Kalden geteilt und sich beraten. An der Entscheidung würde es trotz allem nichts ändern. Ihnen blieb keine Wahl.
Hätte die Menschheit dieses Gestein doch nie gefunden! Ein neues Zeitalter war damit eingeläutet worden, aber zu welchem Preis?

Blick ins Buch (Leseprobe)